Absolut Bio

Erfahren, was wirklich BIO ist
 


Archiv: Allgemein

2. Carrotmob in Berlin

Autor: Carsten
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Am 24. Oktober findet der 2. Carrotmob in Berlin statt. Diesmal haben sich die Organisatoren zum weltweiten Klima-Aktionstag, nach der Aktion in einem Spätkauf in Kreuzberg eine Imbissbude in Berlin-Mitte ausgesucht, die durch bewussten Konsum klimafreundlich umgebaut werden soll.

2. Carrotmob in Berlin

Der Aktionsort für den 2. Carrotmob in Berlin steht fest. Am 24. Oktober wird anlässlich des weltweiten Klima-Aktionstags zum bewussten Konsum in der Bio-Imbissbude “Eve&Adam’s” aufgerufen.

2. Carrotmob in Berlin   ©Flickr.com/Charleston’s TheDigitel

Das Prinzip des Carrotmobs ist dabei ganz einfach: Statt Geschäfte und Firmen, die aus umweltschützgründen und ethischen Gesichtspunkten Dreck am Stecken haben zu boykottieren, werden Geschäfte, die bereits sind sich klimafreundlich zu ändern mit positivem Konsum belohnt. 46% der Einnahmen werden dabei in klimafreundliche Renovierungen und Umbaumaßnahmen gesteckt. Die Wahl für den 2. Carrotmob fiel dabei u.a. auf den Imbiss “Eve&Adam’s”, weil er bereits ausschließlich klimafreundlich-biologische und fair gehandelte Zutaten verwendet.

Ergebnisse des 1. Berliner Carrotmobs

Beim 1. Carrotmob in Berlin, der am 13. Juni 2009 in Berlin/Kreuzberg stattfand und dem Spätkauf “Multikulti” innerhalb von 3 Stunden das Dreifache seines normal üblichen Gewinns bescherte, konnten im Anschluss 10 Energiesparlampen, eine Zeitschaltuhr, Wärmefolie zur besseren Isolierung sowie einen Vertrag mit Greenpeace Energy über 5 Jahre Ökostrom finanziert werden. weiterlesen »


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Berlin goes Bio

Autor: Carsten
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Vom 5. bis 17. Oktober wird die Kampagne „Berlin goes Bio“ in der Bundeshauptstadt mit der größten Anzahl an Biomärkten in über 130 Naturkost- und Kosmetikfachgeschäften für zahlreiche Aktionen und Verköstigungen sorgen.

Berlin goes Bio   ©Flickr.com/ dainee
„Berlin goes Bio“
, so heißt die Kampagne, die von 8 Naturkosmetikherstellern und Lebensmittelanbietern des Bio-Sektors ins Leben gerufen wurde. Berlin gilt mit ganzen 130 Biomärkten und Fachgeschäften als Naturkosthauptstadt. 1971 entstand hier mit dem Geschäft „Peace food“ im Stadtteil Schöneberg nicht nur der erste Bioladen Deutschlands, sondern ein in ganz Europa zu der Zeit noch einzigartiges Unternehmen.

“Berlin goes Bio” – Berliner Bioläden stellen sich vor

Die Bioläden wollen mit der Aktion nicht nur das Bewusstsein für ökologische Landwirtschaft und schonenden, klimafreundlichen Anbau bei bester Qualität stärken, sondern auch mit den gängigen Vorurteilen gegenüber Bioläden als “muffige Tante Emma Lädchen für Körnerfresser” aufräumen. weiterlesen »


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Die Umwelt muss geschont werden. Das weiß die Automobilindustrie. Auf der IAA sind grüne Autos deshalb auch wieder ein wichtiges Thema. Einerseits steckt die Autobranche in der Krise andererseits gilt es jedoch weitere Alternativen zu finden, neben Biosprit.

Wann wird ein Auto endlich vollkommen grün sein? Und vor allen Dingen: Wird es bezahlbar sein für den normalen Autofahrer? Sparsame Motoren, sind das eine, hohe Anschaffungspreise jedoch das andere. Hybridfahrzeuge und Elektroautos sollen helfen unsere Welt sauberer zu gestalten. Aber was nützen die besten Konstruktionspläne wenn es entweder an der Umsetzung oder an der Finanzierung scheitert?

