Jetzt geht es langsam in den Countdown: Weihnachten steht vor der Tür und die letzten Besorgungen fürs Fest müssen gemacht werden.
Dazu gehören natürlich auch vor allem Lebensmittel. Die obligatorische Ente oder Gans, vielleicht ein Karpfen… jedenfalls alles in bestmöglicher Qualität. Also Bio-Qualität!
Wer den ofenfertigen Bio-Weihnachtsbraten noch rechtzeitig zum Fest haben möchte, sollte sich sputen, denn vielerorts wird es langsam knapp, denn Bio-Fleisch erfreut sich in diesem Jahr einer so großen Beliebtheit wie nie zuvor. Kein Wunder bei all den Fleisch- und Lebensmittelskandalen der letzten Jahre.
Wer noch nicht weiß, wo er fündig wird:
Tolle Bio-Adressen für die Region Berlin-Brandenburg gibt es HIER, Südwest-Deutschland wird HIER fündig und das restliche Deutschland schaut HIER. Außerdem halten viele Bio-Märkte wie zum beispiel die BioFrischeMärkte oder Bio Company Bestellzettel parat, um die Kundschaft noch rechtzeitig beliefern zu können.
Wer so gar keine Lust auf Weihnachten daheim hat, für den halten viele Bio-Hotels besondere Weihnachts- und Silvesterpakete parat, beispielsweise das Bio-Hotel “Zur Scheune” im mecklenburgischen Bollewick oder das Seehotel Zeulenroda in Thüringen.
In der heutigen Zeit spielen Bioprodukte einer immer bedeutendere Rolle. Junge Eltern achten beispielsweise bei Einkauf auf die kleinen, grünen Biosiegel, um ihre Kinder möglichst gesund zu ernähren. Studenten stellen ihre Ernährung teilweise sogar ganz auf Bioprodukte um. Bio-Obst und Bio-Gemüse schön und gut, aber Bio-Schokolade? Schmeckt sie genauso lecker wie handelsübliche Schokolade?
Bedingt durch eine gute Zutatenauswahl und einen langen Chonchierprozess, kann bei der Herstellung von Bio-Schokolade auf den Einsatz von Emulgatoren verzichtet werden. Somit kann der Eintrag von eventuell gen manipulierten Sojabohnen ausgeschlossen werden. Der Hersteller VIVANI verwendet außerdem anstelle von Süßungsmitteln Rohrzucker, was nach eigenen Angaben auch nicht bei allen Bio-Schokoladen so angewandt wird. Durch diesen Zucker bleiben mehr Mineralstoffe in der Schokolade erhalten und der eigentliche Kakaogeschmack wird trotzdem nicht verfälscht. Für VIVANI spielt der Beitrag zum Erhalt einer nachhaltigen und gesunden Landwirtschaft in den Ländern, aus denen die Rohprodukte für ihre Bio-Schokolade exportiert werden, eine bedeutende Rolle.
Mit dem Kauf von Bio-Schokolade unterstützen sie als Konsumenten landwirtschaftliche Betriebe in Lateinamerika und Afrika. Diese erhalten mit ihrer Hilfe eine Chance weiterhin eine nachhaltige Landwirtschaft zu betreiben und somit ihre Familien zu ernähren.
Sie müssen sicher tiefer in die Tasche greifen, als wenn sie Schokolade im Discounter kaufen, aber wie sie sehen: Es lohnt sich!
Es gibt Fleischfresser und Vegetarier. Und dann gibt es noch eine etwas kleinere Clique, die sich dem strikten Gebot unterworfen hat, jegliche Tierprodukte zu meiden.
Veganer essen kein Fleisch, keinen Fisch, keine Eier und keinerlei tierische Produkte. Auch in anderen Bereichen des Lebens achten Veganer mehr oder weniger strikt darauf, durch ihr Konsumverhalten nicht für den Tod von Tieren verantwortlich zu sein.
Das fängt wie gesagt beim Essen an. Veganer lehnen jegliche Form von Verzehr tierischer Produkte strikt ab. Dabei geht es nicht nur um direktes “totes Tier” wie Steak oder Muscheln. Auch tierische Erzeugnisse wie ein Ei, Milch oder Honig sind für Veganer tabu.
