Absolut Bio

Erfahren, was wirklich BIO ist
 


Archiv: Bio-Anbau

Eine tägliche Portion Obst gehört zu einer gesunden Ernährung unbestreitbar dazu. Wer seinem Körper wirklich etwas Gutes tun will, der setzt auf Bio. Besonders leckere Äpfel wachsen im alten Land. Der Bio Obsthof Augustin aus dem Kreis Stade hat für seine ökologische Arbeit den Förderpreis Ökologischer Landbau des Bundeslandwirtschaftsministeriums verliehen bekommen.

Bio Äpfel    ©Flickr.com/bogenfreund

Bio Obsthof wird mit Förderpreis des Bundeslandwirtschafts-

ministeriums ausgezeichnet

Der Bio Obsthof Augustin durfte sich am 23. Januar über die Verleihung des Förderpreises Ökologischer Landbau 2010 freuen. Vergeben wir der Preis in jährlichen Abständen vom Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbrauvcherschutz, um Betriebe zu fördern, die sich herausragend für umweltverträglichen, ressourcenschonenden und gerechten Anbau einsetzen.
Darin hat sich der Demeter Bio Obsthof von Dierk und Katrin Augustin besonders hervor getan, indem man z. B. die durch die Kühlanlage entstandene Wärme zum Heizen der Büroräume nutzte. Dadurch konnten mehr als die Hälfte der sonst benötigten Heizenergie eingespart und 14.500 kg CO2 verhindert werden. weiterlesen »


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Bio Weingüter gibt es in allen Weingebieten der Welt. Hier setzt man auf einen natürlichen Weinanbau im Einklang mit der Natur, statt auf Massenproduktion. Das spiegelt sich vor allem bei der Qualität und im Geschmack wieder.

Bio Weingüter – Qualität im Einklang mit der Natur  ©Flickr.com/Grischali / Sue

Bio Weingüter – Anforderungen und Regelungen

Bio Weingüter zeichnen sich durch ihren schonenden und in Harmonie mit der Natur orientierten Weinanbau aus. Streng verboten und ein absolutes Tabu für ein Bio Weingut ist die Verwendung von chemischen Kunstdüngern, Pestiziden und Fungiziden. Ist die Harmonie der Pflanze mit dem restlichen Ökosystem gewährleistet, verhindern natürliche Feinde den Befall von Ungeziefern. Die Pflanze selbst wird außerdem im Laufe der Zeit stark genug, um sich gegen Krankheiten zu Wehr zu setzen. Der biologische Einklang hilft es den natürlichen Feinden der Weinrebe vorzubeugen, so dass man sie nicht hinterher durch Eingriffe ausrotten muss. Natürlich dürfen keine durch Gentechnik veränderten Pflanzen oder Saatgut zum Einsatz kommen.
Aber auch bei der Lagerung gibt es auf den Bio Weingütern Unterschiede. Das Holz der Fässer darf zum Beispiel nicht chemisch Behandelt sein, auf die Schönung durch Gelatine oder Blut sollte ebenfalls verzichtet werden.
Die Sorgfalt und natürliche Herstellung spiegelt sich auch auf Qualität und den Geschmack der Bioweine wieder. Biowein zeichnet sich sehr viel häufiger durch seinen süßen und spritzigen Geschmack aus. Gerade im höheren Preissegment setzen deswegen auch konventionelle Winzer auf Trauben aus biologischem Anbau. Die Ansprüche für Bio Weingüter regelt in Europa das Bio-Siegel der EU. Darüber hinaus sind viele Bio Weingüter jedoch auch noch zusätzlich in Bio-Verbänden wie Demeter, Naturland, Ecovin und Bioland organisiert, wo die Richtlinien meist sogar noch strenger sind und durch regelmäßige Kontrolle und Verköstigungen gewährleistet werden. weiterlesen »


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Bio Soja ist ein besonders guter pflanzlicher Eiweißlieferant und stellt eine wertvolle Alternative zu Fleisch da. Die in Soja enthaltenen Isoflavine stehen außerdem im Ruf das Risiko für Herz- und Tumorerkrankungen zu senken.

Die Sojabohne wird vor allem als Futterpflanze für die Tiermast angebaut, in jüngster Zeit findet sie aber auch in Form von Tofu, Sojamilch, Miso oder Tempeh Einzug in die menschliche Ernährung. Da die Hülsenfrucht reich an Eiweiß ist, stellt sie eine gute Alternative zu Fleisch da und wird deswegen vor allem in der vegetarischen und veganen Küche verwendet, aber auch für eine cholesterinarme Ernährung, z.B. bei koronaren Herzerkrankungen, ist Soja geeignet.

 

Gesunder Eiweißlieferant und Fleisch-Alternative: Bio Soja

Auf dem Biomarkt kommt Soja meist in vegetarischen Fertiggerichten wie Sojabratlingen- und Burgern, Tofuwürsten, Käseersatz, aber auch in süßen Desserts vor. Sojamehl aus dem Bio-Laden oder Reformhaus lässt sich außerdem sehr gut als veganer Ei-Ersatz zum Binden von Kuchenteig oder beim Panieren von Speisen einsetzen.

