Wer Bio Zucker hört denkt meist an Südamerika, wo der braune Rohrzucker herkommt und dann nach Deutschland exportiert wird. Doch Bio Zucker wird auch bei uns angebaut, und zwar in Form von ökologisch angebauten Zuckerrüben. Und nun kann man diesen auch erwerben um ihn in seinen eigenen vier Wänden zu leckeren Köstlichkeiten zu verarbeiten.
Das es Bio Zucker auch in heimischen Gefilden gibt ist vielen nicht bewusst. Aber die Süße aus der Zuckerrübe ist immer gefragter. Häufig verwendet wird er für biologische Backwaren oder in der Babynahrung. Aber nun bietet die Firma Südzucker allen interessierten Verbrauchern biologischen Zucker aus Deutschland an.
Die Anuga gilt als wichtigste Messe im Bereich Lebensmittel und Gastronomie. Seit 2007 gibt es im Erdgeschoss von Halle 5 der Kölner Messe die Anuga Organic, eine Fachmesse für Bioprodukte. Dieses Jahr sollen bereits 280 Anbieter des Sektors dort ausstellen. Besucher und Anbieter haben seit Samstag nun noch bis zum 14. Oktober Zeit sich über Neuheiten auf dem Markt zu informieren.
Die Anuga Lebensmittelmesse auf dem Messegelände Köln findet nun schon zum 30. Mal statt und bietet neben Anbietern und Produzenten aus Deutschland auch unzähligen Gästen aus der ganzen Welt eine Bühne für ihre Produktneuheiten. Neben 9 anderen Fachmessen findet auch dieses Jahr wieder die Anuga Organic statt. Hier treffen sich neben den den großen Namen auf dem Bio-Sektor, wie etwa die Verbände Neuland und Bioland auch Voelkel, Bionade und Lauretana mit jeweils einem eigenen Stand, um nur einige wenige Namen zu nennen. Einzel- und Besonderheiten der Produkte, Hersteller und Verfahren werden im Programm des IFOAM “Organic Trade Forum at Anuga” vom 12- 14. Oktober vorgestellt. weiterlesen »
Die zum Oetker Konzern gehörende Radeberger Gruppe hat nun mit 51 Prozent die Mehrheit an Bionade aufgekauft. Bionade will nun auf dem internationalen Markt mitspielen.
Dahin ist das Image vom kleinen Familienunternehmen aus dem süddeutschen Dorf Ostheim vor der Rhön, das sich erfolgreich und mit Wert auf Bioqualität gegen Großkonzerne wie Coca Cola durchsetzen konnte. Für 20 Millionen Euro soll die zu Dr. Oetker gehörende Radeberger Gruppe nun die seit 2002 vom Egon Schindel Holding GmbH (ESH) verwalteten 51 Prozent an der Kult-Brause Bionade erworben haben. Weitere 30 Prozent aus den verbliebenen 49 Prozent der Söhne des Biolimo Erfinders, Stephan und Peter Kowalsky, sollen ebenfalls in den Besitz von Radeberger übergehen. Die Gebrüder Kowalsky sollen jedoch gemeinsam mit einem Kollegen von Radeberger Firmeninhaber bleiben.
Die Egon Schindel Holding GmbH als regionales Unternehmen soll mit der Verbreitung von Bionade auf dem internationalen Mark überfordert gewesen sein und deshalb ihre Anteile auf dem Markt angeboten haben. weiterlesen »
Vom 5. bis 17. Oktober wird die Kampagne „Berlin goes Bio“ in der Bundeshauptstadt mit der größten Anzahl an Biomärkten in über 130 Naturkost- und Kosmetikfachgeschäften für zahlreiche Aktionen und Verköstigungen sorgen.

„Berlin goes Bio“, so heißt die Kampagne, die von 8 Naturkosmetikherstellern und Lebensmittelanbietern des Bio-Sektors ins Leben gerufen wurde. Berlin gilt mit ganzen 130 Biomärkten und Fachgeschäften als Naturkosthauptstadt. 1971 entstand hier mit dem Geschäft „Peace food“ im Stadtteil Schöneberg nicht nur der erste Bioladen Deutschlands, sondern ein in ganz Europa zu der Zeit noch einzigartiges Unternehmen.
