Alle Bio-Händler und Supermärkte auf einen Blick - Nicht nur das bietet der Bio Einkaufsführer für Berlin und Brandenburg. Die Broschüre mit vielen Geheimtipps gehört zur Grundausstattung jedes gesundheitsbewussten Berliners.
Wo finde ich einen Biobäcker in meiner Nähe, oder wo gibt es in Brandenburg Bio-Höfe für einen Wochenendausflug? Alltägliche Fragen wie diese lassen sich mit einem Blick in den Bio Einkaufsführer beantworten. Die Broschüre erscheint nunmehr seit 8 Jahren, und dass mit stetig wachsender Auflage. Immer mehr Menschen interessieren sich für biologischen Anbau, und sind neugierig mehr über den Ursprung der Waren herauszufinden.
Bio Einkaufsführer Berlin und Brandenburg - Mehr als nur gelbe Seiten in grün
Natürlich sind in dem handlichen Heftchen alle Adressen für Biohändler, Eine-Welt-Läden, Restaurants und Höfe der Region übersichtlich aufgeführt. weiterlesen »
Kein Fleisch, Rauchverbot und alles Bio?– Das erwartet man bei einem Restaurant, das den klangvollen Namen „Hans Wurst“ trägt, eher nicht. Doch wer jetzt denkt, der gemütliche Laden in Prenzlauer Berg wäre ausschließlich was für Spät68er und vertrocknete Exzentriker, der bekommt von mir einen zärtlichen Schubs, um sich selbst vom Gegenteil zu überzeugen.
Bio Restaurants sind ja in Deutschland keine Seltenheit mehr. In den letzten 20 Jahren hat sich einiges getan auf dem Sektor: So findet man in den meisten Städten heute hübsche, gemütliche Restaurants mit kreativer Küche und erstklassigen Speisen in Bio-Qualität, die mit dem Körnerfresser-Klischee von anno dazumal gründlich aufräumen.
Ein ganz besonderes Konzept verfolgt dabei das Hans Wurst Vegan Café & Restaurant in Berlin - Prenzlauer Berg. Hier landen nämlich nicht nur ausschließlich Zutaten aus Bio-Anbau im Kochtopf, man legt auch sehr viel Wert auf fairen Handel – da schmecken Kaffee und Spezialitäten aus Schokolade doch gleich doppelt so lecker.
Aber was das gemütliche Bio Restaurant im Prenzl’ Berg so besonders macht, ist die Speisekarte. Fleisch wird man dort nämlich vergebens suchen. Alle Gerichte und Speisen sind vegan, also rein pflanzlich, was aber - laut Inhaber Micha Ristock - gar nicht im Vordergrund steht. weiterlesen »
Am 24. Oktober findet der 2. Carrotmob in Berlin statt. Diesmal haben sich die Organisatoren zum weltweiten Klima-Aktionstag, nach der Aktion in einem Spätkauf in Kreuzberg eine Imbissbude in Berlin-Mitte ausgesucht, die durch bewussten Konsum klimafreundlich umgebaut werden soll.
Der Aktionsort für den 2. Carrotmob in Berlin steht fest. Am 24. Oktober wird anlässlich des weltweiten Klima-Aktionstags zum bewussten Konsum in der Bio-Imbissbude “Eve&Adam’s” aufgerufen.
Das Prinzip des Carrotmobs ist dabei ganz einfach: Statt Geschäfte und Firmen, die aus umweltschützgründen und ethischen Gesichtspunkten Dreck am Stecken haben zu boykottieren, werden Geschäfte, die bereits sind sich klimafreundlich zu ändern mit positivem Konsum belohnt. 46% der Einnahmen werden dabei in klimafreundliche Renovierungen und Umbaumaßnahmen gesteckt. Die Wahl für den 2. Carrotmob fiel dabei u.a. auf den Imbiss “Eve&Adam’s”, weil er bereits ausschließlich klimafreundlich-biologische und fair gehandelte Zutaten verwendet.
Beim 1. Carrotmob in Berlin, der am 13. Juni 2009 in Berlin/Kreuzberg stattfand und dem Spätkauf “Multikulti” innerhalb von 3 Stunden das Dreifache seines normal üblichen Gewinns bescherte, konnten im Anschluss 10 Energiesparlampen, eine Zeitschaltuhr, Wärmefolie zur besseren Isolierung sowie einen Vertrag mit Greenpeace Energy über 5 Jahre Ökostrom finanziert werden. weiterlesen »
Vom 5. bis 17. Oktober wird die Kampagne „Berlin goes Bio“ in der Bundeshauptstadt mit der größten Anzahl an Biomärkten in über 130 Naturkost- und Kosmetikfachgeschäften für zahlreiche Aktionen und Verköstigungen sorgen.

