Absolut Bio

Erfahren, was wirklich BIO ist
 


Archiv: Kosmetik selbst gemacht

Für Neulinge auf dem Gebiet ist es schwieriger, kleine Seifenmengen herzustellen als große, daher sollte man sich zu Beginn an etwa 1kg Seife versuchen.

flüssige Seife im Form

Für eine einfache Anfängerseife, sozusagen zum warm werden, nimmt man:
- 500g Schweineschmalz oder Rindstalg
- 500g Sonnenblumenöl oder Rapsöl

Das Fett und das Öl werden in dem großen Topf langsam erwärmt. Es soll nicht zu heiß werden. 60 – 90 °C ist gut. Wenn alles geschmolzen ist läßt man den Topf wieder bis auf 50 – 60 °C abkühlen. weiterlesen »


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In fast allen Großstädten gibt es mittlerweile tolle Seifen-Geschäfte, in denen man handgemachte Seifen kaufen kann. Diese Geschäfte florieren grade zur Weihnachtszeit, denn viele Menschen lieben den Duft und auch die tollen Farben dieser handgemachten Seifen.

Handgemachte Seife

Das kann man zuhause aber genauso gut haben! Der Vorteil liegt auf der Hand, denn bei selbst gemachtem weiß man ganz genau, was wirklich drin ist. Das ist besonders toll für Allergiker, aber auch alle anderen, die Wert auf natürliche Zutaten und Handarbeit legen.
Man entscheidet selbst, wonach die Seife duftet, welche Farbe sie hat und für welchen Hauttyp sie sein soll. Auch als Badezusatz kann man Seife in Form von Badebomben selbst herstellen.

Seife selbst zu sieden klingt zwar kompliziert, ist aber gar nicht so schwierig, wenn man ein paar wichtige Punkte beachtet.

Zunächst einmal gibt es zwei Methoden: Man kann alles komplett selbst machen oder man verwendet vorgefertigte Seifenmasse, die es nur noch einzuschmelzen gilt. Letzteres ist erheblich einfacher, allerdings gilt es hier, bei der Auswahl der Fertigmasse sorgfältig vorzugehen und auf die Inhaltsstoffe zu achten. weiterlesen »


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Bitte diesen Haarfestiger wirklich nur bei dunklem Haar anwenden!

Zutaten:
- 1 EL Brennnessel-Blätter
- 1/4l Wasser
- 1/2 TL Bienenhonig (bitte nur REINEN Bienenhonig verwenden)

Die Brennnessel-Blätter (frisch oder getrocknet) in eine Schüssel geben und mit kochend heißem Wasser übergießen. Bedeckt etwa 15min ziehen lassen. Anschließend den Brennnessel-Tee abseihen und den Bienenhonig darin auflösen.

Das Haar nach jeder Wäsche mit dem frisch zubereiteten Haarfestiger spülen, wenn ihr an glanzlosem und/ oder fettigem Haar leidet. Der Bienenhonig wirkt sanft festigend (und keinesfalls klebrig!) und die Wirkstoffe der Brennnesseln verhelfen zu glänzendem Haar und einer gesunden Kopfhaut.


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Wer schöne Haare haben möchte, braucht zuallererst eine gesunde Kopfhaut- wie soll sonst daraus etwas gesundes, schönes wachsen können?

Für alle, die eine günstige, gesunde und absolut biologische Haarspülung suchen, habe ich hier das richtige Rezept. Einfacher gehts nun wirklich nicht!

Eine gesunde Kopfhaut ist die Basis für schönes Haar ©perfecto insecto/ Flickr

Zutaten:
- 2 Handvoll frische oder getrocknete Brennnessel-Blätter
- 1/2l Wasser
- 1/4l Obstessig

Die Zutaten reichen, je nach Haarlänge, für mehrere Anwendungen.
Zunächst muss das Wasser zum Kochen gebracht werden.
Die Brennnesselblätter in eine Schüssel (idealerweise aus Porzellan) geben, mit dem kochenden Wasser übergießen und etwa drei Stunden lang bedeckt durchziehen lassen.
Danach alles durch ein Sieb geben (gut ausdrücken!!) und den Obstessig mit dem Brennnesselaufguß vermischen. In eine Flasche abfüllen und verschlossen aufbewahren.