IAA - Grüne Autos©flickr/jurvetson

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Die Biobranche schrumpft: die Verbraucher sparen und geben ihr Geld lieber für herkömmliche Lebensmittel aus. Nach Meinung von Experten gibt es dafür vor allem zwei Gründe. Zum Einen wirkt sich die Wirtschaftskrise auf den generellen Kauf von Lebensmitteln aus, zum Anderen wurde die Qualität von Biolebensmitteln in letzter Zeit stark angezweifelt.

Der Umsatz von Ökolebensmitteln ging zum ersten Mal seit Jahren in diesem Jahr zurück – genau wie der Umsatz von Lebensmitteln ohne Bio-Siegel. Schuld daran ist, da sind sich Wirtschaftsexperten einig, die Wirtschaftskrise. Die Biobranche ist aber mit etwa 4 % deutlich stärker geschrumpft als die allgemeine Lebensmittelbranche mit 2,4 %.

Biobranche schrumpft, Verbraucher sparen, Ökolebensmittel, Bionahrung, Studien, Inhaltsstoffe

Verbraucher sparen in diesem Jahr also insgesamt beim Kauf von Nahrungsmitteln. Die Biobranche schrumpft aber verhältnismässig stärker. Schuld daran könnten Medienberichte weiterlesen »


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Neues Bio-Siegel für EU ab 2010

Autor: Carsten
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Das Bio-Siegel tragen Produkte, die die Anforderungen der Öko-Verordnung der Europäischen Union erfüllen. Seit 2001 ist dieses Logo sechseckig, mittlerweile ist es rund, blau grün, und zeigt in der Mitte die Sterne der EU sowie eine Ähre. Wie das Bio-Siegel 2010 der EU aussieht steht noch nicht fest.

Ökologisch erzeugte Lebensmittel sollen als solche gekennzeichnet sein und garantieren dem Verbrauchen gute Bio-Qualität. Denn Pestizidrückstände in Lebensmitteln nehmen die wenigsten gern in kauf. Und so gibt es schon über 30.000 Produkte, die dieses Gütesiegel tragen. Das neue Bio-Siegel der EU, welches voraussichtlich im Juli 2010 in Kraft tritt, wird zunächst parallel mit dem alten Siegel verwendet. Bezüglich des Designs gibt es einen öffentlichen, EU-weit ausgeschriebenen Wettbewerb.

Neues Bio-Siegel für EU©flickr by Leufstedt
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Biokraftwerke

Autor: Carsten
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Biokraftwerke sind nicht nur umweltfreundlich, denn mit mit ihrer Hilfe wird nicht nur Energie erzeugt sondern gleichzeitig ökologische Abfälle sinnvoll entsorgt. Bioabfälle aus Haushalt, Gewerbe und Landwirtschaft werden als organisches Material in Biogas- und Biomassekraftwerken aufbereitet und speisen Form von Strom und Wärmeenergie tausende Haushalte. Dieser Energiekreislauf ist die Zukunft der Energiegewinnung und bereits jetzt arbeiten viele Kraftwerke auf dieser Basis.

Holz als Brennstoff, ©flickr by senfgurkeBiokraftwerke verwenden meist organische Materialien zur Energiegewinnung die aus der direkten Umgebung stammen, so werden aufwendige Transporte quer durch das Land überflüssig und der Kosten-Nutzen-Faktor ist weitaus höher. Frischholzreste aus der Forstwirtschaft, Altholzreste aus der Holz verarbeitenden Industrie, sowie Stroh und Getreide, aber auch Olivenkerne werden zum befeuern der Anlagen genutzt.