„Berlin goes Bio“, so heißt die Kampagne, die von 8 Naturkosmetikherstellern und Lebensmittelanbietern des Bio-Sektors ins Leben gerufen wurde. Berlin gilt mit ganzen 130 Biomärkten und Fachgeschäften als Naturkosthauptstadt. 1971 entstand hier mit dem Geschäft „Peace food“ im Stadtteil Schöneberg nicht nur der erste Bioladen Deutschlands, sondern ein in ganz Europa zu der Zeit noch einzigartiges Unternehmen.
Die Bioläden wollen mit der Aktion nicht nur das Bewusstsein für ökologische Landwirtschaft und schonenden, klimafreundlichen Anbau bei bester Qualität stärken, sondern auch mit den gängigen Vorurteilen gegenüber Bioläden als “muffige Tante Emma Lädchen für Körnerfresser” aufräumen. weiterlesen »
Die Umwelt muss geschont werden. Das weiß die Automobilindustrie. Auf der IAA sind grüne Autos deshalb auch wieder ein wichtiges Thema. Einerseits steckt die Autobranche in der Krise andererseits gilt es jedoch weitere Alternativen zu finden, neben Biosprit.
Wann wird ein Auto endlich vollkommen grün sein? Und vor allen Dingen: Wird es bezahlbar sein für den normalen Autofahrer? Sparsame Motoren, sind das eine, hohe Anschaffungspreise jedoch das andere. Hybridfahrzeuge und Elektroautos sollen helfen unsere Welt sauberer zu gestalten. Aber was nützen die besten Konstruktionspläne wenn es entweder an der Umsetzung oder an der Finanzierung scheitert?
Die Biobranche schrumpft: die Verbraucher sparen und geben ihr Geld lieber für herkömmliche Lebensmittel aus. Nach Meinung von Experten gibt es dafür vor allem zwei Gründe. Zum Einen wirkt sich die Wirtschaftskrise auf den generellen Kauf von Lebensmitteln aus, zum Anderen wurde die Qualität von Biolebensmitteln in letzter Zeit stark angezweifelt.
Der Umsatz von Ökolebensmitteln ging zum ersten Mal seit Jahren in diesem Jahr zurück – genau wie der Umsatz von Lebensmitteln ohne Bio-Siegel. Schuld daran ist, da sind sich Wirtschaftsexperten einig, die Wirtschaftskrise. Die Biobranche ist aber mit etwa 4 % deutlich stärker geschrumpft als die allgemeine Lebensmittelbranche mit 2,4 %.
Verbraucher sparen in diesem Jahr also insgesamt beim Kauf von Nahrungsmitteln. Die Biobranche schrumpft aber verhältnismässig stärker. Schuld daran könnten Medienberichte weiterlesen »
Das Bio-Siegel tragen Produkte, die die Anforderungen der Öko-Verordnung der Europäischen Union erfüllen. Seit 2001 ist dieses Logo sechseckig, mittlerweile ist es rund, blau grün, und zeigt in der Mitte die Sterne der EU sowie eine Ähre. Wie das Bio-Siegel 2010 der EU aussieht steht noch nicht fest.
Ökologisch erzeugte Lebensmittel sollen als solche gekennzeichnet sein und garantieren dem Verbrauchen gute Bio-Qualität. Denn Pestizidrückstände in Lebensmitteln nehmen die wenigsten gern in kauf. Und so gibt es schon über 30.000 Produkte, die dieses Gütesiegel tragen. Das neue Bio-Siegel der EU, welches voraussichtlich im Juli 2010 in Kraft tritt, wird zunächst parallel mit dem alten Siegel verwendet. Bezüglich des Designs gibt es einen öffentlichen, EU-weit ausgeschriebenen Wettbewerb.
Traurig aber wahr: die Berliner Biokette Gorilla muss all Ihre Filialen schließen. Am 30. 06. diesen Jahres konnte man zum letzten mal die köstlichen Bio-Fastfood Menüs genießen. Good Bye Gorilla.
Die Bio-Fastfood Kette Gorilla musste schließen obwohl sie schon an 4 Standorten in Berlin vertreten war. Für Gorilla-Fans und die WakuWaku Mitglieder geht ein Stück echte Pionierarbeit zu Ende. Dabei waren die Voraussetzungen gut. Viele achten auf Ihre Ernährung, auch wenn es, im oft hektischen Berlin, schnell gehen muss. Bio Fastfood war die Alternative. Frisch, gesund, schnell, eben wie Berlin selbst.
Biokraftwerke sind nicht nur umweltfreundlich, denn mit mit ihrer Hilfe wird nicht nur Energie erzeugt sondern gleichzeitig ökologische Abfälle sinnvoll entsorgt. Bioabfälle aus Haushalt, Gewerbe und Landwirtschaft werden als organisches Material in Biogas- und Biomassekraftwerken aufbereitet und speisen Form von Strom und Wärmeenergie tausende Haushalte. Dieser Energiekreislauf ist die Zukunft der Energiegewinnung und bereits jetzt arbeiten viele Kraftwerke auf dieser Basis.