Diese Haarspülung wird nach der regulären Haarwäsche angewendet und verleiht dem Haar einen wunderschönen Glanz. Wichtig dabei ist, dass die Spülung gut in Haar und Kopfhaut einmassiert wird! Dabei schlägt man nämlich zwei Fliegen mit einer Klappe: Die Haare werden glänzend und gut frisierbar und die Kopfhaut (und damit der Haarboden) bekommen die heilenden Substanzen zu spüren und werden angeregt.


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Neben dem Kopfwasser kann man das Grundrezept auch so anreichern, dass speziell Schuppen behandelt werden.

Zutaten:
- 50g Brennnessel-Tinktur
- 20g Klettenwurzel-Tinktur (selbst ansetzen oder aus der Apotheke)
- 20g Calendula-Tinktur
- 20 Tropfen Rosmarin-Öl
- 100g Hamameliswasser

Die Tinkturen miteinander vermischen und das Rosmarin darin auflösen. Mit dem Hamameliswasser aufgießen und abschließend in eine dunkle Flasche abfüllen.

Das würzig duftende Haarwasser eignet sich ideal zur täglichen Behandlung der Kopfhaut und damit des Haarbodens. Es belebt, durchblutet und klärt die Kopfhaut, ohne sie dabei zu entfetten. Die heilenden Substanzen wirken dabei der Bildung von Schuppen entgegen. Als Anti-Schuppenkur sollte man das Haarwasser daher regelmäßig, mindestens einmal am Tag, anwenden.


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Bei Schuppen, fettiger Kopfhaut, Haarausfall, Entzündungen auf der Kopfhaut und dergleichen gibt es wenig, was unserer Kopfhaut besser bekommt, als ein Haarwasser aus Brennnesseln.

Eine schöne alte Schautafel zeigt die Wunderpflanze im Detail ©biolib.de/ WikiCommons

Zutaten:
- 40g Brennnessel-Tinktur
- 1/2 Teelöffel Arnika-Tinktur (gibt es in der Apotheke, kann aber auch selbst angesetzt werden)
- 60g Hamameliswasser

Alle Zutaten werden in eine Flasche mit Spritzverschluss gefüllt und dann gut durchgeschüttelt.

Die Kopfhaut sollte so oft wie möglich mit dem würzig duftenden Kopfwasser einmassiert werden. Es wirkt sanft desinfizierend, durchblutungssteigernd und klärend und regt zudem das Haarwachstum an.


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Brennnessel-Tinktur

Autor: Ariane
abgelegt in: Kosmetik selbst gemacht

Die Tinktur von Brennnesseln kann man auch fertig in der Apotheke kaufen, aber 1. kostet dies Geld und 2. kann man natürlich nie sicher sein, ob auch wirklich alles “bio” ist. Wer sparen will und auf Nummer sicher gehen möchte, kann die Tinktur auch selbst ansetzen. Man verwendet sie vor allem als Bestandteil von Haarwasser oder Shampoo.

Zutaten:
- 3g frische Brennnesselblätter
- 100g Alkohol 70% (gibt es z.B. in der Apotheke oder der Drogerie)

Zubereitung:
Die frisch gezupften Brennnesselblätter in ein dunkles (Apotheker)Glas mit breiter Öffnung geben und mit Alkohol übergießen. Falls die Blätter recht groß sind, sollten sie vorher kleiner geschnitten werden. Das Glas bzw. die Flasche verschließen und an die Sonne oder einen warmen Platz im Haus stellen. Ab und zu gut durchschütteln!

Nun braucht es etwas Geduld, denn die Tinktur braucht ganze vier Wochen, um anständig durch zu ziehen.

Nach vier Wochen die fertige Tinktur abseihen (also durch ein Sieb gießen ;-) ).


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Gesichtsmasken sind eine tolle Sache, um die Haut zu pflegen.

