Erfahren, was wirklich Bio ist! Hierfür sollen jetzt Bilder, und nicht Worte sprechen. Denn der folgende Filmbeitrag spricht für sich. In einer sehr beeindruckenden Art und Weise wird dem Verständnis für ein gesundes, nachhaltiges und ökologisches Leben besonderen Nachhalt gegeben. Insbesondere die prominenten Werbeslogans veranschaulichen, was wirklich Bio ist! Amüsant, aber eindrucksvoll.
Der Schauspieler Wolfgang Edelmayer, der sich stark für den Tierschutz engagiert, hat für Youtube ein Video besprochen. Darauf liest er den Brief eines Hundes an seine Besitzer vor. Berührend und verstörend und verdammt wahr…
Nachdem bekannt wurde, dass der Hamburger Ökostrom-Anbieter LichtBlick seit 2006 auch immer wieder Strom aus nicht-ökologischen Quellen eingekauft hat, gehen die Mitbewerber auf die Barrikaden.
Lichtblick rechtfertigt seine Schummelei damit, dass diese Vorgehensweise normal sei. Wenn es nicht genug Ökostrom gebe, müsse eben eingekauft werden. Dass das den Kunden gegenüber in keiner Weise transparent gemacht wurde, das wird verschwiegen. Außerdem unterstellt LichtBlick damit indirekt der Konkurrenz, nicht anders zu verfahren und das löst natürlich Wut aus.
“Sie werfen uns in alle in einen Topf. Das ist ein ungerechter Rundumschlag”, teilte Martin Halm mit, er ist der Geschäftsführer bei den Elektrizitätswerken Schönau (EWS). Und weiter: “Wir haben einen [...] Vertrag mit einem kommunalen Kraft-Wärme-Kopplung-Kraftwerk.” Seiner Meinung nach würde LichtBlick nicht auf Strom aus einem KWK-Vertrag zurückgreifen, weil der Einkauf von Nicht-Ökostrom schlichtweg billiger sei- das erkläre dann auch die günstigen Konditionen, die LichtBlick anbietet.
Einer der wenigen transparenten Öko-Stromanbieter ist Greenpeace Energy. Das Unternehmen hat von Anfang an alle Bezugsquellen auf seiner Internetseite präsentiert. Das liegt eventuell daran, dass Greenpeace Energy eine Genossenschaft ist, das heißt, die Eigentümer sind zugleich Kunden.
Wer sein Haustier liebt, möchte es auch mit qualitativ hochwertigem Futter versorgen. Solches gibt es selbstverständlich auch in Bio-Qualität!
In herkömmlicher Tiernahrung aus dem Supermarkt wird häufig Fleisch aus Massentierhaltung verarbeitet .
Des Weiteren landen oft minderwertige Fleischnebenprodukte wie Hufe, Federn, Hörner, Blut, Därme, Geflügelköpfe oder gar Urin in herkömmlicher Tiernahrung. Auch Fette, Bindemittel, Konservierungsstoffe, Tiermehl, Geschmackverstärker und reichlich Zucker sind häufig Bestandteile von Fertig-Futter im Handel.
Diese Bestandteile werden oft unter dem Sammelbegriff “Tierische Nebenerzeugnisse” zusammengefaßt, die nur sehr schwer oder gar nicht verdaulich sind und somit zum größten Teil wieder mit dem Kot ausgeschieden werden.
Diese geringe Nährstoffdichte (bedingt durch die minderwertigen Füllstoffe) hat also zur Folge, dass im Verhältnis zum hochwertigen Bio-Futter eine größere Futtermenge gefüttert werden muss, was eine große Belastung für das Verdauungssystem des Tieres darstellt und natürlich die höheren Kosten für das Bio-Futter ein wenig relativiert.
Auf den Internetseiten der Firma Bio Tierkost werden Herrchen und Frauchen fündig, wenn sie ihren Liebling garantiert bio ernähren möchten. Die angebotenen Produkte sind garantiert tierversuchsfrei, mit Bio-Fleisch, das garantiert nicht aus Massentierhaltung stammt, und ohne jegliche chemischen Zusätze zubereitet. Sogar die unter Tierschützern und Haustierhaltern umstrittene, streng vegane Tierkost ist hier erhältlich. Das Getreide und Gemüse im angebotenen Bio-Futter wächst ohne synthetische Pflanzenschutzmittel und ohne Künstdünger auf dem Bio-Acker.
