Absolut Bio

Erfahren, was wirklich BIO ist
 


Archiv: Allgemein

Die Biofach- Messe in Nürnberg

Autor: Ariane
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Vom 19.- 22.02.2009 findet in Nürnberg die Messe Biofach statt. Produzenten, Dienstleister und Bio-Fans haben hier die Möglichkeit, sich zu präsentieren und zu informieren.

Etwa 2900 Aussteller werden sich bei der 20. Biofach auf über 100.000 Quadratmetern Fläche verteilen, davon rund 66 Prozent aus dem Ausland. Rund 50.000 Besucher werden, wie in den Vorjahren, erwartet. Vielleicht sogar mehr, denn im Gegensatz zu vielen anderen Branchen trotzt die Bio-Branche der Finanzkrise und ist seit Jahren konstant auf dem aufsteigenden Ast.
Die Qualität der Aussteller und ihrer Produkte ist durch strenge Zulassungskriterien gewährleistet.

Die Messe unterteilt sich in die Bereiche BioFach und Vivaness. Bei der BioFach dreht sich alles um Bio-Lebensmittel, Naturwaren, Naturtextilien, Ökolandbau und Vermarktung, sowie Medien und Dienstleister aus allen Bereichen. Bei der Vivaness geht es um Naturkosmetik, Körperpflege, Drogerieartikel, Wellnessprodukte, Gesundheit, Geschenke und Accessoires, sowie Medien und Dienstleister aus den genannten Bereichen.

Geöffnet ist während der Messetage täglich von 9 bis 18 Uhr, Sonntag von 9 bis 17 Uhr.
Am Freitag ist die BioNacht von 18 bis 21 Uhr (BioFach + Vivaness).
Parallel zu den Fachmessen informieren namhafte Fachleute in mehr als 100 Veranstaltungen über Neuigkeiten und Entwicklungen.


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Freilandlabor Flughafensee

Autor: Ariane
abgelegt in: Allgemein

Im Umfeld des Flughafensees Tegel in Berlin findet man erstaunlich heile Natur und die jungen Wälder der Jungfernheide.

Der Tegeler See in Berlin ©romtomtom/ Flickr

Insbesondere die Wälder bieten zahlreichen Vogel-, Amphibien- und Insektenarten eine Heimat und einen geschützten Lebensraum. So brüten im Vogelschutzreservat unter anderem die Rohrammer, die Rohrdommel und der Teichrohrsänger. Am Steilhang des Ufers befinden sich die Nistplätze von Eisvögeln und Uferschwalben und im Waldbereich sind zahlreiche Meisenarten beheimatet. Dem Menschen bietet das Gebiet rund um den Tegeler See eine Menge Erholung. Doch nicht nur das, hier gibt es auch die Möglichkeit, eine Menge über die Natur zu lernen.

So zum Beispiel im Freilandlabor Flughafensee, das zum NABU Berlin gehört. Seit 1986 gibt es diesen grünen Lernort, an dem Schüler und Besucher allerlei über die Natur und die Umwelt erfahren können. Hier treffen sich naturkundliche Arbeitsgemeinschaften und Projektarbeiten werden veranstaltet. Im Freilandlabor selbst kann geforscht werden. Bis zu 30 Teilnehmer können Wasserproben analysieren, Kleinstlebewesen mikroskopieren und Arten bestimmen.

Außerdem ist das Freilandlabor ein idealer Ausgangsort für Spaziergänge und Ausflüge in das Gebiet des Tegeler Sees.

Auskunft & Anmeldung:

Tel./Fax: (030) 4325155
E-Mail: flughafensee@nabu-berlin.de


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Noch bis zum 25. Januar können Besucher aus aller Welt auf der “Grünen Woche” in Berlin internationale Schlemmereien testen. Ein Trend steht schon mal fest: Bio!

