Biokunststoff oder auch Bioplastik (engl. bioplastics) sind Kunststoffe, die auf Basis von nachwachsenden Rohstoffen hergestellt werden.
Handys und Plastikhüllen aus Maisstärke sind heute die ökologische Alternative zu den Plastikvarianten? Die Entsorgung der vermeintlich umweltfreundlichen Handys erweist sich laut Studien als problematisch. Viel Aufwand und Energie benötigt man zum Abbau des Bioplastiks.
Biologisch abbaubares Verpackungsmaterial gilt als die Alternative zu den Produkten aus Kunststoff. Tüten für Obst, Handys und Plastikhüllen werden bereits aus den nachwachsenden Rohstoffen gefertigt.
Handyhersteller, wie etwa Nokia und Samsung verkaufen bereits Handys aus Plastikhüllen, die aus Mais bestehen. Biokunststoffe gewinnt man aus Pflanzen und sollen biologisch abbaubar sein. Biokunststoffe aus „nachwachsenden Rohstoffen“ werden mittlerweile aus Weizen, Mais oder Zuckerrohr hergestellt.
Die Biokunststoffe bauen sich nur langsam ab und enden deshalb meist doch in der Müllverbrennung. In großen Mengen wird Kohlendioxid freigesetzt und viel Energie zum verbrennen aufgewandt. Die Schonung der Umwelt durch den Kauf von Bioplastik scheint demnach nicht gewährt.
Die Zeitschrift Ökotest hat rund 24 Sorten Honig genauer unter die Lupe genommen.
Dabei wurden von Ökotest in gut elf der 24 untersuchten Sorten Spuren von Pollen gentechnisch veränderter Pflanzen entdeckt. Dabei handelt es sich vor allem um die Pollen der Gen-Soja-Sorte “Roundup Ready Soja”, welche vor allem in Mittel- und Südamerika kultiviert werde – von dort stammt ebenfalls ein Großteil der weltweiten Honigerträge.
Am besten haben im Test die drei Sorten Breitsamer Honig aus dem Chiemgau, Immenhof Raps Honig und Wernet Honig Blütenhonig Cremig abgeschnitten. In diesen waren keinerlei Rückstände von gentechnisch bearbeiteten Pflanzen zu finden.
Spuren von gentechnisch veränderten Soja-Pollen wurden hingegen nachgewiesen in Alnatura Vielblütenhonig, Amiel Honig Gold-Klar, Vom Land Sommerblüten-Honig mit Wildblüten (flüssig) vom Netto Marken-Discount, Goldland Bienenhonig Auslese von Aldi Süd, Gut & Günstig Bienenhonig (flüssig) von Edeka, Dr. Krieger´s Bienenhonig, Langnese Sommerblütenhonig Feine Auslese, Marlene Sommer-Blütenhonig Feine Auslese Goldklar von Lidl, Imker-Honig (cremig & streichfest) von Aldi Nord und im Tip Bienenhonig Auslese von Real und Extra.
Spuren von Pollen genmanipulierter Rapspflanzen sind in dem Produkt Bihophar Canadischer Raps-Klee Honig messbar gewesen.
Gentechnikfreier Honig stammt vor allem von deutschen Imkern. In keinem hierzulande hergestellten Honig wurden Spuren gentechnisch veränderten Materials entdeckt, bedauerlicherweise in einigen Produkten jedoch Pestizidrückstände.
Also: Augen auf beim Honigkauf!
Vor Kurzem erreichte mich eine Nachricht von Markus Beck. Er ist der Betreiber eines neuen Fashion-Labels, das sich auf Öko-Mode spezialisiert hat.
Greenalty ist das neue Eco-Fashion-Label aus Stuttgart.
Angeboten werden Shirts und Pullis aus fairem Handel, hergestellt aus ökologischen Naturfaser wie zum Beispiel Bio-Baumwolle oder auch Bambus. Sozial- und umweltverträglich sollen die Produkte sein.