Selbstgemachte Gersichtsmasken sind perfekt für gestresste Haut ©annia316/Flickr

Wichtig ist, dass die Maske immer zum Hauttyp passt. Idealerweise trägt man die Maske auf und nimmt dann ein entspannendes Wannenbad- so können Körper und Geist gleichermaßen entspannen, während die Maske einwirkt.

Bei trockener Haut sollte man auf sehr reichhaltige Zutaten zurückgreifen, während für fettige Haut eher Masken geeignet sind, die die Poren zusammen ziehen und verfeinern und nicht noch zusätzlich verstopfen.

Jeder Hauttyp braucht seine individuelle Pflege.

Die Gesichtsmasken grundsätzlich nur auf die gereinigte Haut auftragen! Dazu das Gesicht gründlich mit Wasser und eventuell einem Syndet reinigen und dann die Gesichtsmaske gleichmäßig auftragen, Augen aussparen.  Dann entspannt zurücklehnen und die Maske eine gute halbe Stunde einwirken lassen.

Der Klassiker: Die Gurkenmaske
Gurkenmasken wirken erfrischend und regen an. Dank ihres hohen Wassergehalts gibt die Gurke jede Menge Feuchtigkeit ab und ist für nahezu jeden Hauttypen geeignet. Und leicht zuzubereiten sind sie auch noch! Entweder einfach Gurkenscheiben auf dem Gesicht verteilen oder aber kleingehackte Gurken naturbelassenem Joghurt oder Quark verrühren.
Wer will, kann 1 TL Zitronensaft und ein paar Minzeblätter mit einrühren.
Regenerierend: Avocadomaske
Diese Maske ist besonders für die reifere, trockene Haut geeignet. ‘
Eine halbe Avocado pürieren und mit 1 TL Zitronensaft, 1 TL Honig und 1 EL Sahne oder Quark verrühren.
Avocado schützt die Haut vor dem Austrocknen, enthält viel Vitamin A und B.
Diese Maske ist nicht für fettige Haut geeignet.

Entzündungshemmend: Honigmaske
Honig macht die Haut weich und wirkt entzündungshemmend. Er fördert die Durchblutung und wirkt entspannend.
2 EL Honig erwärmen und mit 2 EL Quark sowie 2 TL Öl verrühren.
Honig weitet die Gefäße, daher bitte nicht bei Gefäßschwäche verwenden!

Feuchtigkeit spendend: Mandel- Früchtemaske
Eine Scheibe Ananas oder Papaya pürieren, 3 Erdbeeren, ½ Gurke, 1 TL Honig, 1 TL Joghurt zusammen mixen.
Die Maske auf das noch nasse Gesicht auftragen.
Fruchtsäuren verfeinern das Hautbild, da sie abgestorbene Hornschichten auflösen und die Bildung neure Zellen anregen.

Empfindliche Haut: Bananenmaske
Eine reife Banane mit 2 EL Sahne verrühren.
Auftragen und anschließend mit klarem Wasser abwaschen oder mit feuchten Tüchern abnehmen.
Auch Männerhaut profitiert von Gesichtsmasken. Da sie jedoch im Gegensatz zur Frauenhaut etwas gröber strukturiert ist, sollten Männer auf Zutaten achten, die die Poren verfeinern.


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Auch Shampoo kann man ganz einfach selbst herstellen!

Sanfte Pflege aus Naturstoffen ©tanakawho/Flickr

Das folgende Grundrezept dient als Basis für die meisten Shampoos. Die Wirkweisen der fertigen Produkte hängen also in erster Linie von den zugegebenen Pflegestoffen ab, die je nach Haartyp variieren.

  • 0,5 g (1 kl. Messl.) Haarguar HT
  • 105 ml frisch abgekochtes oder destilliertes Wasser
  • 84 g Tensidmischung
  • ca. 10 ml Pflegestoffe je nach Rezept
  • 1 ml Kalweg oder Zitronensaftkonzentrat
  • 12 g (ca. 5 Messl.) Rewoderm
  • evtl. 20-40 Tr. Paraben K zur Konservierung (eigentlich nicht nötig)

Haarguar in ein Becherglas geben, Wasser zügig zugeben und Pulver unter Rühren auflösen, dann in die Tensidmischung einrühren.

