Wer Bio Zucker hört denkt meist an Südamerika, wo der braune Rohrzucker herkommt und dann nach Deutschland exportiert wird. Doch Bio Zucker wird auch bei uns angebaut, und zwar in Form von ökologisch angebauten Zuckerrüben. Und nun kann man diesen auch erwerben um ihn in seinen eigenen vier Wänden zu leckeren Köstlichkeiten zu verarbeiten.
Das es Bio Zucker auch in heimischen Gefilden gibt ist vielen nicht bewusst. Aber die Süße aus der Zuckerrübe ist immer gefragter. Häufig verwendet wird er für biologische Backwaren oder in der Babynahrung. Aber nun bietet die Firma Südzucker allen interessierten Verbrauchern biologischen Zucker aus Deutschland an.
Bio Weingüter gibt es in allen Weingebieten der Welt. Hier setzt man auf einen natürlichen Weinanbau im Einklang mit der Natur, statt auf Massenproduktion. Das spiegelt sich vor allem bei der Qualität und im Geschmack wieder.
Bio Weingüter zeichnen sich durch ihren schonenden und in Harmonie mit der Natur orientierten Weinanbau aus. Streng verboten und ein absolutes Tabu für ein Bio Weingut ist die Verwendung von chemischen Kunstdüngern, Pestiziden und Fungiziden. Ist die Harmonie der Pflanze mit dem restlichen Ökosystem gewährleistet, verhindern natürliche Feinde den Befall von Ungeziefern. Die Pflanze selbst wird außerdem im Laufe der Zeit stark genug, um sich gegen Krankheiten zu Wehr zu setzen. Der biologische Einklang hilft es den natürlichen Feinden der Weinrebe vorzubeugen, so dass man sie nicht hinterher durch Eingriffe ausrotten muss. Natürlich dürfen keine durch Gentechnik veränderten Pflanzen oder Saatgut zum Einsatz kommen.
Aber auch bei der Lagerung gibt es auf den Bio Weingütern Unterschiede. Das Holz der Fässer darf zum Beispiel nicht chemisch Behandelt sein, auf die Schönung durch Gelatine oder Blut sollte ebenfalls verzichtet werden.
Die Sorgfalt und natürliche Herstellung spiegelt sich auch auf Qualität und den Geschmack der Bioweine wieder. Biowein zeichnet sich sehr viel häufiger durch seinen süßen und spritzigen Geschmack aus. Gerade im höheren Preissegment setzen deswegen auch konventionelle Winzer auf Trauben aus biologischem Anbau. Die Ansprüche für Bio Weingüter regelt in Europa das Bio-Siegel der EU. Darüber hinaus sind viele Bio Weingüter jedoch auch noch zusätzlich in Bio-Verbänden wie Demeter, Naturland, Ecovin und Bioland organisiert, wo die Richtlinien meist sogar noch strenger sind und durch regelmäßige Kontrolle und Verköstigungen gewährleistet werden. weiterlesen »
Die Biotest AG im hessischen Dreieich hat sich auf die medizinische Diagnose und Therapie durch Seren und Medikamente auf Basis von Blutpslasma spezialisiert und stellt vorrangig Mittel gegen Krebs und Rheuma her. Das Unternehmen setzt dabei auf Biotechnologie.
Die Biotest AG beschäftigt sich seit ihrer Gründung im Jahre 1946 mit biotechnologischen Methoden und Forschung zur Entwicklung von Diagnose- und Behandlungsmitteln auf dem Gebiet der Medizin. Hierbei werden gerade Produkte und Therapiemittel zur Behandlung von Krankheitsbildern, bei denen eine klassische Medikamention aussichtslos und wirkungslos erscheint, entwickelt. Z.B. für die Behandlung von Krebs- und Rheumapatienten.
Die Produkte aus der Biotechnologie sollen dabei nur in den betroffenen Gewebe- und Körperregionen wirken, so dass der restliche Körper und die anderen Organe möglichst geschont werden. Die Medikamente sind so wirksamer, weisen weniger Nebenwirkungen auf auf und schonen das Immunsystem des Erkrankten, was enorm zur Lebensqualität beträgt. Bei der Entwicklung der Biotherapeutika setzt die Biotest AG auf gentechnologisch hergestellte monoklonale Antikörper, nicht auf Chemie. weiterlesen »
Am 24. Oktober findet der 2. Carrotmob in Berlin statt. Diesmal haben sich die Organisatoren zum weltweiten Klima-Aktionstag, nach der Aktion in einem Spätkauf in Kreuzberg eine Imbissbude in Berlin-Mitte ausgesucht, die durch bewussten Konsum klimafreundlich umgebaut werden soll.