Im Gegensatz zu vielen anderen Öko-Klamotten sind die Designs frisch und modern, also weit entfernt vom Jesuslatschen-und-Rentier-Pulli-Look. Oder, wie Markus es formuliert “Kein Müsli-Design!”.
Jedes einzelne Produkt ist mit dem “Fair Trade“-Zertifikat ausgezeichnet. Diese Zertifizierung garantiert den Arbeitern in den Herkunftsländern der Materialien faire Arbeitsbedingungen und schließt jegliche Kinderarbeit aus.
Der Name des Labels setzt sich aus den Worten “Green” und “Mentality” zusammen und symbolisiert nicht nur Hoffnung, sondern generell den Gedanken des “positive way of life”. Nachhaltigkeit und eine gesunde Einstellung zum Leben und zum eigenverantwortlichen Handeln ist dem 1-Mann-Unternehmen wichtig und so hofft Markus, mit seinem Unternehmen nicht nur aus dem Mainstream herauszustechen, sondern auch im Rahmen seiner Möglichkeiten “etwas bewegen” zu können.
Übrigens: Markus finanziert Greenalty zu 100 Prozent selbst.
Eine tolle Sache finden wir und wir wünschen Markus viel Erfolg mit seinem ambitionierten und engagierten Label!
Also wenn ihr demnächst wieder auf der Suche nach schicker Kleidung seid, nichts wie ab zu Greenalty
Nur noch wenige Tage, bis am 01.01.2009 die neue EU-Öko-Verordnung 834/2007 in Kraft tritt.
Der Inhalt der Bio-Produkte bleibt dann zwar gleich, doch es ändert sich für den Verbraucher die Kennzeichnung. Außerdem verstärken sich die Kontrollen ökologischer Produkte und Erzeugung sowie Verarbeitung sollen für den Verbraucher transparenter werden.
Das deutsche Bio-Siegel und die Markenzeichen der deutschen Anbau-Verbände dürfen zwar weiterhin auf der Verpackung sein, doch spätestens zum 01.07.2010 muss ebenfalls das neue EU-Bio-Siegel folgen. Dieses Logo steht bislang noch nicht fest und wird noch erarbeitet.
Dazu kommt außerdem die verpflichtende Herkunftsangabe, die nach EU-Herkunft, nicht EU-Herkunft und EU-Herkunft/nicht EU-Herkunft unterscheidet. Gerade letztere Kennzeichnung wird bereits jetzt stark von Verbraucherschützern und ökologischen Verbänden kritisiert, denn die Aussagekraft von EU-Bio/ Non-EU-Bio sei gleich null. Genau das steht in Zukunft jedoch auf zahlreichen Verpackungen von Bio-Produkten wie beispielsweise Müsli, die zum Teil in der EU und zum Teil außerhalb produziert wurden.
Ökogeschenke werden immer beliebter – Fairer Handel und Recycling sind bei Öko-Geschenken wichtig.
Ein ökologisches Geschenk ist der Geschenkbaum und Baumsparvertrag, das heißt man investiert in die ökologische Tropenwaldaufforstung. Der Beschenkte und auch die Umwelt profitiert von dem ökologischen Weihnachtsgeschenk. Kaufen kann man die ökologischen Geschenke bei ForstFinace, einer Firma, die sich um nachhaltige ökologische Waldprojekte kümmert.
Auf der Online-Homepage von „Terre des Hommes“ findet man eine große Auswahl an Büchern, CDs, Spielzeug und zahlreiche weitere Geschenkartikel. Vor allem lassen sich hier schöne Geschenke für Kinder kaufen, die auch relativ preisgünstig sind. Terre des Hommes engagiert sich gegen die Ausbeutung von Kindern und möchte die Kinderarbeit bekämpfen und vertreibt im Onlineshop nur Ware aus seinen Entwicklungsprojekten.
