Fassonschnitt für frisches Wachstum - Absolut Bio

Von wegen ruhiger Winter: Auch in der kalten Jahreszeit ist im heimischen Garten so einiges zu tun. Erfahrene Freizeitgärtner etwa wissen, dass jetzt die beste Zeit für einen Rückschnitt der heimischen Obstbäume gekommen ist. Dieser Arbeitsgang hat nicht nur optische Gründe, sondern bildet zugleich die Basis für einen kräftigen Austrieb der Bäume im Frühjahr, für gutes Wachstum und reiche Ernte. Der Rückschnitt ist im Zeitraum von November bis April möglich – vorausgesetzt, es herrschen keine Frosttemperaturen. Als besonders empfehlenswerter Termin gelten daher Februar oder März.

Kräftig kürzen lautet die Devise

Eine wichtige Maxime für den Rückschnitt der Obstbäume lautet: Zurückhaltung ist fehl am Platz. Nur die Spitzen abzuschneiden, bringt kaum den gewünschten Effekt. „Sinnvoll ist ein kräftiger Rückschnitt, um dem Baum die Chance zu geben, neu auszutreiben“, sagt Garten-Experte Jens Gärtner von Stihl. Besonders bei jungen Bäumen dürfen Äste daher gerne großzügig um ein bis zwei Drittel gekürzt werden. Ältere Bäume hingegen reagieren auf einen zu starken Rückschnitt mit vielen Wasserschossern und sollten weniger stark beschnitten werden. Ein wichtiger Tipp dazu: Stets knapp über einer Triebknospe abschneiden, die nach außen weist. So ist sichergestellt, dass der neue Zweig wiederum ins Licht wächst. Bei älteren Bäumen kommt es zusätzlich darauf an, die bereits dichte Krone wieder auszulichten und zu lüften. Hier können auch größere Äste oder Fruchtholz, das bereits mehrere Jahre Obst trug, entfernt werden.

Sicheres Arbeiten vom Boden aus

Stellt sich nur die Frage: Wie gelangt der Gärtner an die hohen Baumkronen, ohne eine bedenkliche Wackelpartie auf der Leiter zu riskieren? Für diese Aufgabe sind Hoch-Entaster geeignet, sie ermöglichen das Kappen der Äste in bis zu 4 Meter Höhe mit sicherem Stand vom Boden aus. Für ein unkompliziertes Arbeiten eignen sich akkubetriebene Geräte wie etwa der „HTA 65“ von Stihl mit nur 5,1 Kilogramm Komplettgewicht. Eine Alternative mit Benzinmotor ist der Hoch-Entaster „Stihl HT 56 C-E“. Erhältlich sind die Geräte im Fachhandel, Adressen in der Nähe findet man unter www.stihl.de. Die kraftvollen Hoch-Entaster sorgen für saubere Schnitte – wichtig, um den Baum nicht zu schädigen.(djd).

Foto: djd/STIHL