Tofu, eine eiweißreiche Fleischalternative aus Soja ©Flickr.com/ House of sims

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Der Yogi Tee zählt zu den ayurvedischen Gewürztees und ist eine geschützte Marke. Hergestellt wurde er erstmalig in den USA von der Golden Temple Company. Es handelt sich hierbei um verschiedene Teemischungen, welche nach  Yogi Bhajan, einem Yoga-Lehrer, benannt wurden.

Die Golden Temple Natural Products GmbH vertreibt diesen köstlichen Tee international. Das Bio-Getränk enthält keinen schwarzen Tee im Originalrezept. Am besten schmeckt das klassische Rezept für Yogi Tee. Hier ist eine Gewürzmischung aus Nelken, Kardamon, Zimt, Ingwer und Pfeffer enthalten. Zusätzliches zum Thema kann man außerdem hier nachlesen.

Yogi Tee©flickr/grisei

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Schon die alten Römer wussten um die förderliche Wirkung des Weines auf die Gesundheit. Wie schön, wenn man auch weiß, dass er ohne Einsatz von Herbiziden, chemisch-synthetischen Insektiziden und organischen Fungiziden angebaut wurde.

Bioweine sind absolute Spitzenprodukte unter den Weinen.

Roter Wein ins Glas ©flickr.com / tobiastoftÖkologischer Weinanbau

Beim Ökologischen Weinanbau wird darauf geachtet die natürliche Bodenfruchtbarkeit zu erhalten und zu steigern. Auf die Anwendung vom chemisch synthetisierten Dünger wird verzichtet. Stattdessen wird auf natürliche Resistenzen gesetzt.

Daher liegt das Hauptaugenmerk auf der Bodenbearbeitung und auf der gezielten Pflanzenpflege zur Stärkung der Widerstandskräfte sowie die Förderung von Nützlingen und natürlichen Gegenspielern im Kampf gegen Schädlinge. Genmanipulierte Pflanzen zu verwenden, ist verboten.

Biowein-Verbände und EU-Bioverordnung

Da ein völliger Verzicht an chemischen Mitteln zu untragbaren Risiken führen würde, sind die Pflanzenstärkungsmittel Gesteinsmehle und Silikate sowie die Pflanzenschutzmittel Netzschwefel und Kupferpräparate zugelassen. Bio-Weine, dessen Hersteller Mitglied in einem Biowein-Verband sind, erkennt man durch das Label auf dem Etikett.

Biowinzer, die  in keinem Verband sind, müssen laut EU-Bioverordnung, die Kontrolle durch ein unabhängiges Institut durchführen lassen. Auf dem Etikett werden dann das Institut und die Kontrollnummer des Weines genannt. Alle Verbände verbieten zwar den Einsatz von chemischen Pflanzenschutz- und Düngemittel, doch die Verbände haben unterschiedliche Vorschriften für den Einsatz von Kupfer und Schwefel.


Geschichte des Biowein-Anbaus

Das Konzept des ökologischen Weinanbaus gibt es bereits seit den 60er Jahren. Ab den 80er Jahren wurde der Bioweinbau stark von Biobauverbänden und deren Anbauregeln geprägt. Richtlinien auf nationaler Ebene gibt es seit 1985.

EU-einheitliche Vorschriften für Biowein sind seit 1991 in der EG-Öko-Verordnung 2092/91 festgelegt. Zertifikate werden von Öko-Kontrollstellen ausgestellt. EU-zertifizierte Institute oder Verbände führen des Jahres Kontrollen durch und stellen die Einhaltung der Bio-Anbauregeln sicher.


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Die Biobranche schrumpft: die Verbraucher sparen und geben ihr Geld lieber für herkömmliche Lebensmittel aus. Nach Meinung von Experten gibt es dafür vor allem zwei Gründe. Zum Einen wirkt sich die Wirtschaftskrise auf den generellen Kauf von Lebensmitteln aus, zum Anderen wurde die Qualität von Biolebensmitteln in letzter Zeit stark angezweifelt.

Der Umsatz von Ökolebensmitteln ging zum ersten Mal seit Jahren in diesem Jahr zurück – genau wie der Umsatz von Lebensmitteln ohne Bio-Siegel. Schuld daran ist, da sind sich Wirtschaftsexperten einig, die Wirtschaftskrise. Die Biobranche ist aber mit etwa 4 % deutlich stärker geschrumpft als die allgemeine Lebensmittelbranche mit 2,4 %.

Biobranche schrumpft, Verbraucher sparen, Ökolebensmittel, Bionahrung, Studien, Inhaltsstoffe

Verbraucher sparen in diesem Jahr also insgesamt beim Kauf von Nahrungsmitteln. Die Biobranche schrumpft aber verhältnismässig stärker. Schuld daran könnten Medienberichte weiterlesen »


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Bislang ist in Bayern der Versuchsanbau gentechnisch veränderter Pflanzen immer auf freiem Feld erfolgt. Das wird nun bald vorbei sein.