Der Onlineshop „Fairschenken“ vertreibt nur Produkte, die fair gehandelt werden. Fündig wird man auf dem Portal auch, wenn man etwas originelles sucht. Besonders schön finde ich das Lieblingskissen – ein Kissen aus Getreide, dass aus ökologischem Anbau stammt, und das Schriftaufdrucke, wie etwa „Held“ und „Glück“ ziert. Für 18 Euro im Onlineshop erwerbar.
Dinkel – ein gesundes Urkorn: Schon die gute alte heilige Hildegard von Bingen (1098 – 1179) wußte dies.
Was die Äbtissin, Heilkundige und Naturforscherin vor langer Zeit längst wusste, ist heute wissenschaftlich nachgewiesen: Dinkel hat mehr Mineralstoffe und Vitamine zu bieten als Weizen. Besonders toll am Dinkel ist der hohe Kieselsäuregehalt. Der wirkt sich positiv auf das Denken und die Konzentration, sowie die Gesundheit von Haut und Haaren aus.
Pfarrer Sebastian Kneipp benutzte den gerösteten Dinkel wegen seiner wertvollen Eigenschaften als Kaffeeersatz, der Muckefuck, wie sein Dinkelkaffee im Volksmund später genannt wurde.
Seit neustem wird das Getreide wieder vermehrt in den Ernährungsplan aufgenommen. Es eignet sich besonders für Allergiker. Aber nicht nur als Essen findet der Dinkel Verwendung, sondern auch als Kissenfüllung. Der Dinkel soll nämlich, laut Hildegard von Bingen als Mittel zur Schmerzlinderung und Entspannung dienlich sein. Und wer nun Lust bekommen hat, etwas mit Dinkel zu kochen, der kann ja mal ein Haferflockenbrot ausprobieren, hier das Bio- Rezept:
Selbst in den entlegensten Gebieten unseres Landes gibt es sie. Die Biogetränke sind in fast allen Läden zu finden, auch wenn diese gar nichts mit Bio zu tun haben.
Neben Bio-Bier und Bio-Wein ist der Bio- Frucht- oder Gemüse-Saft ein beliebtes Getränk dieser Tage. Die Bionade beispielsweise ist annähernd überall zu finden und so wird dieses Getränk auch in Massen konsumiert.
Wesentliche Kriterien für die Marke Bio, sind durch EG-Öko-Verordnung und den Richtlinien des Öko-Verbandes in Deutschland geregelt. Demnach darf ein Bio-Getränk nicht aus Konzentraten hergestellt werden. Sie müssen aus frisch gepressten Säften und aus frischen, beziehungsweise tiefgekühltem Obst oder Gemüse hergestellt werden.
Die Produktion wird aus frischen Rohwaren hergestellt. Dabei darf beim Anbau keine chemische oder synthetische Dünger oder Pflanzenschutzmittel genutzt werden. Alle Produkte müssen aus kontrolliert biologischen Anbau stammen.
Das klingt erstmal fantastisch, aber kostet entsprechend mehr.
Ähnliches gilt für Bio-Bier. Das Reinheitsgebot wird hier natürlich auch eingehalten. Darüber hinaus wird das Wasser vorher auf den Nitratgehalt geprüft und das Braugetreide, meist Gerste und Weizen, muss ebenfalls aus kontrolliertem Anbau kommen. Gleiches gilt selbstverständlich für den Hopfen. Also, alle Zusatzstoffe sind Bio-Produkte.
Durch Gentechnik veränderte Produkte dürfen sich nicht in den Flaschen befinden – auch das entspricht einer Öko-Verordnung.
Während in den letzten Jahren Bier, Schokolade und Säfte im Fokus der Juroren stand, ist es dieses Jahr der Wein. Die Biohotels vergeben dabei Punkte für den Weinanbau. Die EU-Regeln für den Herstellungsprozess sollen 2009 geregelt werden.
Bio-Weine sind besonders Geschmacksintensiv. Jeder der den Unterschied kennt, weiß ihn zu schätzen.