Mit dem gängigen Vorurteil gegenüber jeder Form von Vegetarismus müssen natürlich auch die Veganer kämpfen: So heißt es, den Menschen fehle das Eiweiß aus dem Fleisch und die für Stoffwechsel und Kreislauf wichtige Fettsäuren aus dem Verzicht von tierischen Fetten. Das ist natürlich Quatsch, für fast alle carnivoren Arten, sich Proteine zu verschaffen, gibt es vegetarische Ausweichmöglichkeiten. Zusätzlich wird der Eiweißbedarf des Menschen oft überschätzt.
Wirklich strikte Veganer gehen den Weg der Vermeidung konsequent weiter: So wird auch bei Kleidung darauf geachtet, kein Prozent Wolle oder Leder verarbeitet zu wissen. Mit Baumwolle oder Synthetikfasern bieten sich ja auch genug Ausweichmöglichkeiten an!
Tierversuche sind ein weiteres wichtiges Thema für Veganer. Durch Tierversuche zustandegekommene Produkte wie bestimmte Hautcremes oder z.B. Haarspray sind im strikt veganischen Kontext unakzeptabel.
Die Gründe für Veganismus sind meistens ethisch motiviert. Es geht darum, dass der Mensch durch sein Herrschaftsverhältnis über das Tier sich Rechte herausnimmt, die nicht unbedingt notwendig für sein Überleben sind, sondern aufgrund der menschlichen Bequemlichkeit den Tieren Leid zufügen. Das Argument, dass Tiere extra gezüchtet werden, um beispielsweise geschlachtet zu werden und sie ohne den Menschen gar nicht existieren würden ist für einen Veganer nichtig – schließlich ist es keine Entschuldigung für den Vorwurf, man würde Mord an Tieren begehen.
Die Veganische und die Bio-Bewegung überschneiden sich an vielen Punkten, auch wenn Veganismus sicherlich die extremere Auslegung eines ähnlichen Grundgedankens ist.
In einigen älteren Beiträgen wurde ja bereits von der Biokiste gesprochen und den Vorteilen, die sie vor allem gesundheits- und ernährungsbewussten Konsumenten bietet. Naturkost ist eben nur schwer zu überbieten!
Und glücklicherweise befinden wir uns ja in einem Zeitalter, in dem man per Internet nahezu alles ordern kann. So natürlich auch die Lieferung von Öko-, Bio- und Naturkostkisten. Bundesweit!
Auf der Website von Naturkost.de gibt es beispielsweise eine hervorragende Suchfunktion, über die man schnell und unkompliziert durch die Eingabe von KFZ-Kennzeichen oder Landkreis einen Lieferservice im direkten Umfeld finden kann.
Über diese Suchfunktion habe ich vor nun mehr drei Jahren die “Märkische Kiste” gefunden und werde seitdem Woche für Woche von Familie Scholz mit leckerem Obst und Gemüse versorgt.
Wenn ich mal nicht zuhause bin, wird die Kiste an einem mit mir vereinbarten Versteck hinterlegt, sodass ich in jedem Fall pünktlich am Mittwoch in den Genuss meiner Kiste komme. Zudem liefern mir die Scholz` jede Woche leckere Rezepte, passend zum Inhalt der Kiste, mit und Informationen über das Gemüse und das Obst.
Oft schon hatte ich Sorten in der Kiste, die ich bis dahin noch nie probiert hatte. Wer kauft schon ahnungslos auf dem Wochenmarkt eine Salatsorte, die aussieht wie Klee?
Besagter Salat mit dem Namen Postelein ist mittlerweile zu meinem absoluten Lieblingssalat geworden. Auch an frische Rote Beete oder Pastinaken hatte ich mich zuvor nie heran getraut- und bin mittlerweile ein Riesenfan geworden.
Was mich besonders begeistert, ist die Flexibilität der Märkischen Kistler: Mag ich eine Obst- oder Gemüsesorte nicht, kann ich einfach per eMail Bescheid sagen und bekomme in Zukunft eine andere Sorte.