Neben seinen pflegenden Eigenschaften ist das Haarguar ein Gelbildner. Daher ist bei dessen Verarbeitung ein zügiges Vorgehen besonders wichtig, damit sich keine Klümpchen bilden. Am Besten mit einem Rührgerät oder einem Milchaufschäumer arbeiten.
Sollte dies doch einmal geschehen, kann man die Mischung durch ein Haarsieb drücken und nochmals gut mit einem Handrührgerät durchmischen. Wer sich die Mühe Sparen will, kann es direkt noch einmal versuchen, da 0,5 g Haarguar ja nicht so viel sind.
Die übrigen Zutaten hineinrühren.
Zum Einstellen des ph-Wertes, Kalweg oder Zitronensaftkonzentrat zugeben.
Zuletzt Rewoderm hinzufügen.

Auch Rewoderm ist ein Gelbildner, dickt das Shampoo also an und kann klumpen. Daher ist auch hier ein zügiges Einrühren, am Besten mit einer Rührhilfe von Vorteil.
Shampoo für normales und feines Haar

  • 1 kl. Messl. Haarguar HT
  • 105 ml frisch abgekochtes oder destilliertes Wasser
  • 84 g Tensidmischung
  • 1 knapper Messl. D-Panthenol
  • 6 ml Plantessenz HT
  • 1,5 Messl. Vit Haar HT
  • 10 Tr. Weizenprotein/Nuratin P
  • 1-2 Messl. Kieselsäure (optional)
  • 1 ml Kalweg oder Zitronensaftkonzentrat
  • ca. 5 Messl. Rewoderm

Haarguar in ein Becherglas geben, Wasser flink hinzufügen und das Pulver unter Rühren auflösen. Dafür eignen sich ein Milchaufschäumer oder ein Rührgerät besonders gut, damit sich keine Klümpchen bilden. Diese Wasserphase dann in die Tensidmischung einrühren.
Pflegestoffe hineinrühren und zum Einstellen des ph-Wertes Kalweg oder Zitronensaftkonzentrat zugeben.

Selbstgemachtes Shampoo: mit den richtigen Zutaten für die ganze Familie geeignet ©TedsBlog/Flickr

Zuletzt Rewoderm hinzufügen.
Kindershampoo

Dieses Shampoo ist auch für die ganz Kleinen geeignet. Das Fluid Lecithin dient der Rückfettung und macht die Haare weich und leicht kämmbar. Hier wird an zusätzlichen Rohstoffen gespart, weil bei kleinen Kindern weniger meistens mehr ist.

  • 0,5 g (1 kl. Messl.) Haarguar HT
  • 105 ml frisch abgekochtes oder destilliertes Wasser
    84 g Tensidmischung (evtl. nur 80 g Tensidmischung und 4 g Sanfteen, was die Mischung noch milder macht)
    1 Messl. Fluid Lecithin CM oder Fluid Lecithin Super zur Rückfettung
    1 Messl. beliebiges Öl
    1 Messl. Kamille Extrakt (optional)
    Lavendelöl
    2 Messl. Guarkernmehl

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Im Internet kann man glücklicherweise viele Tipps finden, um Kosmetik selbst herzustellen. So kann man wenigstens sicher sein, dass sie garantiert “Bio” ist.

Gesellschaft für das Quietscheentchen ©gaetan lee/Flickr

Selbstgemachtes Sahnebad:

  • etwa 50 ml Schlagsahne
  • etwa 1 EL Öl (z.B. Olivenöl, Walnussöl oder Mandelöl)
  • etwa 1 TL herkömmlicher Badezusatz (als Emulgator)
  • einige Tropfen ätherisches Öl (Lavendel, Orange…)

Das Öl in die Sahne geben und kurz umrühren.
Mit dem Badezusatz zu einer homogenen Masse rühren. Der Badezusatz kann auch weggelassen werden. Dann verbinden sich Öl und Sahne aber nicht so gut und es muss sehr kräftig gerührt werden. Alternativ kann auch Milch als Emulgator benutzt werden, allerdings verbindet sich die Masse dann weniger gut als mit Badezusatz. Das ätherische Öl kann nach Belieben hinzugefügt werden, muss aber nicht.