Der Aktionsort für den 2. Carrotmob in Berlin steht fest. Am 24. Oktober wird anlässlich des weltweiten Klima-Aktionstags zum bewussten Konsum in der Bio-Imbissbude “Eve&Adam’s” aufgerufen.
Das Prinzip des Carrotmobs ist dabei ganz einfach: Statt Geschäfte und Firmen, die aus umweltschützgründen und ethischen Gesichtspunkten Dreck am Stecken haben zu boykottieren, werden Geschäfte, die bereits sind sich klimafreundlich zu ändern mit positivem Konsum belohnt. 46% der Einnahmen werden dabei in klimafreundliche Renovierungen und Umbaumaßnahmen gesteckt. Die Wahl für den 2. Carrotmob fiel dabei u.a. auf den Imbiss “Eve&Adam’s”, weil er bereits ausschließlich klimafreundlich-biologische und fair gehandelte Zutaten verwendet.
Beim 1. Carrotmob in Berlin, der am 13. Juni 2009 in Berlin/Kreuzberg stattfand und dem Spätkauf “Multikulti” innerhalb von 3 Stunden das Dreifache seines normal üblichen Gewinns bescherte, konnten im Anschluss 10 Energiesparlampen, eine Zeitschaltuhr, Wärmefolie zur besseren Isolierung sowie einen Vertrag mit Greenpeace Energy über 5 Jahre Ökostrom finanziert werden. weiterlesen »
Bio Schulverpflegung hält langsam aber sicher Einzug in die Schulkantinen und Mensen. Vorreiter in dieser Entwicklung ist nach Italien die Bundeshauptstadt Berlin.
Bio Schulverpflegung
Immer mehr Schüler besuchen Ganztagsschulen oder nehmen am Nachmittagsunterricht teil. Durch die Verkürzung des Abiturs auf 12 Jahre,sind die Stundenpläne umfangreicher. Um aber optimal auf den langen Schultag mit Nährstoffen versorgt zu sein, ist eine vollwertige Ernährung wichtig. Viele Mensen und Schulkantinen bieten deswegen Mahlzeiten und Gerichte in Bio-Qualität an. Diese Versorgung durch die Schule ist aber auch für die allgemeine Ernährung der Kinder wichtig, da viele eine gesunde Kost von zu Hause gar nicht kennen. Fertigpizza und Nudelgerichte liefern zwar vor allem leere Kohlenhydrate und Kalorien, halten außerdem auch lange satt, machen aber eben auch dick. Gerade zu Zeiten von Hartz4 und ansteigender Kinderarmut, können sich jedoch viele Eltern frisches Obst und Gemüse in Bio-Qualität gar nicht leisten. weiterlesen »
Die Anuga gilt als wichtigste Messe im Bereich Lebensmittel und Gastronomie. Seit 2007 gibt es im Erdgeschoss von Halle 5 der Kölner Messe die Anuga Organic, eine Fachmesse für Bioprodukte. Dieses Jahr sollen bereits 280 Anbieter des Sektors dort ausstellen. Besucher und Anbieter haben seit Samstag nun noch bis zum 14. Oktober Zeit sich über Neuheiten auf dem Markt zu informieren.
Die Anuga Lebensmittelmesse auf dem Messegelände Köln findet nun schon zum 30. Mal statt und bietet neben Anbietern und Produzenten aus Deutschland auch unzähligen Gästen aus der ganzen Welt eine Bühne für ihre Produktneuheiten. Neben 9 anderen Fachmessen findet auch dieses Jahr wieder die Anuga Organic statt. Hier treffen sich neben den den großen Namen auf dem Bio-Sektor, wie etwa die Verbände Neuland und Bioland auch Voelkel, Bionade und Lauretana mit jeweils einem eigenen Stand, um nur einige wenige Namen zu nennen. Einzel- und Besonderheiten der Produkte, Hersteller und Verfahren werden im Programm des IFOAM “Organic Trade Forum at Anuga” vom 12- 14. Oktober vorgestellt. weiterlesen »
Die zum Oetker Konzern gehörende Radeberger Gruppe hat nun mit 51 Prozent die Mehrheit an Bionade aufgekauft. Bionade will nun auf dem internationalen Markt mitspielen.