Das Angebot ist groß. Von der Obstkiste über die Rohkostkiste zur normalen Biokiste, außerdem wäre da noch die Schonkostkiste, die Käsekiste und vieles vieles mehr. Zusätzlich zur Kiste kann man noch zahlreiche andere Produkte wie zum Beispiel Käse, Wein oder Fleisch bestellen. Und natürlich muß man nicht gleich ein Abo abschließen, sondern kann sich erstmal durch die verschiedenen Kisten probieren, eh man sich entscheidet. Nimmt man dann das Abo, kommt man natürlich günstiger weg. Ich zahle für meine Biokiste (Standard), die für unseren kleinen Zwei-Personen-Haushalt meistens ausreichend ist, durchschnittlich zwölf Euro.
Und spare damit im Vergleich zu Supermarkt-Bio-Preisen im Schnitt mindestens zehn Euro, vom erheblich besseren Geschmack mal ganz zu schweigen! Muss da ich wirklich noch näher erklären, warum ich meine Biokiste liebe?
Einfach mal was Neues ausprobieren? Die ewigen 08/15-Rezepte haben Sie satt? Na dann herzlich willkommen in unserer neuen Kategorie der “Bio-Rezepte”.
Alle Rezepte, die ich hier in Zukunft präsentieren werde, wurden von mir getestet, für lecker befunden und sind mit recht günstigen Bio-Produkten umzusetzen.
Besonders diejenigen profitieren von den Rezepten, die, wie ich, wöchentlich eine frische Biokiste beziehen. Denn genau die ist Quelle meiner Inspiration und Bio-Kochversuche, nicht zuletzt dank der freundlichen Betreiber der “Märkischen Kiste” (siehe Blogroll), die Woche für Woche leckere Rezeptideen passend zu den gelieferten Obst- und Gemüsesorten dazu spendieren
Und es geht gleich los mit der Pastinaken-Apfel-Frischkost.
Zutaten:
So gelingts:
Für die Sauce die saure Sahne mit Zitronensaft und Honig verrühren, mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Die Pastinaken schälen und fein in die Sauce raspeln. Die Nüsse mahlen und in die Sauce geben. Äpfel schälen, vierteln, das Kerngehäuse entfernen, würfeln und mit dem Salat vermischen.
Guten Appetit!
Wenn ich einkaufen gehe, halte ich meistens immer nach dem Öko-Test-Aufdruck Ausschau. Es könnte ja sein, dass nicht immer Bio drin ist, wo das Bio-Siegel drauf steht.
Wie zum Beispiel bei der Bionade, die kürzlich bei Öko-Test durchgefallen ist und ein No-Name-Produkt aus dem Discounter viel besser bewertet wurde. Wie das, obwohl doch gerade Bionade das Bio-Erfrischungsgetränk schlechthin ist und auch das Bio-Siegel trägt? Also habe ich mich mal ein bisschen bei Öko-Test schlau gemacht….
Die Zeitschrift Öko-Test Magazin gibt es seit April 1985. Mittlerweile mit einer Auflage von über 180.000 Exemplaren und fast 2,11 Mio Lesern. Weiter erscheinen monatlich das Öko-Test Kompakt, mehrmals jährlich die Öko-Test Ratgeber sowie die Öko-Test Jahrbücher. Öko-Test ist mittlerweile das Verbrauchermagazin zu ökologischen Themen. Dabei testet Ökos-Test alles mögliche an Lebens- und Verbrauchsmitteln, sogar Finanzdienstleistungen und beschränkt sich nicht auf die Bio- oder Öko-Produkte.
In strengen Testverfahren wird jedes Produkt auf seine Inhaltsstoffe analysiert und heraus kristallisiert, welche davon bedenklich oder gesundheitsschädlich sind; des weiteren wird untersucht, ob die Produkte die Versprechen der Hersteller einhalten oder nicht sogar zu entgegengesetzter Wirkung führen, wie z.B. Anti-Faltencremes, die Falten verursachen. Die Testverfahren sind die aufwendigsten und modernsten. Deswegen hat Öko-Test auch nur einen von über 100 Prozessen verloren, in denen gegen die Messmethoden und Untersuchungsergebnisse geklagt wurden.