Die Grüne Woche in Berlin ©_raina_/ Flickr

Mehr als 500.000 Besucher werden, wie in den Vorjahren auch, auf der Grünen Woche erwartet und dort präsentieren sich Spezialitäten und Hersteller aus aller Welt. 1600 Aussteller aus 56 Ländern erwarten die Besucher an ihren Ständen.
Natürlich steht das Genießen und Probieren im Vordergrund, doch Informationen über gesunde Ernährung, Herstellung und Zusammensetzung der Produkte, Anbautechniken und Landwirtschaft sind ebenso gefragt.

Die Bio-Hersteller sind sogar in einer eigenen, 3000 Quadratmeter großen Halle vertreten und der Ansturm ist enorm! Fast alle deutschen Bio-Unternehmen sind vertreten und Bio-Spitzenkoch Bernd Trum präsentiert sein Können mehrfach am Tag und stellt unter Beweis, dass Bio gleich Genuß ist.  Auch der ökologische Landbau präsentiert sich, vertreten durch zahlreiche Bio-Bauern.


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Er gilt als “fliegender Edelstein” und ist wahrlich eine Schönheit: Der Eisvogel. Nun wurde er zum Vogel des Jahres 2009 gekürt.

Eisvogel ©paleontour/ Flickr

Vermutlich hat der Eisvogel seinen Namen vom eisblauen Gefieder auf seinem Rücken. Andere Deutungen leiten den Namen vom althochdeutschen “eisan” für “schillernd” oder “glänzend” ab. Egal, welche Deutung nun stimmt, passen tun beide.

Bildhübsch ist der kleine plüschige Vogel- und leider bedroht.

Der Eisvogel ernährt sich von Insekten und bis zu 30 Gramm Kleinfisch täglich , den er in seinem Lebensraum problemlos vorfindet, denn Eisvögel leben am Gewässer. Dort gelten sie auch als Indikator für die Reinheit des Wassers, denn sie kommen nur dort vor, wo das Wasser sauber ist.

Der Eisvogel ist etwa so groß wie ein Spatz und brütet Ende März/ Anfang April in selbstgegrabenen Brutröhren an den Uferböschungen von Flüssen und Seen. Der Bestand in Deutschland wird auf 6000 bis 8000 Brutpaare geschätzt.

In Zeiten zunehmender Umwelt- und damit auch Wasserverschmutzung sind demnach die Lebensräume dieses kleinen hübschen Vogels mehr als bedroht.
Aus diesem Grund hat der NABU ihn auch zum Vogel des Jahres 2009 erklärt, um so auf den “Edelstein der Lüfte” und die Bedrohung seiner Art aufmerksam zu machen.


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Die Idee eines Bioenergiedorfes ist es, dass die gesamte Energie und die Wärme selbstständig produziert werden und das Dorf damit Energie-Autark ist.

Biogasanlage © Flickr /LarszDies ist ja eigentlich auch nur auf dem Land möglich, denn es benötigt Biogas-Vorkommen, die traditionell aus Fäkalien von Tieren oder dem Verfaulen von Biostoffen gewonnen wird. Die entstehenden Gase und die Überbleibsel werden verbrannt. Eine Wohnung in Berlin, könnte man damit zwar heizen, doch die Distanz zum Land würde diese Energieform zu teuer machen.

Die Wärme- und Energieerzeugunggeschieht meistens per Kraft-Wärme-Kopplung. Diese bieten eine hohe Effizienz, die gerade beim Ökostrom wichtig ist.

Des weiteren ist die Idee, dass die Produktionsanlagen in den Händen der Betreiber verbleiben, damit ist eine Unabhängigkeit gesichert.

Die Verbreitung der Wärme geschieht durch ein Nahwärmenetz mit dem die Häuser – seien es Altbau- oder Fertighaus - verbunden sind. Der Strom hingegen wird in das normale Stromnetz eingespeist.

Bisher gibt es zehn Gemeinden und Dörfer, die sich diesem Konzept angeschlossen haben. Weitere sind in Planung. Das Problem dabei ist, es müssen sich genügend Anwohner finden, die sich diese Energie- und Wärmequelle zu Nutze machen. Darüberhinaus sind die Anschaffungskosten doch enorm.

Die Vorteile einer solchen Energieform liegen aber auf der Hand und die Umwelt freut sich.