Bio-Futter ist ein kontrolliertes biologisches Produkt und erfüllt somit strenge und gesetzlich gestellte Normen, was die Produktionsmethoden und die Zutaten betrifft.
Nicht alle natürlich. Aber diese Woche wurde zumindest beim Hamburger Anbieter LichtBlick aufgedeckt, dass nicht alles so öko ist, wie es sein sollte.
Der Hamburger Ökostromanbieter LichtBlick (http://www.lichtblick.de) beliefert seine Kunden entgegen eigener Angaben auch mit Atom- und Kohlestrom. Dies deckte die Financial Times Deutschland in dieser Woche auf. Die Journalisten berufen sich auf Einkäufe des Hamburger Konzerns an der Leipziger Strombörse European Energy Exchange. Dort soll gleich mehrfach Nicht-Ökostrom eingekauft worden sein.
Obwohl LichtBlick auf seiner Website wirbt, “Strom mithilfe klimaschonender Technologien aus regenerativen Quellen zu gewinnen” und diese Energieformen als “die einzige Alternative zu Atomstrom, Kohle und Öl” sieht, dürfte man die klimabewussten Verbraucher an der Nase herum geführt haben. Schließlich wird an der Leipziger Strombörse vorrangig Energie aus Atom- und Kohlekraftwerken gehandelt.
LichtBlicks Grundsatz, “vollständig auf Strom aus Atom-, Kohle- und Ölkraftwerken” zu verzichten, dürfte damit massiv in Frage gestellt werden.
Mittlerweile hat LichtBlick zu den Vorwürfen offiziell Stellung genommen. So rechtfertigt der Konzern die Vorgehensweise insofern, als dass diese Atom- und Kohlestrom-Zukäufe nicht den planbaren Stromeinkauf betreffen, der den Kundenbedarf deckt. Vielmehr nutzte man Atom- und Kohlestrom “zur Kompensation von kurzfristig auftretenden Abweichungen zwischen prognostiziertem und tatsächlichem Verbrauch der Kunden”, so Unternehmenssprecher Gero Lücking auf Nachfrage vonseiten der Presse. Dabei handele es sich laut Lücking um “..Mengen, die weniger als ein Prozent ausmachen”. Zudem sei diese Praxis in der Branche hinlänglich bekannt und Alternativen bislang nicht vorhanden. Trotzdem werten Analysten diese Praxis als großen Imageverlust für die gesamte Branche, der sich in Deutschland mittlerweile auf über 500 Stromversorger auswirken könnte, die Ökostrom anbieten.
Angesichts der größer werdenden Anbieterzahl und der wachsenden Unübersichtlichkeit von Angeboten mehren sich jedoch Stimmen, dass sich vermeintliche Ökostromangebote häufig als “grüne Mogelpackungen” entpuppen könnten. In der Diskussion kritisierte vor allem das Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie http://www.wupperinst.org die Vorgangsweise vieler Anbieter regenerativer Energien. Dem Bericht nach soll LichtBlick im Dezember 2006 und ab Oktober vergangenen Jahres knapp 4.000 Megawattstunden täglich von der European Energy Exchange bezogen haben. Insider beziffern die eingekaufte Menge 2007 hingegen auf 20 Gigawattstunden, also nicht wie von LichtBlick behauptet weniger als ein Prozent, sondern rund zwei Prozent der Strommenge, die die Hamburger an ihre Kunden weitergegeben haben. Weiter so eingekauft haben soll der Konzern Anfang 2008, öffentlich wurde dies aber nicht.
Vom TÜV Nord ließ sich LichtBlick eigenen Angaben nach sogar das Prüfzertifikat bestätigen, “zu 100 Prozent regenerativen Strom” anzubieten. Eigenen Angaben nach bedient die Firma derzeit etwa 400.000 Kunden und erreicht rund 200 Mio. Euro Jahresumsatz.
Da stellt sich unweigerlich die Frage nach Transparenz und Sinn der TÜV-Prüfung für Stromanbieter. Eine Schweinerei und Betrug am Kunden ist es alle mal.
Wieder ein großartiges und sommerliches Rezept von Bio-Spitzenkoch Andreas Weihmann. Und eine tolle Variante, Ziegenkäse ins Menü einzubauen!