Nicht hauptsächlich, aber vor allem im Gegensatz zu Stiftung Warentest spielt auch die Umweltverträglichkeit der Produkte und eine nachhaltige, sowie sozialverträgliche Herstellung eine Rolle. Öko-Test möchte sich nach eigenen Angaben nicht als Miesepeter darstellen und vor allem schlechte Nachrichten verbreiten, sondern eher die guten Alternativen aufzeigen, die es zu jedem Produkt gibt – und das sind meistens, aber auch nicht immer, die ökologischen Produkte. Ganz oft ist es auch sehr überraschend, wie viele der No-Names den strengen Kriterien gerecht werden und ein “sehr gut” erhalten, teure Lifestyle- und Markenprodukte dagegen ein “ungenügend”.
Das Öko-Bewusstsein weiter zu tragen, liegt im Interesse von Öko-Test; aber seine Stärke sind mit Sicherheit die an hoher Objektivität grenzenden Testverfahren. Ein Blick ins Heft lohnt – allein schon wegen der Hintergrundinformationen zu Zusatzstoffen etc.
Das Öko-Test-Siegel ist für mich jeden Falls ein weiteres Garant für Produktqualität, etwas, worauf ich mich verlassen kann - wenn es mal wieder schnell gehen muss im Supermarkt….
Tiefgekühlt oder verzehrfertig, Pizzen oder Dosensuppen: was bei den konventionellen Lebensmitteln längst gang und gebe ist, zieht nun auch immer mehr in die Regale der Bio-Läden und Supermärkte. Aber welchen Sinn haben Convenience Produkte im Bio-Bereich?
Für die schnelle Bio-Küche gib es inzwischen so gut wie alles, was auch im konventionellen Handel in diesem Bereich zu haben ist. Convenience, das heißt so viel wie bequem oder komfortabel und steht für Produkte, die in irgendeiner Form vorbereitet sind. Sei es der Salat, der schon gewaschen und zerkleinert ist und nur noch mit Dressing übergossen werden muss; das Gemüse, das bereits blanchiert und in wenigen Minuten gar ist oder die Suppe in der Tüte oder Dose, die man nur noch erhitzen muss.
Einer Studie der Agrarorganisation CMA zufolge wächst die Nachfrage nach schnellen, unkomplizierten Mahlzeiten stetig – auch nach Produkten in Öko-Qualität. Besonders der ökobewußte Single, der nicht kompliziert große Mahlzeiten kochen will und die beruftätigen Eltern, die schnell aber doch gesund für ihre Kinder kochen wollen, treiben diesen Trend voran.
Das Besondere an Bio-Convenience soll zum einen die kontrolliert biologische Herkunft der Grundstoffe wie Mehl, Zucker, Gemüse, Obst, Fleisch, Kräuter oder Gewürze sein, zum anderen der Verzicht von den meisten Zusatzstoffen, wie Aromen, Geschmacksverstärker, Süß- und Konservierungsstoffe.
Klingt doch eigenlicht super, nur: schmeckt es auch? Und: wird dadurch nicht die Idee der nachhhaltigen und ökologisch bewußten Ernährung konterkariert, wenn es doch wieder nur darum geht, möglichst schnell etwas industriell Produziertes in sich reinzuschaufeln? Teuer sind die Produkte meistens auch – und bringen viel Müll mit sich….
Aber ich muss zugeben: es ist einfach zu verlockend, sich eine Bio-Tiefkühlpizza in den Ofen zu schieben als kompliziert zu kochen, gerade bei Stress und Zeitmangel. Ist erst das Angebot da, greift man wohl doch eher zu – außer man gehört zur Öko-Fundi-Szene. Die vorgefertigten Produkte machen den Weg schwer hin zum kritischen Konsumenten. Aber naja: wenig verarbeitetes Tiefkühlgemüse, das quasi gleich nach der Ernte schockgefrostet wird, soll zumindest etwas mehr Vitamine enthalten als Gemüse, das auf dem Markt gekauft wird und noch ein paar Tage liegt. Ein kleiner Trost.