Sahne und Öl pflegen die Haut und machen sie geschmeidig.
Je nach Hauttyp erübrigt sich sogar das Eincremen nach dem Bad.
Die ätherischen Öle können medizinische oder einfach angenehme, entspannende Wirkungen haben. Aber Vorsicht, zuviel Öl oder aber ein unverträgliches kann zu Reizungen führen!

Als Abwandlung kann man statt Sahne auch nur Milch nehmen (dann etwa 100 ml) und statt Öl auch mal einen EL Honig.

Wasser einlassen, selbstgemachtes Schaumbad dazugeben und entspannen ©dustypuppy/Flickr

Rückfettendes Schaumbad

  • 25 g Betain
  • 25 g Zetesol
  • 7 g Fluid Lecitin CM
  • 2 ml Weizenprotein/Nuratin P
  • 30 g Sonnenblumen-, Mandel-, Distel- oder ein sonstiges Öl
  • 410 g warmes, abgekochtes Wasser
  • eventuell 1 Spritzer Zitronensaftkonzentrat oder Kalweg
  • 25 g Rewoderm
  • bis zu 3 g Äth. Öl oder Parfümöl

Betain, Zetesol, Fluid Lecitin CM, Weizenprotein/Nuratin P und Öl gut mischen und mit Wasser aufgießen. Das Zitronensaftkonzentrat oder Kalweg, falls der Ph-Wert über 5 ist, weil ansonsten das Rewoderm nicht richtig andickt. Rewoderm unter Rühren langsam hinzufügen, damit es nicht klumpt.

Die ätherischen Öle erst ganz am Ende kurz vor dem Abfüllen hinzugeben, damit sie sich nicht verflüchtigen. Je nach Öl erhält man ein Entspannungsbad (z.B. Lavendel, Bergamotte), Erkältungsbad (z.B. Eukalyptus, Rosmarin, Salbei, Kiefernadel usw.), ein belebendes Bad (Rosmarin, Thymian – sehr sparsam!!), oder eins, das einfach nur gut riecht (Geranie bringt den Frühling ins Bad).

Man kann Wasser und Rewoderm auch weglassen, und statt des Rewoderm noch 25 g Betain (also insgesamt 50 ml) zugeben und das Schaumbad entsprechend sparsam dosieren. Allerdings ist der Badezusatz dadurch wesentlich dünner. Am Besten in eine Spritzflasche geben.

Wegen des Zetesols kann man den Badezusatz auch mit Salz andicken. Dazu Rewoderm weglassen und eine Prise Salz hinzufügen. Etwas warten, bis die Masse andickt. Aber Vorsicht! Nicht zu viel Salz nehmen, da der Badezusatz sonst schnittfest wird.

Guarkernmehl eignet sich ebenfalls als Verdicker. Wer auf Rewoderm verzichten möchte, stellt mit dem Wasser und ca. 4-5 g Guarkernmehl ein Gel her und fügt dieses der fertigen Mischung aus Tensiden etc. hinzu. Am Besten das Guarkernmehl langsam unter kräftigen Rühren (am Besten mit Mixer) in das Wasser einstreuen, damit es nicht klumpt.

Wenn man die Grundmischung hergestellt hat, kann man diese sehr gut in mehrere kleine Fläschchen umfüllen und mit Ölmischungen experimentieren. Mehr als 10-20 Tropfen je 100 ml sollten es aber nicht sein. So kann man seine Lieblingsmischung finden. Nicht vergessen, die Zutaten aufzuschreiben!

Für Kinder unter sechs Jahren sind folgende ätherischen Öle nicht geeignet: Kampher, Pfefferminze (zum Baden wegen des starken Kühleffekts auch für Erwachsene nicht geeignet), Ackerminze (japanisches Heilpflanzenöl), Eukalyptus und Thymianöl. Gut geeignet sind dagegen Lavendel und Geranie.


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