Biokraftwerke verwenden meist organische Materialien zur Energiegewinnung die aus der direkten Umgebung stammen, so werden aufwendige Transporte quer durch das Land überflüssig und der Kosten-Nutzen-Faktor ist weitaus höher. Frischholzreste aus der Forstwirtschaft, Altholzreste aus der Holz verarbeitenden Industrie, sowie Stroh und Getreide, aber auch Olivenkerne werden zum befeuern der Anlagen genutzt.
Biokraftwerke funktionieren nach dem einfachen Prinzip der Kraftstoffverbrennung. Ein Brennstoff wird in einem Dampfkessel verbrannt und erzeugt ein extrem heißes Rauchgas. Dieses wird durch Kesselzüge geleitet und betreibt die am Ende befindliche Turbine welche den Strom erzeugt oder als Fernwärmequelle fungiert. Die festen Verbrennungsrückstände sind je nach eingesetztem Brennstoff verschieden stark mit Schadstoffen wie zum Beispiel Schwermetallen belastet. Diese werden heraus gefiltert und lagern sich in dafür vorgesehenen Gewerbefiltern ab. So können auf behandelte Holzreste oder ähnliche chemisch verunreinigte Rohstoffe verwendet werden. Holzasche unbelasteter Brennstoffe kann meist als Dünger verwendet werden.
Biokraftwerke gelten als CO2 neutrale Anlagen, das bedeutet sie erzeugen durch die Verbrennung von Kraftstoffen nur genau so viel Kohlenstoffdioxid, wie die entsprechenden Pflanzen beim Wachstum aufgenommen haben. Es ist also falsch anzunehmen, dass gar kein CO2 entsteht, es handelt sich nur um eine nach EU-Richtlinien festgelegte neutrale Bilanz nach der die Umwelt rein theoretisch nicht belastet wird. Ein weiterer Facktor den man nicht aus den Augen verlieren sollte ist der CO2 Ausstoß der durch den Transport und die Aufbereitung der Kraftstoffe entsteht. So gesehen ist die Bioenergie also doch nicht 100 %ig CO2 neutral in ihrer Gesamtheit, aber immer noch eine der besten Alternativen zur Kernenergie.
Ja, da hab ich tatsächlich mal gestaunt, als ich das las. Die Deutsche Bahn setzt nun auch auf Bio und hält für die Kunden, die sie noch hat, nun auch Bio-Gerichte bereit. Nun fährt man also nicht mehr nur billig und schnell mit der Bahn, sondern auch noch gesund.
Das Motto doppeldeutig, aber verständlich: “Natürlich genießen”.
Denn schon seit Februar diesen Jahres bietet die Deutsche bahn AG in ihren Bordrestaurants 4 Gerichte an, die mit dem Bio-Siegel ausgezeichnet sind.
Da dieses Konzept bei den Kunden der Deutschen Bahn bisher positiven aufgenommen wurde, will die Bahn das Angebot der Bio-Gerichte nun erweitern. Bis 2010 sollen im monatlichen Wechsel regionale Spezialitäten nach den Rezepten deutscher Starköche serviert werden. Selbstverständlich ausschließlich aus Zutaten, die auskontrolliertem, ökologischem Anbau kommen und mit dem Fleisch von Tieren, welche aus artgerechter Haltung stammen.
Vielleicht macht sie Bahn demnächst auch noch einen Namen im Who is Who in Sachen Bio. Lobenswert finde ich das nämlich absolut!
Bio Gerichte bei der Deutschen Bahn - Umdenken hat stattgefunden
Den Auftakt der “Natürlich Genießen” Reihe macht Oliver Heilmeyer, ein Sternekoch aus Brandenburg. In seinem Restaurant “Zur Bleiche” setzt er schon lange auf Produkte vom regionalen Biomarkt. Das er kochen kann, hat er schon bewiesen, 2008 wurde ihm ein Michelin-Stern und 16 von 20 Punkten im Gault Millau verliehen.
So ließ er verlauten, dass er für die Gäste der ICE Bordrestaurants Spezialitäten aus dem Spreewald kredenzen werden wird. Spezialitäten aus dem Spreewald sind in diesem Fall so deftige Gerichte wie, Eintopf Kohlrabi und Jungschwein sowie die Spreewälder Rotkohlsuppe mit Schweineklößen.
Wer also demnächst mit der Deutschen Bahn reisen möchte, kann ja mal hier nachsehen, mit welchem Zug er überhaupt fahren muss, um auch unterwegs “Natürliche Genießen” zu können. Denn dieses Angebot gibt es nicht alles Zügen und auch auch oft nur in der 1. Klasse.
Haben sie die richtige Fahrt mit dem richtigen Zug gebucht, steht hier, wann es was zu genießen gibt. Gute Reise und Guten Appetit.