Zutaten (für 4 Personen):
- 300 g Ziegenfrischkäse
- 12 Kartoffeln (klein, mittelfest kochend)
- 12 Oliven (schwarz, kernlos)
- 8 getrocknete Tomaten (in Öl)
- 1 Broccoli (klein)
- 2 Stangen Staudensellerie
- 100 g Champignons
- 2 Möhren
- 1 Kohlrabi
- 8 Frühlingszwiebeln
- 1 Paprika (rot)
- 12 Cherrytomaten
- 1 Bund Petersilie
- 1 Bund Schnittlauch
- 2 Thymianzweige
- 1 Knoblauchzehe
- 1 Schale Gartenkresse
- 1 EL Sonnenblumenkerne
- 1 EL Kürbiskerne
- 1 EL Pinienkerne
- Olivenöl
- Balsamessig (weiß)
- 20 g Butter
- 1 TL Kümmel
- Salz
- Pfeffer
Zeit für die Zubereitung: rund 45 Minuten
Zubereitung:
Wasser in einem Topf mit Kümmel erhitzen und Pellkartoffeln darin kochen. Anschließend abgießen und beiseite stellen. Ziegenfrischkäse mit einer Gabel zerdrücken. Den Käse mit Salz und Pfeffer abschmecken und zu zwölf gleichgroßen Kugeln formen. Die Käsekugeln ebenfalls beiseite stellen.
Oliven hacken. Getrocknete Tomaten abtropfen lassen und ebenfalls hacken. Petersilie, Schnittlauch und Thymian waschen und abtropfen lassen. Thymianblättchen von den Zweigen abzupfen und mit Petersilie und Schnittlauch fein hacken. Knoblauch häuten und zerkleinern. Oliven, getrocknete Tomaten, Kräuter und Knoblauch in einem tiefen Teller vermengen. Die Käsekugeln in der Mischung wälzen.
Salzwasser in einem Topf zum Kochen bringen. Währenddessen Broccoli putzen und in kleine Röschen schneiden. Möhren und Kohlrabi waschen, schälen und würfeln. Paprika waschen, entkernen und in Streifen schneiden. Staudensellerie und Frühlingszwiebeln waschen, putzen und in Ringe schneiden. Gemüse im kochenden Wasser etwa drei Minuten blanchieren. Anschließend das Gemüse in einer Auflaufform im Ofen bei geringer Hitze warm halten.
Sonnenblumen-, Kürbis- und Pinienkerne in einer Pfanne anrösten. Die Kerne anschließend entnehmen und bei Seite stellen. Olivenöl in derselben Pfanne erhitzen. Champignons putzen und vierteln und in der Pfanne anschmoren.
Butter in einem Topf erhitzen und die Pellkartoffeln mit Schale darin anschwenken. Kartoffeln und Champignons auf vier Tellern verteilen. Gemüse aus dem Ofen nehmen und neben den Kartoffeln anrichten. Mit Salz, Pfeffer, Olivenöl und Balsamessig abschmecken. Cherrytomaten waschen, halbieren und auf den Tellern verteilen. Kresseköpfe abschneiden, waschen und über den Gemüse-Kartoffelsalat streuen. Abschließend die Käsepralinen auf den Tellern anrichten und mit den gerösteten Kernen garnieren. Warm servieren.
Kosten pro Person: rund 6,10 Euro
Tipp:
Bio-Ziegenmilch stammt von Ziegen, die artgerecht gehalten werden. Tiere, die nach den Kriterien des Ökolandbaus aufwachsen, leben in weitläufigen Stallungen und finden ausreichend Platz zum Grasen. Darüber hinaus fördert der Ökolandbau den Erhalt gefährdeter Ziegenarten wie etwa der Walliser Schwarzhalsziege, der Girgentana-Ziege oder der Thüringer Waldziege.
Bio-Spitzenkoch Andreas Weihmann liefert uns ja regelmäßig wunderbare Rezepte. Und bevor die Spargelsaison sich ihrem Ende neigt, muss da natürlich schnell noch einmal ein Spargel-Rezept her
Zutaten (für 4 Personen):
4 Rinderfilets (à 120 g)
16 Spargelstangen (weiß)
16 Kartoffeln (klein, mittelfest kochend)
1 Möhre
1 halbe Stange Lauch
1 Zucchini
25 g Kräutermischung für “Frankfurter grüne Sauce” (tiefgefroren)
50 g Parmesankäse (gerieben)
100 g Paniermehl
200 g Butter
2 Eier
Saft einer halben Zitrone
œ TL Kümmel
Sonnenblumenöl
Zucker
Salz
Pfeffer
Küchenkrepp
Zeit für die Zubereitung: rund 45 Minuten
Zubereitung:
Salzwasser mit Kümmel in einem Topf erhitzen. Pellkartoffeln darin kochen. Währenddessen die Möhre waschen, schälen und würfeln. Lauch und Zucchini waschen. Den Lauch in Ringe und die Zucchini in kleine Würfel schneiden. Salzwasser in einem Topf zum Kochen bringen. Das Gemüse darin etwa vier Minuten blanchieren. Anschließend Wasser abgießen. Das Gemüse mit kaltem Wasser abschrecken und in einem Sieb gut abtropfen lassen.