Die Bioläden wollen mit der Aktion nicht nur das Bewusstsein für ökologische Landwirtschaft und schonenden, klimafreundlichen Anbau bei bester Qualität stärken, sondern auch mit den gängigen Vorurteilen gegenüber Bioläden als “muffige Tante Emma Lädchen für Körnerfresser” aufräumen. weiterlesen »
Und wieder einmal gibt es einen Skandal im Bereich der Bio-Produkte, genauer bei Getränken. Es geht um den Etiketten-Schwindel bei Bio Limonade. Bei so manch einem biologischen Drink sind mehr künstliche als natürliche Geschmacksstoffe enthalten.
Die Verbraucherrechtsorganisation Foodwatch beklagte sich auch erst jüngst über dieses Thema. Im Zentrum der Kritik steht der Etikettenschwindel. Denn bei den meisten Bio-Limos sind keine natürlichen Inhaltsstoffe enthalten, obwohl das Flaschenetikett etwas anderes sagt. Da glaubt man gerade den Siegel-Dschungel zu verstehen und schon folgt ein neuer Skandal.
Der Yogi Tee zählt zu den ayurvedischen Gewürztees und ist eine geschützte Marke. Hergestellt wurde er erstmalig in den USA von der Golden Temple Company. Es handelt sich hierbei um verschiedene Teemischungen, welche nach Yogi Bhajan, einem Yoga-Lehrer, benannt wurden.
Die Golden Temple Natural Products GmbH vertreibt diesen köstlichen Tee international. Das Bio-Getränk enthält keinen schwarzen Tee im Originalrezept. Am besten schmeckt das klassische Rezept für Yogi Tee. Hier ist eine Gewürzmischung aus Nelken, Kardamon, Zimt, Ingwer und Pfeffer enthalten. Zusätzliches zum Thema kann man außerdem hier nachlesen.
Lange galt natürliches Schuhwerk als plump und unmodisch. Mittlerweile sind Schuhe aus Naturmaterialien und einer umweltbewussten Herstellung aber voll im Trend und auch Markenunternehmen produzieren von der Sandale bis zum Winterstiefel Bio-Schuhe in allen Formen und Farben.

Was einen Bio-Schuh auszeichnet
Ganz grundsätzlich sind Schuhe aus natürlichen Materialien gesünder und besser für unsere Füße, als Schuhe aus synthetischen Stoffen. Die natürlichen Materialien wie Leder und Naturkautschuk leiten elektrische Spannungen im Körper in den Boden ab. Kunststoffsohlen besitzen diese Leitfähigkeit nicht und können zu einer Anstauung der elektrischen Spannung im Körper bewirken.
Damit ein Schuh als Bio-Schuh gelten kann, sollten folgende Punkte erfüllt sein:
Es sollte eigentlich selbstverständlich sein, dass Schuhe frei von jeglichen Giften sind. Leider ist das ganz und gar nicht der Fall. So wird Leder in der herkömmlichen Produktion mit dem krebserregenden und allergieauslösenden Chrom gegerbt.
Für Lederschuhe aus einer umweltbewussten Herstellung werden ausschließlich pflanzliche Gerbstoffe verwendet, die nicht mit Schwermetallen belastet sind. Sie sind umweltfreundlich abbaubar. Leder, das mit pflanzlichen Mitteln gegerbt wurde, ist atmungsaktiver und gesundheitsverträglicher. Ob die Häute von Bio-Tieren stammen, ist im einzelnen nicht möglich zurück zu verfolgen.
Der hohe Tragekomfort bei Bio-Schuhen wird durch die besondere Berücksichtigung der Fußgesundheit erzielt. Dies kommt insbesondere bei der Firma El Naturalista zur Geltung. Bei der Entwicklung und Herstellung wird gezielt darauf geachtet, dass die Füße nicht eingeengt werden und die Schuhe maximalen Halt bieten.
Da sich in der Schuhbranche noch keine einheitliche Kontroll- und Prüfstrategie durchgesetzt hat, sollte auf Qualitätssiegel und Hinweise der Hersteller geachtet werden. Gesundheitlich unbedenkliches Material und die Berücksichtigung ökologische Aspekte bei der Herstellung zeichnen einen Bio-Schuh also aus.