Funktionsweise eines Biokraftwerks

Biokraftwerke funktionieren nach dem einfachen Prinzip der Kraftstoffverbrennung. Ein Brennstoff wird in einem Dampfkessel verbrannt und erzeugt ein extrem heißes Rauchgas. Dieses wird durch Kesselzüge geleitet und betreibt die am Ende befindliche Turbine welche den Strom erzeugt oder als Fernwärmequelle fungiert. Die festen Verbrennungsrückstände sind je nach eingesetztem Brennstoff verschieden stark mit Schadstoffen wie zum Beispiel Schwermetallen belastet. Diese werden heraus gefiltert und lagern sich in dafür vorgesehenen Gewerbefiltern ab. So können auf behandelte Holzreste oder ähnliche chemisch verunreinigte Rohstoffe verwendet werden. Holzasche unbelasteter Brennstoffe kann meist als Dünger verwendet werden.

Biokraftwerke sind CO2 neutral

Biokraftwerke gelten als CO2 neutrale Anlagen, das bedeutet sie erzeugen durch die Verbrennung von Kraftstoffen nur genau so viel Kohlenstoffdioxid, wie die entsprechenden Pflanzen beim Wachstum aufgenommen haben. Es ist also falsch anzunehmen, dass gar kein CO2 entsteht, es handelt sich nur um eine nach EU-Richtlinien festgelegte neutrale Bilanz nach der die Umwelt rein theoretisch nicht belastet wird. Ein weiterer Facktor den man nicht aus den Augen verlieren sollte ist der CO2 Ausstoß der durch den Transport und die Aufbereitung der Kraftstoffe entsteht. So gesehen ist die Bioenergie also doch nicht 100 %ig CO2 neutral in ihrer Gesamtheit, aber immer noch eine der besten Alternativen zur Kernenergie.RWE-Kraftwerk Neurath und Niederaußem, ©flickr by hAdamsky


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Ja, da hab  ich tatsächlich mal gestaunt, als ich das las. Die Deutsche Bahn setzt nun auch auf Bio und hält für die Kunden, die sie noch hat, nun auch Bio-Gerichte bereit. Nun fährt man also nicht mehr nur billig und schnell mit der Bahn, sondern auch noch gesund.

Das Motto doppeldeutig, aber verständlich: “Natürlich genießen”.

Denn schon seit Februar diesen Jahres bietet die Deutsche bahn AG in ihren Bordrestaurants 4 Gerichte an, die mit dem Bio-Siegel ausgezeichnet sind.

Da dieses Konzept bei den Kunden der Deutschen Bahn bisher positiven aufgenommen wurde, will die Bahn das Angebot der Bio-Gerichte nun erweitern. Bis 2010 sollen im monatlichen Wechsel regionale Spezialitäten nach den Rezepten deutscher Starköche serviert werden. Selbstverständlich ausschließlich aus Zutaten, die auskontrolliertem, ökologischem Anbau kommen und mit dem Fleisch von Tieren, welche aus artgerechter Haltung stammen.

Vielleicht macht sie Bahn demnächst auch noch einen Namen im Who is Who in Sachen Bio. Lobenswert finde ich das nämlich absolut!

Kuhnase © Flickr by foxypar4

Bio Gerichte bei der Deutschen Bahn – Umdenken hat stattgefunden

Den Auftakt der “Natürlich Genießen” Reihe macht Oliver Heilmeyer, ein Sternekoch aus Brandenburg. In seinem Restaurant “Zur Bleiche” setzt er schon lange auf Produkte vom regionalen Biomarkt. Das er kochen kann, hat er schon bewiesen, 2008 wurde ihm ein Michelin-Stern und 16 von 20 Punkten im Gault Millau verliehen.

So ließ er verlauten, dass er für die Gäste der ICE Bordrestaurants Spezialitäten aus dem Spreewald kredenzen werden wird. Spezialitäten aus dem Spreewald sind in diesem Fall so deftige Gerichte wie, Eintopf Kohlrabi und Jungschwein sowie die Spreewälder Rotkohlsuppe mit Schweineklößen.

Wer also demnächst mit der Deutschen Bahn reisen möchte, kann ja mal hier nachsehen, mit welchem Zug er überhaupt fahren muss, um auch unterwegs “Natürliche Genießen” zu können. Denn dieses Angebot gibt es nicht alles Zügen und auch auch oft nur in der 1. Klasse.