Das Bio-Siegel soll den Verbraucher in Sicherheit wiegen, Lebensmittel ohne Zusätze wie beispielsweise Stabilisatoren, Farbstoffe, künstliche Mittel zur Geschmacksverstärkung, künstliche Aromen oder künstlich hergestellt Süßstoffe zu erwerben.
Die Tiere dürfen nicht mit Antibiotika oder Leistungs- und Wachstumshormonen gefüttert werden. Stickstoffhaltige Dünger und Pestizide sind ebenfalls verboten. Momentan ist es noch nicht gestattet, die Bio-Lebensmittel mit Strahlen zu behandeln oder gentechnisch zu manipulieren. Ab dem Jahr 2009 wird Bio-Bauern aber genehmigt, 0,9 Prozent der Lebensmittel mit gentechnisch manipulierten Zutaten ,,aufwerten“ zu dürfen. Auch wenn dies nur ein kleiner Anteil ist – meiner Meinung nach kann man dann schon nicht mehr von ,,Bio“ sprechen. Über die Auswirkungen genmanipulierter Lebensmittel streiten sich die Wissenschaftler noch immer und der Verzehr dieser Lebensmittel wird wohl dem Zweck einer flächendeckenden Studie dienen.
Seit zirka 10 Jahren sind die Bezeichnungen, „Öko“, „Bio“ oder „biologisch/ökologisch“ vom Gesetz her geschützt. Diese Lebensmittel dürfen auch als „organisch-biologisch“ oder „aus kontrolliertem biologischen Anbau“ bezeichnet werden. Viele Lebensmittelhersteller verwenden ähnlich Bezeichnungen, um dem Verbraucher ein Bio-Produkt vorzutäuschen. Begriffe wie „aus integrierter Landwirtschaft“, „aus umweltschonendem Anbau“, „Eier aus Freilandhaltung“ oder „aus Bodenhaltung“, stehen nicht für ein Bio-Produkt! Nur das Vorhandensein des EU-Biosiegels auf einem Lebensmittel bestätigt, dass es sich um ein Bio-Produkt handelt. Bio-Siegel geben allerdings nur Auskunft über Beschaffenheit der Lebensmittel, nicht über die Länge des Transportweges!
Es mag ja sein: Bio boomt und längst ist auch schon mal das ein oder andere Bio-Produkt im Einkaufswagen – weil es gerade so nett aussah, oder weil man das Gewissen beruhigen wollte. Aber wirklich und konsequent auf eine bewußte Ernährung zu achten und einen ökologisch gerechten und nachhaltigen Lebensstil zu führen, ist gar nicht so einfach.
Denn nur im Supermarkt nach dem Bio-Siegel Ausschau zu halten, reicht dazu nicht aus. Es gibt viele unterschiedliche Wege, ein bewußteres Leben zu führen. Man fängt an, die eigenen Bedürfnisse zu hinterfragen und grübelt zum Beispiel darüber nach, wie die Menschen früher eigentlich ohne Dauerstrom und Dauerheizung ausgekommen sind. Oder wie ein Leben jenseits der hektischen Wohlstandszivilisation auch aussehen könnte.
Die Entscheidung liegt natürlich bei jedem einzelnen, aber die Entwicklung geht hin zum kritischen Konsumenten und zum bewußten Verbraucher, der sich nichts von Werbung und Industrie vormachen lassen will.
Ganz einfach anfangen kann man natürlich bei der Ernährung. Wer noch eine Bewußtseinsänderung braucht:
Man mag hin und her überlegen, dem Bio-Boom skeptisch gegenüber stehen oder über Skandale in der Biobranche grübeln, aber eines steht fest: Zu ökologischen Lebensmitteln gibt es einfach keine Alternative. Und dies sind die Gründe dafür, warum das so ist:
Biologisch angebaute Lebensmittel haben also nicht nur für den Einzelnen Vorteile. Die umweltgerechte Wirtschaftsweise und der die Natur achtende Anbau bringen ein enormes Plus für einen verantwortungsvollen Umgang mit den Ressourcen der Erde.
Also: auf Bio umsteigen! Dass Bio besser schmeckt und in Tests bevorzugt wird, davon wird man sich schnell überzeugen können. Sogar Kaninchen mümmeln lieber Bio-Möhren…