Soja ©glauco umbelino/ Flickr

Denn jahrelange Proteste von Bauern und Umweltschützern haben bewirkt, dass die Versuche auf freiem Feld beendet und stattdessen nun in Treibhäuser verlegt werden sollen.  Ab 2010 soll die Forschung zum einen deutlich eingeschränkt werden und zum anderen ausschließlich auf Gewächshäuser begrenzt sein. Damit soll die Ausbreitung von Pollen gentechnisch veränderter Pflanzen verhindert werden, die mit einer der größten Kritikpunkte war. Die Forschung soll sich außerdem vor allem auf Sicherheitsfragen fokussieren.

Der bayrische Umweltminister Söder bestätigte auch, dass er sich in Zukunft ein gentechnikfreies Bayern wünsche und dass die Versuche an bislang vier Standorten in Bayern beendet werden sollen.

Bei der “Grünen Gentechnik” werden Erbsubstanzen der Pflanzen so verändert, wie sie in der Natur nicht vorkommen. So werden sie beispielsweise widerstandsfähiger gegen Umwelt- und Insektengifte gemacht und der Ertrag erhöht. Das jedoch beunruhigt Umwelt- und Verbraucherschützer, denn diese kritisieren, dass die Folgen der Gentechnik längst noch nicht abzuschätzen sind und Langzeitstudien fehlen. Sie befürchten unkalkulierbare Risiken für die Umwelt und die Gesundheit des Menschen. Ein mittlerweile bekanntes Risiko ist beispielsweise, dass der Genuss bestimmter gentechnisch veränderter Produkte zu Resistenzen gegenüber bestimmten Antibiotika führen kann. Ebenfalls besteht ein erhöhtes Risiko für Allergiker, indem beispielsweise einigen Pflanzen Erbmaterial von Pflanzen mit erhöhtem Allergiepotential beigesteuert wird.


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Obwohl der Bio-Trend ungebrochen anhält, gibt es immer noch viele Verbraucher, die nicht ganz so genau wissen, warum Bio-Lebensmittel gesünder sein sollen als konventionelle Lebensmittel.

Gemüse ©digital cat/ Flickr

Wer behauptet, Bio-Lebensmittel hätten keinen nachweislichen Vorteil gegenüber konventionell erzeugten Lebensmitteln, der irrt sich gewaltig.

Fakt ist:
- Bio-Lebensmittel enthalten ebenso viel oder sogar mehr Vitamine, Mineralstoffe und sekundäre Pflanzeninhaltsstoffe wie Lebensmittel aus herkömmlichen Anbau
- Bio-Lebensmittel enthalten deutlich weniger wertmindernde Stoffe wie Pestizidspuren oder Nitrat
- Bio-Lebensmittel haben eine höhere Nährstoffdichte
- Bio-Lebensmittel haben ein geringeres Allergiepotential
- ökologische Landwirtschaft ist deutlich umweltfreundlicher und tiergerechter als konventionelle Landwirtschaft

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Zum Ende der Grünen Woche in Berlin wurde der Förderpreis Ökologischer Landbau 2009 verliehen.

Schafe ©_raina_/ Flickr

Preisträger ist in diesem Jahr der bundesweit tätige Verein Dreschflegel aus Witzenhausen. Der Verein produziert seit Jahren erfolgreich biologisches Saatgut von Gemüse, Blumen, Kräutern und alten Kulturpflanzen. Mit zwölf Artikeln hat der Verein verdeutlicht, wie die gentechnikfreie Saatgutarbeit in Zukunft aussehen sollte. Diese ist derzeit noch nicht gesetzlich geregelt, sodass sich Verbraucher und Produzenten mit einer Grauzone konfrontiert sehen, die leider immer wieder schon schwarzen Schafen der Branche ausgenutzt wird.

“Diese Auszeichnung stärkt die Zusammenarbeit der ökologisch wirtschaftenden Betriebe über die Ländergrenzen hinweg”, sagte Andreas Steinert als Vorsitzender des Netzwerkes Ökologischer Landbaubetriebe Eichsfeld (NÖB). Ziel sei es, die biologische Züchtung zu fördern.

Der mit 7500 Euro dotierte Preis wurde auf der Grünen Woche von Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner überreicht.


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Bio-Anbau in Ägypten

Autor: Ariane
abgelegt in: Bio-Anbau

Lebensmittel aus Bio-Anbau werden nicht nur in Deutschland, sondern auch in Ägypten immer beliebter.

Dabei hieß es bislang doch immer, nachhaltige Landwirtschaft sei nur etwas für reiche, wohlhabende Länder. Ägypten beweist nun, dass dem nicht so sein muss.
Ägyptische Bio-Produkte sind auf dem internationalen Markt längst gut etabliert (wobei die Nachhaltigkeit angesichts langer Transportwege und damit verbundener Umweltbelastung natürlich fraglich ist, denn wie “bio” ist Bio vom anderen Ende der Welt?)) und auch in der Heimat wächst die Nachfrage zusehends.
Dabei geht es längst nicht mehr nur um die seit über 20 Jahren weltweit beliebte Bio-Baumwolle; vor allem Kartoffeln und anderes lagerungsfähiges Gemüse stehen hoch im Kurs.


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