Haben sie die richtige Fahrt mit dem richtigen Zug gebucht, steht hier, wann es was zu genießen gibt. Gute Reise und Guten Appetit.


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Bio Catering

Autor: Carsten
abgelegt in: Allgemein,Ernährung

Wer Zuhause auf Bio-Nahrung wert legt, der möchte auch auf Arbeit oder auf Empfängen kein fettiges Fast-Food. Das haben auch die Caterer erkannt und setzen immer mehr auf Bio-Catering.

Ob Schulspeisung, Mensa, Theater-Kantine oder Party-Service. Die Zeiten, in denen hier billige Schlachtreste ausgegeben wurden, sind zum Glück vorbei. Viele Catering-Unternehmen haben heute reine Bio-Produkte im Angebot.

Bio Catering © flickr/quinn.anya

Bereits in der Schule auf gesunde Ernährung zu achten, ist von großer Bedeutung. Denn das lebenslange Ernährungsverhalten wird in der Kindheit geprägt.

Frisch zubereitete Mahlzeiten, vollwertig und lecker, schmecken auch den Kindern und sorgen für mehr Kraft und Gesundheit. Daher gehören Bio-Zutaten immer öfter zum Schulessen.

Auch Studenten profitieren vom Bio-Catering. Gerade unter Studenten ist Bio ohnehin beliebt. In vielen Mensen der Republik kann man sogar zwischen mehreren Bio-Gerichten wählen – mit und ohne Bio-Fleisch.

Ein weiterer Trend ist der Bio-Partyservice. Von einfachen Häppchen-Platten bis zur Haute Cuisine – Bio-Caterer bereiten alles mit ausgezeichneten Bio-Lebensmitteln zu. Ob Auberginensalat mit getrockneten Tomaten, Saftige Hähnchenbrustfilets im Lauchbett oder Käseplatte mit besten Käsen aus der Region – alles garantiert aus Bio-Anbau!


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Umweltschutz geht jeden an, denn nur in einer halbwegs gesunden Umwelt können auch gesunde Menschen leben.

Deswegen sollte jeder tagtäglich sein Bestes tun, um Ressourcen zu schonen und der Umwelt nicht mehr Schaden zuzufügen, als unbedingt nötig. Schon mit wenig Aufwand kann man viel erreichen:

1. Plastikmüll vermeiden:
Dazu gehört, beispielsweise auf Plastiktüten zu verzichten, wo es nur geht und unnötige Umverpackungen direkt im Supermarkt zu lassen. Besonders hilfreich (und dazu noch gesund und lecker): Auf Frischwaren zurück greifen, die gar keine Umverpackung benötigen.
Stoffbeutel, Körbe und Kisten sind ohnehin meist viel belastbarer als Plastiktüten, schonen die Umwelt und sehen auch viel besser aus.

2. Beim Getränk auf die richtige Verpackung achten:
Plastikverpackungen sind aus Erdöl und biologisch nicht abbaubar- besser meiden. Tetrapaks und Glasflaschen hingegen sind recyclebar!

3. Elektrogeräte nicht im Stand-by laufen lassen:
Das verbraucht unnötig Energie und schont weder die Umwelt, noch den Geldbeutel. Besser komplett ausschalten.

4. Richtig Heizen:
Heizkörper nicht durch Gardinen oder Möbel verdecken, da die Wärme sonst nicht gut verteilt wird und umso mehr geheizt werden muss.

5. Richtig Wäschewaschen:
Noch immer glauben viele Menschen, dass die Wäsche umso sauberer wird, je höher die Waschtemperatur ist. Blödsinn! Mit der Temperatur steigt lediglich der Stromverbrauch. Dank moderner Waschmittel wird die Wäsche auch bei 40 Grad porentief sauber. Eine höhere Temperatur sollte nur in Ausnahmefällen gewählt werden.