Dahin ist das Image vom kleinen Familienunternehmen aus dem süddeutschen Dorf Ostheim vor der Rhön, das sich erfolgreich und mit Wert auf Bioqualität gegen Großkonzerne wie Coca Cola durchsetzen konnte. Für 20 Millionen Euro soll die zu Dr. Oetker gehörende Radeberger Gruppe nun die seit 2002 vom Egon Schindel Holding GmbH (ESH) verwalteten 51 Prozent an der Kult-Brause Bionade erworben haben. Weitere 30 Prozent aus den verbliebenen 49 Prozent der Söhne des Biolimo Erfinders, Stephan und Peter Kowalsky, sollen ebenfalls in den Besitz von Radeberger übergehen. Die Gebrüder Kowalsky sollen jedoch gemeinsam mit einem Kollegen von Radeberger Firmeninhaber bleiben.
Die Egon Schindel Holding GmbH als regionales Unternehmen soll mit der Verbreitung von Bionade auf dem internationalen Mark überfordert gewesen sein und deshalb ihre Anteile auf dem Markt angeboten haben. weiterlesen »
Vom 5. bis 17. Oktober wird die Kampagne „Berlin goes Bio“ in der Bundeshauptstadt mit der größten Anzahl an Biomärkten in über 130 Naturkost- und Kosmetikfachgeschäften für zahlreiche Aktionen und Verköstigungen sorgen.

„Berlin goes Bio“, so heißt die Kampagne, die von 8 Naturkosmetikherstellern und Lebensmittelanbietern des Bio-Sektors ins Leben gerufen wurde. Berlin gilt mit ganzen 130 Biomärkten und Fachgeschäften als Naturkosthauptstadt. 1971 entstand hier mit dem Geschäft „Peace food“ im Stadtteil Schöneberg nicht nur der erste Bioladen Deutschlands, sondern ein in ganz Europa zu der Zeit noch einzigartiges Unternehmen.
Die Bioläden wollen mit der Aktion nicht nur das Bewusstsein für ökologische Landwirtschaft und schonenden, klimafreundlichen Anbau bei bester Qualität stärken, sondern auch mit den gängigen Vorurteilen gegenüber Bioläden als “muffige Tante Emma Lädchen für Körnerfresser” aufräumen. weiterlesen »
Bio Soja ist ein besonders guter pflanzlicher Eiweißlieferant und stellt eine wertvolle Alternative zu Fleisch da. Die in Soja enthaltenen Isoflavine stehen außerdem im Ruf das Risiko für Herz- und Tumorerkrankungen zu senken.
Die Sojabohne wird vor allem als Futterpflanze für die Tiermast angebaut, in jüngster Zeit findet sie aber auch in Form von Tofu, Sojamilch, Miso oder Tempeh Einzug in die menschliche Ernährung. Da die Hülsenfrucht reich an Eiweiß ist, stellt sie eine gute Alternative zu Fleisch da und wird deswegen vor allem in der vegetarischen und veganen Küche verwendet, aber auch für eine cholesterinarme Ernährung, z.B. bei koronaren Herzerkrankungen, ist Soja geeignet.
Auf dem Biomarkt kommt Soja meist in vegetarischen Fertiggerichten wie Sojabratlingen- und Burgern, Tofuwürsten, Käseersatz, aber auch in süßen Desserts vor. Sojamehl aus dem Bio-Laden oder Reformhaus lässt sich außerdem sehr gut als veganer Ei-Ersatz zum Binden von Kuchenteig oder beim Panieren von Speisen einsetzen.

Die Umwelt muss geschont werden. Das weiß die Automobilindustrie. Auf der IAA sind grüne Autos deshalb auch wieder ein wichtiges Thema. Einerseits steckt die Autobranche in der Krise andererseits gilt es jedoch weitere Alternativen zu finden, neben Biosprit.
Wann wird ein Auto endlich vollkommen grün sein? Und vor allen Dingen: Wird es bezahlbar sein für den normalen Autofahrer? Sparsame Motoren, sind das eine, hohe Anschaffungspreise jedoch das andere. Hybridfahrzeuge und Elektroautos sollen helfen unsere Welt sauberer zu gestalten. Aber was nützen die besten Konstruktionspläne wenn es entweder an der Umsetzung oder an der Finanzierung scheitert?