Spargel putzen und unterhalb des Spargelkopfes schälen. In einem Topf Wasser mit jeweils einer Prise Salz und Zucker sowie einer Messerspitze Butter zum Kochen bringen. Darin den Spargel etwa 15 bis 20 Minuten bissfest kochen. Heißes Wasser abgießen und den Spargel kurz abkühlen lassen.
Die Eier in einem tiefen Teller mit einer Gabel verquirlen. Paniermehl auf einen Teller geben. Spargelstangen zuerst im Ei und danach im Paniermehl wenden. Anschließend Öl in einer Pfanne erhitzen und die Spargelstangen darin anbraten. Spargel anschließend im Ofen bei geringer Hitze warm halten.
Rinderfilets mit Küchenkrepp abtupfen, salzen und pfeffern. Das Öl in der Pfanne wieder erhitzen und die Rinderfilets darin etwa drei Minuten (für “medium”) von jeder Seite anbraten. Für ein weniger durchgebratenes Filet die Bratzeit verkürzen. Die Filets anschließend im Ofen warm halten. Öl in einer weiteren Pfanne erhitzen. Die Pellkartoffeln darin goldbraun anbraten.
Die halbe Zitrone auspressen und den Saft sammeln. Restliche Butter in der Pfanne, in der zuvor der Spargel und die Rinderfilets gebraten wurden, schmelzen. Blanchiertes Gemüse, Kräuter und Zitronensaft untermischen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Spargel und Rinderfilets aus dem Ofen nehmen und auf vier Teller verteilen. Kartoffeln hinzugeben und das Ganze mit der Gemüse-Kräutermischung übergießen. Abschließend mit geriebenem Parmesan bestreuen und sofort servieren.
Kosten pro Person: rund 8,20 Euro
Tipp:
Tipps rund um Bio-Spargel finden Sie in unserem aktuellen Top-Thema auf www.bio-spitzenkoeche.de.
Mittelfest kochende Kartoffelsorten wie Agria, Gloria, Granola und Secura lassen sich besonders gut als Pellkartoffeln zubereiten. Immer mehr Sorten sind mittlerweile in Bio-Qualität erhältlich.
Als preisgünstigere Alternative zum Rinderfilet bietet sich Hähnchenbrustfleisch (4 à 125 g) an. Die Kosten lassen sich so auf 6,80 Euro pro Person reduzieren.
Bitte diesen Haarfestiger wirklich nur bei dunklem Haar anwenden!
Zutaten:
- 1 EL Brennnessel-Blätter
- 1/4l Wasser
- 1/2 TL Bienenhonig (bitte nur REINEN Bienenhonig verwenden)
Die Brennnessel-Blätter (frisch oder getrocknet) in eine Schüssel geben und mit kochend heißem Wasser übergießen. Bedeckt etwa 15min ziehen lassen. Anschließend den Brennnessel-Tee abseihen und den Bienenhonig darin auflösen.
Das Haar nach jeder Wäsche mit dem frisch zubereiteten Haarfestiger spülen, wenn ihr an glanzlosem und/ oder fettigem Haar leidet. Der Bienenhonig wirkt sanft festigend (und keinesfalls klebrig!) und die Wirkstoffe der Brennnesseln verhelfen zu glänzendem Haar und einer gesunden Kopfhaut.
Wer schöne Haare haben möchte, braucht zuallererst eine gesunde Kopfhaut- wie soll sonst daraus etwas gesundes, schönes wachsen können?
Für alle, die eine günstige, gesunde und absolut biologische Haarspülung suchen, habe ich hier das richtige Rezept. Einfacher gehts nun wirklich nicht!
Zutaten:
- 2 Handvoll frische oder getrocknete Brennnessel-Blätter
- 1/2l Wasser
- 1/4l Obstessig
Die Zutaten reichen, je nach Haarlänge, für mehrere Anwendungen.
Zunächst muss das Wasser zum Kochen gebracht werden.
Die Brennnesselblätter in eine Schüssel (idealerweise aus Porzellan) geben, mit dem kochenden Wasser übergießen und etwa drei Stunden lang bedeckt durchziehen lassen.