Die Kriterien der Biohotels für den Anbau liegt in der Natürlichkeit der Rebhänge. Im Bio-Weinbau sind künstliche Pestizide nicht erlaubt. Einzig natürliche Pflanzenschutzmittel, wie Kupfer und Schwefel, dürfen verwendet werden. Darüber hinaus haben sich die Bio – Winzer verpflichtet keinen Kunstdünger zu benutzen und zwischen die Rebreihen anderes Grün zu pflanzen. Dies schützt nicht nur vor Bodenerosion, sondern erlaubt einen Lebensbereich für die nützlichen Insekten. weiterlesen »
In der heutigen Zeit spielen Bioprodukte einer immer bedeutendere Rolle. Junge Eltern achten beispielsweise bei Einkauf auf die kleinen, grünen Biosiegel, um ihre Kinder möglichst gesund zu ernähren. Studenten stellen ihre Ernährung teilweise sogar ganz auf Bioprodukte um. Bio-Obst und Bio-Gemüse schön und gut, aber Bio-Schokolade? Schmeckt sie genauso lecker wie handelsübliche Schokolade?
Bedingt durch eine gute Zutatenauswahl und einen langen Chonchierprozess, kann bei der Herstellung von Bio-Schokolade auf den Einsatz von Emulgatoren verzichtet werden. Somit kann der Eintrag von eventuell gen manipulierten Sojabohnen ausgeschlossen werden. Der Hersteller VIVANI verwendet außerdem anstelle von Süßungsmitteln Rohrzucker, was nach eigenen Angaben auch nicht bei allen Bio-Schokoladen so angewandt wird. Durch diesen Zucker bleiben mehr Mineralstoffe in der Schokolade erhalten und der eigentliche Kakaogeschmack wird trotzdem nicht verfälscht. Für VIVANI spielt der Beitrag zum Erhalt einer nachhaltigen und gesunden Landwirtschaft in den Ländern, aus denen die Rohprodukte für ihre Bio-Schokolade exportiert werden, eine bedeutende Rolle.
Mit dem Kauf von Bio-Schokolade unterstützen sie als Konsumenten landwirtschaftliche Betriebe in Lateinamerika und Afrika. Diese erhalten mit ihrer Hilfe eine Chance weiterhin eine nachhaltige Landwirtschaft zu betreiben und somit ihre Familien zu ernähren.
Sie müssen sicher tiefer in die Tasche greifen, als wenn sie Schokolade im Discounter kaufen, aber wie sie sehen: Es lohnt sich!
Das Alkohol oder besser gesagt, Ethanol, Fahrzeuge betreiben kann ist vor allem in Süd- und Lateinamerika beliebt.
Das bisherige Problem mit dem Bio – Sprit war derjenige, dass es zu einer Nahrungsmittelverknappung beziehungsweise zu einer Preissteigerung kam – und zwar weltweit. Der Frankfurter Mikrobiologe Eckhard Boles will nun Treibstoff brauen.
Das Zauberwort hierfür heißt Butanol. Dank dem Mehr an Kohlenstoffatomen lässt sich aus Butanol mehr Energie holen.
Aber die Forschung dauert noch. Es bedarf einer Hefekultur, die Zucker besser umwandeln kann, als es die heutige Hefepilz bewerkstelligt. Der Clou dabei ist jedoch, den Sprit aus pflanzlichem Abfall entstehen zu lassen. Damit hätte man das Problem mit der Welternährung, den steigenden Preisen erst einmal gelöst. Oder etwa nicht? Was wenn die Energieproduzenten das ganze Stroh aufkaufen, was machen dann die Bauern? Und was werden unsere Kühe fressen? Sicherlich kann man diesen Treibstoff auch aus anderen Abfällen gewinnen. Stroh liegt aber schon gelagert in den vielen Scheunen dieses Landes.
Letztlich bleibt dann noch die Frage, ob das nicht auch die CO2 Konzentration erhöht? Fossile Emissionen sind zwar höher, schon allein wegen der Logistik, aber ganz ohne ist auch der Bio – Sprit nicht.