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Die Zeitschrift Ökotest hat rund 24 Sorten Honig genauer unter die Lupe genommen.

Bienen ©botheredbybees/ Flickr

Dabei wurden von Ökotest in gut elf der 24 untersuchten Sorten Spuren von Pollen gentechnisch veränderter Pflanzen entdeckt. Dabei handelt es sich vor allem um die Pollen der Gen-Soja-Sorte “Roundup Ready Soja”, welche vor allem in Mittel- und Südamerika kultiviert werde – von dort stammt ebenfalls ein Großteil der weltweiten Honigerträge.

Am besten haben im Test die drei Sorten Breitsamer Honig aus dem Chiemgau, Immenhof Raps Honig und Wernet Honig Blütenhonig Cremig abgeschnitten. In diesen waren keinerlei Rückstände von gentechnisch bearbeiteten Pflanzen zu finden.

Spuren von gentechnisch veränderten Soja-Pollen wurden hingegen nachgewiesen in Alnatura Vielblütenhonig, Amiel Honig Gold-Klar, Vom Land Sommerblüten-Honig mit Wildblüten (flüssig) vom Netto Marken-Discount, Goldland Bienenhonig Auslese von Aldi Süd, Gut & Günstig Bienenhonig (flüssig) von Edeka, Dr. Krieger´s Bienenhonig, Langnese Sommerblütenhonig Feine Auslese, Marlene Sommer-Blütenhonig Feine Auslese Goldklar von Lidl, Imker-Honig (cremig & streichfest) von Aldi Nord und im Tip Bienenhonig Auslese von Real und Extra.
Spuren von Pollen genmanipulierter Rapspflanzen sind in dem Produkt Bihophar Canadischer Raps-Klee Honig messbar gewesen.

Gentechnikfreier Honig stammt vor allem von deutschen Imkern. In keinem hierzulande hergestellten Honig wurden Spuren gentechnisch veränderten Materials entdeckt, bedauerlicherweise in einigen Produkten jedoch Pestizidrückstände.

Also: Augen auf beim Honigkauf!


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Renaturierung der Fuldaaue

Autor: Ariane
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Mit 218 Kilometern Länge ist die Fulda der längste Fluß Hessens und bietet vielen Tier- und Pflanzenarten einen Lebensraum.

Die Fulda ©2micha/ WikiCommons

Auf 75 Kilometern Länge liegen schützenswerte Naturbereiche, die viele verschiedene Tier- und Pflanzenarten beheimaten. Rund 2,5 Hektar fallen davon in den Besitz des NABU, etliche weitere Flächen gehören anderen Natur- und Umweltschutzverbänden.
Hier werden groß angelegte Renaturierungsmaßnahmen umgesetzt. Gemeinde und Anlieger arbeiten dabei kooperativ mit dem NABU und seinen Partnern zusammen. Auslöser dafür war das Hochwasser 2003, das immense Schäden in Rotenburg und anderen Gemeinden an der Fulda verursachte und auch den größten Zweiflern vor Augen führte, wie wichtig der Schutz derartiger Naturräume ist. Die Renaturierung soll Lebensraum für den Biber schaffen und natürlich auch für eine Vielzahl anderer Arten.

Schon seit 1993 ist der NABU in den nassen Wiesen bei Meckbach in Osthessen aktiv. Hier sollen die Nasswiesen, Feuchtwiesen und auch die offenen Wiesen erhalten bleiben, die Lebensraum für Wiesenbrüter, Neuntöter und Limikolen sind. Mittlerweile sind schon Schwarzstorch und Graureiher als Nahrungsgäste, sowie Bekassine, Waldwasserläufer und Flussuferläufer als Zugvögel im Projektgebiet beobachtet worden. Auch Spießenten, Krick- und Knäkenten nutzen die Wasserflächen zur Rast.


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Ausflug ins Besucherzentrum Milow

Autor: Ariane
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Im brandenburgischen Westhavelland liegt Milow und das gleichnamige Besucherzentrum des NABU.