Danach alles durch ein Sieb geben (gut ausdrücken!!) und den Obstessig mit dem Brennnesselaufguß vermischen. In eine Flasche abfüllen und verschlossen aufbewahren.
Diese Haarspülung wird nach der regulären Haarwäsche angewendet und verleiht dem Haar einen wunderschönen Glanz. Wichtig dabei ist, dass die Spülung gut in Haar und Kopfhaut einmassiert wird! Dabei schlägt man nämlich zwei Fliegen mit einer Klappe: Die Haare werden glänzend und gut frisierbar und die Kopfhaut (und damit der Haarboden) bekommen die heilenden Substanzen zu spüren und werden angeregt.
Andreas Weihmann ist einer der bekanntesten Bio-Köche Deutschlands. Zusammen mit einigen Kollegen, die sich ebenfalls dem Leitwort “bio” verschrieben haben, veröffentlicht er seine besten Rezepte auf www.bio-spitzenkoeche.de
Auf der Website gibt es die Möglichkeit, sich für einen Newsletter anzumelden und schon kommt regelmässig das Rezept der Woche per eMail zu einem nach Hause. Eine tolle Sache! Vor allem, weil die Rezepte relativ leicht nachzukochen sind und viele Tipps enthalten, um so richtig bio kochen zu können.
Zutaten (für 4 Personen):
- 2 Doraden (à 500 g, küchenfertig)
- 3 kg Meersalz (grob)
- 12 Eiweiß
- 1 Knoblauchzehe
- 2 Salbeizweige
- 1 Bund Rosmarin
- 1 Bund Thymian
- 1 Bund Oregano
Küchenkrepp
Für die Sauce:
- 2 Frühlingszwiebeln
- 2 Fleischtomaten
- 12 Oliven (schwarz, kernlos)
- 1 Bund Petersilie (glatt)
- 100 ml Rotwein
- 50 ml Gemüsebrühe
- Olivenöl
- Salz
- Pfeffer
Zeit für die Zubereitung: rund 30 Minuten
Zubereitung:
Den Backofen auf 200 Grad Celsius Umlufthitze vorheizen. Salbei, Rosmarin, Thymian und Oregano waschen und abtropfen lassen. Kräuterblätter von Stengeln und Zweigen abzupfen. Die Doraden unter fließendem Wasser gut auswaschen und mit Küchenkrepp trocken tupfen. Knoblauchzehe häuten und halbieren. Die Fischbäuche mit jeweils einer halben Zehe und den Kräutern füllen.
Eier aufschlagen und Eiweiß vom Eigelb trennen. Das Eiweiß mit dem Meersalz in einer Schüssel zu einer festen Paste vermischen. Zwei Ofenbleche mit Backpapier auslegen. Die Salzpaste auf den Blechen so ausbreiten, dass sie in Form und Größe jeweils einer Dorade entspricht. Die Fische auf die Salzbetten legen und komplett mit der restlichen Paste bedecken. Beide Bleche anschließend in den vorgeheizten Ofen schieben und etwa 25 Minuten garen lassen.
Währenddessen Wasser in einem kleinen Topf zum Kochen bringen. Tomaten waschen, kurz in das kochende Wasser tauchen, herausnehmen und anschließend unter kaltem Wasser abschrecken. Tomaten mit einem spitzen Messer anritzen und häuten. Gehäutete Tomaten vierteln, entkernen und in Streifen schneiden. Petersilie waschen, abtropfen lassen und grob hacken. Oliven vierteln. Öl in einer Pfanne erhitzen. Frühlingszwiebeln putzen, häuten, in Ringe schneiden und in der Pfanne anschwitzen. Die Zwiebeln mit dem Wein und der Brühe ablöschen. Anschließend Petersilie, Oliven und Tomatenstreifen zur Sauce geben und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Die Sauce bei geringer Hitze köcheln lassen.
Die Doraden aus dem Ofen nehmen und mit einem spitzen Messer aus der Kruste lösen. Fische filetieren und auf vier Teller verteilen. Abschließend mit der Soße begießen und sofort servieren.
Kosten pro Person: rund 8,50 Euro
Tipp:
Doraden aus ökologischer Aquakultur werden in küstennahen Gehegen naturnah und artgerecht vom Ei bis zum ausgewachsenen Fisch aufgezogen. Die Betreiber der Aquakulturen verzichten auf den Einsatz von chemischen Düngemitteln oder Antibiotika � und leisten damit einen wichtigen Beitrag zum Erhalt natürlicher Gewässer.