6. Lieber Duschen als Baden:
Duschen verbraucht deutlich weniger Energie und Wasser als ein Wannenbad. Außerdem schadet zu häufiges und zu heißes Baden ohnehin nur der Haut ;-)

7. Kaffee- und Teemaschinen nicht zum warmhalten verwenden:
Besser ein klassisches Stövchen verwenden oder gleich eine Thermoskanne.

8. Energiesparlampen statt Glühbirnen:
Auch hier kann man sowohl Geld als auch Strom sparen und die Umwelt entlasten.

9. Elektrische Geräte nur dann an den Strom anschließen, wenn der Akku geladen werden soll oder sie benutzt werden:
Elektrische Zahnbürsten, Rasierapparate oder auch Handys gehören nicht permanent an die Steckdose! Besser nur anschließen, wenn der Akku wirklich alle ist. Das spart Strom und verlängert die Lebenszeit des Akkus.

10. Beim Backen die Nachwärme des Ofens nutzen:
Dauert die Back- oder Bratzeit länger als 40 Minuten, kann der Ofen ruhig 10 Minuten früher ausgeschaltet werden. Die Nachwärme sorgt dafür, dass dennoch alles durch und gar ist.

11. Den Kühlschrank ruhig vollpacken und nicht lange offen lassen:
Denn ist der Kühlschrank voll, verbraucht er weniger Energie! Beim Öffnen entweicht weniger Luft, es dringt entsprechend auch weniger warme Luft ein, die abgekühlt werden müsste.

12. Zimmerpflanzen sorgen für ein angenehmeres Klima:
Wird die Luft durchs Heizen trocken, empfindet man die Temperatur als niedriger- und dreht die Heizung noch mehr auf. Für ein angenehmeres Klima mit höherer Luftfeuchtigkeit gibt es ein simples Mittel: Zimmerpflanzen.


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Der Bund für Lebensmittelrecht und Lebensmittelkunde (BLL) bezeichnet die Kennzeichnung “ohne Gentechnik” als irreführend für Verbraucher.

Das seien die Ergebnisse, die der BLL aus einer groß angelegten Verbrauerstudie gewonnen hat.
Demnach erwarten 74 Prozent der Verbraucher bei Fleischwaren, die mit dem Zusatz “ohne Gentechnik” gekennzeichnet sind, dass die verarbeiteten Tiere ihr Leben lang mit 100 Prozent gentechnikfreiem Futter gefüttert wurden.
Weitere 70 Prozent der Verbraucher gehen bei der Kennzeichnung davon aus, dass der gesamte Produktionsvorgang und sämtliche Zutaten niemals mit gentechnisch verändertem Material in Berührung gekommen sind.

Der Verbraucher erwartet bei dem Label “ohne Gentechnik” also den vollständigen Verzicht von Gentechnik und gentechnisch verändertem Material. Das ist jedoch zum einen grundsätzlich gar nicht zu gewährleisten, zum anderen stehen die Erwartungen in deutlichem Widerspruch zu den gesetzlichen Anforderungen, die an den Zusatz “ohne Gentechnik” gebunden sind. Die gesetzlichen Vorgaben lassen sowohl eine zeitweise Fütterung der Tiere mit gentechnisch veränderten Futtermitteln wie auch den Einsatz gentechnisch veränderter Futtermittelkomponenten zu.

Den Landwirten werden ergänzende Angaben auf ihren Produkten empfohlen, so zum Beispiel “keine Fütterung von gentechnisch verändertem Material während der Mast”. Dieser Zusatz  verdeutlicht dem Verbraucher eher, dass “ohne Gentechnik” eben nicht den vollständigen Verzicht auf gentechnisch verändertes Material bedeutet, sondern in der Regel nur für einen bestimmten Zeitraum gilt.

Ob das Label also Sinn macht und die Erwartungen der Verbraucher überhaupt annähernd erfüllen kann, ist mehr als fraglich. Ohnehin haben bislang erst etwa 27 Prozent aller Verbraucher die Kennzeichnung überhaupt wahrgenommen und schon einmal gesehen.


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