Bio Gate ist ein Unternehmen, dass sich im medizin-technischen Bereich einen Namen gemacht hat. Einzigartige Silbertechnologien statten fertige Produkte und Materialien mit einem antimikrobiellen Schutz aus.
Fokusiert wird die medizin-technische Veredelung, aber auch Kosmetika, Hygieneartikel und ander Konsumgüter werden von der Bio Gate AG veredelt. Das Unternehmen nutzt die antimikrobielle Wirkung von Silberionen. Zwei unterscheidliche Technologien wendet Bio Gate an.
Die Einarbeitung von Silberpartikeln in Kosmetik und Farben und die Beschichtung von Produkten, wie Implantate oder Wundauflagen.
Die natürlichen antimikrobiellen Eigenschaften des Silbers zu nutzen ist schlau. Bei Kosmetikprodukten sorgen die Silberpartikel für ein bakterienfreien Inhalt, der gleichzeitig stabilisierend und regulierend wirkt. Die schädigende Mikroorganismen werden unschädlich gemacht und die strapazierte Haut geschützt. weiterlesen »
Lebensmittel, die industriell verarbeitet wurden, und in fertigen oder teils fertiger Form verkauft werden, nennt man Conveniece Produkte.
Schnell muss das Essen heutzutage auf dem Tisch gelangen, deshalb erfahren seit den 80er Jahren die Fertigprodukte einen immer größeren Absatz. Die ganze Familie am Mittagstisch vereint war das alltägliche Bild in den Nachkriegsjahren, heute zählt das gemeinsame Essen zu einem Relikt vergangener Zeiten. Wir kochen nur noch selten, der Knopf der Mikrowelle hingegen wird immer häufiger gedrückt.
Wenn es dann umbedingt ein Convenience Produkt sein sollte, greift man besser zu einem Fertigessen oder Fertigprodukt aus dem Biomarkt. Denn die Produkte werden schonend verarbeitet, sind erntefrisch verpackt und haben deshalb viel mehr Geschmack. Mehr Informationen zu den Bio-Fertigprodukten erhaltet Ihr unter diesem Link. weiterlesen »
Nach Angaben von Frankfurter Wissenschaftlern ist Mineralwasser aus der PET-Flasche offenbar häufig mit Umwelthormonen belastet.
Bei 12 von 20 getesten Marken sei eine starke Belastung mit Hormonen festgestellt worden, teilten Wissenschaftler vom Institut für Ökologie, Evolution und Diversität der Frankfurter Universität. Trinkwasser aus der Leitung, das als Vergleich getestet wurde, hätte deutlich weniger Belastungen aufgewiesen. Das heiße jetzt nicht, dass Mineralwasser aus PET-Flaschen eine Gefahr für die Gesundheit darstelle, es belege nur erstmals, wie verbreitet Umwelthormone mittlerweile seien, so die Forscher.
Durch Versuche sei nun auch nachgewiesen, dass ein Teil der Hormone unmittelbar aus der Kunststoff-Flasche stammen würden. Die Wissenschaftler haben dabei Mineralwasser, das aus Plastik- und Glasflaschen stammte, miteinander vergleichen und untersucht. Dabei kam heraus, dass das Wasser aus PET-Flaschen doppelt so hoch mit Östrogenen belastet war. Ursache könnten u.a. die in PET-Flaschen verwendeten Weichmacher sein.
Mittels eines genetisch veränderten Hefestamms ist die Östrogenaktivität des Mineralwassers untersucht worden. Bei solchen Untersuchungen kann man die Bindung von im Wasser enthaltenen Hormonen an den Östrogenrezeptor des Menschen messen und darauf basierend dann Aussagen über die Belastung des Wassers treffen.
Im Schnitt liegt die Belastung bei 18 Nanogramm (Milliardstel Gramm) sogenannter Östradiol-Äquivalente pro Liter.
Das ist zwar immernoch gering, aber Hormone sind schon in geringen Dosen wirksam. Um was für Substanzen es sich nun genau handelt, wird derzeit noch erforscht.