Die Havel in Brandenburg

In einem wunderschönen historischen Gutshaus mit Blick auf das Ufer der Havel befindet sich das NABU Besucherzentrum Milow. Dort finden Gäste und Interessierte viele spannende Informationen rund um das brandenburgische Feuchtgebiet, in dem sie sich befinden.
Eine Ausstellung zeigt interaktiv Spannendes und Wissenswertes zum Naturschutzgebiet, den Vogelzügen und das Havelland. So können Besucher anhand eines Modells zum Beispiel sehen, was geschieht, wenn die Havel über die Ufer tritt.
Besonders viele Infos gibt es über die vielen verschiedenen Vogelarten, die in dem Feuchtgebiet heimisch sind, vor allem über die seltene Großtrappe.

Rund um Milow gibt es viele tolle Wanderwege und einige kulturhistorische Sehenswürdigkeiten, sodass sich ein Ausflug ins Westhavelland in Brandenburg wirklich lohnt.
Und weil nach so einem Ausflug schnell mal der Magen knurrt, bietet das Restaurant “Zum Rittergut” deftige und leckere Mahlzeiten.

Weitere Infos unter: www.NABU-rathenow.de


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Nur rund 40 Kilometer nördlich vom Bodensee liegt das Federseemoor, ein rund 30 Quadratkilometer großes Vogelreservat.

Das Federseemoor

Das Gebiet um den Federsee besteht aus Moor, streu- und Feuchtwiesen, Röhrichten, Wasser und über 100 Jahre alte Moorwäldern und beherbergt aufgrund dieser immensen Vielfalt an Lebensräumen mehr als 256 Vogelarten, beispielsweise die Rohrweihe, den Wiesenpieper, die Kornweihe oder auch die Bartmeise. Auch viele botanische Raritäten wie Eiszeitpflanzen, filigranes Wollgras und mehr als zehn Orchideenarten sind hier zu finden.

Im NABU-Zentrum in Bad Buchau werden viele verschiedene Führungen durch das Naturschutzgebiet angeboten und es gibt auch ein archäologisches Federseemuseum. Aussichtstürme, Naturerlebnispfade und Holzstege machen das Moor aber auch für Besucher außerhalb der Führungen begeh- und erlebbar. So führt der rund 1,5 Kilometer lange Federseesteg durch den Schilfgürtel bis in den See hinein und auch in den nahe gelegenen Wackelwald, der seinem Namen alle Ehre macht und ein Naturtrampolin für neugierige Besucher bereit hält.

Infos zu den Öffnungszeiten des NABU-Zentrums, den Möglichkeiten rund um den Federsee und genaue Anfahrtsbeschreibungen gibt es unter:
www.NABU-federsee.de


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Nur noch wenige Tage, bis am 01.01.2009 die neue EU-Öko-Verordnung 834/2007 in Kraft tritt.

Der Inhalt der Bio-Produkte bleibt dann zwar gleich, doch es ändert sich für den Verbraucher die Kennzeichnung. Außerdem verstärken sich die Kontrollen ökologischer Produkte und Erzeugung sowie Verarbeitung sollen für den Verbraucher transparenter werden.

Das deutsche Bio-Siegel und die Markenzeichen der deutschen Anbau-Verbände dürfen zwar weiterhin auf der Verpackung sein, doch spätestens zum 01.07.2010 muss ebenfalls das neue EU-Bio-Siegel folgen. Dieses Logo steht bislang noch nicht fest und wird noch erarbeitet.

Dazu kommt außerdem die verpflichtende Herkunftsangabe, die nach EU-Herkunft, nicht EU-Herkunft und EU-Herkunft/nicht EU-Herkunft unterscheidet. Gerade letztere Kennzeichnung wird bereits jetzt stark von Verbraucherschützern und ökologischen Verbänden kritisiert, denn die Aussagekraft von EU-Bio/ Non-EU-Bio sei gleich null. Genau das steht in Zukunft jedoch auf zahlreichen Verpackungen von Bio-Produkten wie beispielsweise Müsli, die zum Teil in der EU und zum Teil außerhalb produziert wurden.


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