Der bundesweite Schülerwettbewerb Bio find’ ich kuh-l läuft seit 21. September 2009 in der achten Runde. Einsendeschluss dafür ist der 20. April 2010. Das Motto lautet: „Bio und Ernährung – food und fit, mach doch mit!“ Bei dem Wettbewerb dreht sich alles rund um den biologischen Landbau.
Bei diesem Wettbewerb geht es darum, dass sich Kinder und Jugendliche bereits früh mit biologisch angebauten Lebensmitteln und gesunder Ernährung auseinandersetzen. Durch ihren Beitrag, der in Form eines Films, eines Plakates, eines Liedes oder auf sonstige Weise erfolgen kann, sammeln sie Informationen, so dass sie sich eine eigene Meinung über Bioanbau bilden können. weiterlesen »
Das erste wichtige Event der Bio-Branche, die Grüne Woche in Berlin, ist bereits vorbei. Ein klarer Trend zeichnet sich auch 2010 ab: Bio-Produkte aus ökologischem Anbau sind so gefragt wie nie.
Immer mehr Betriebe setzen auf umweltfreundliche Konzepte und biologisch-dynamischen Anbau. Damit man immer auf dem neusten Stand bleibt, gibt es in einigen Regionen Bio-Einkaufsführer.
Gerade neu erschienen ist das aktuelle Heft des Bio-Rings Allgäu. Auch andere Regionen bieten Verbrauchern einen klaren Überblick.
Bio Einkaufsführer erleichtern den Einkauf ungemein. Gerade in ländlichen Gegenden sind Reformhäuser und Bio-Märkte Mangelware, deswegen will das wöchentliche Einkaufen gut geplant sein. Zwar bieten auch schon viele konventionelle Supermärkte und sogar Discounter ein breites Bio-Angebot, doch ziehen die meisten Verbraucher eine fachliche Beratung und Produkte aus kleinen Betrieben vor, bei denen alle Produktionsschritte nachvollziehbar sind. weiterlesen »
Sanfter Tourismus und gesunde Ernährung im Urlaub, das ist das Konzept von Demeter-Reisen.
Insgesamt 28 Reisen gehören zum Angebot im neuen Reisekatalog des Bio-Produzenten Demeter. Im Angebot enthalten sind ebenfalls zehn Familienreisen. Die Palette reicht von “Bewegen” über “Begegnen”, “Familienzeit” und “Urlaub auf dem Lande” bis “Genießen”.
Eselwandern in Südfrankreich gibt es ebenso wie Schönkost-Urlaub am Bodensee, den Bio-Bauernhof an der Ostsee, der Besuch von Begegnungsstätten in Nepal oder des ersten Bio-Hotels von Marokko.
Umweltverträgliches Reisen steht dabei im Blickpunkt.
Die Gäste wandern auf sanfte Art durch deutsche Nationalparks, fahren mit dem Fahrrad durch das Baltikum oder paddeln auf Schwedens großen Seen.
Zur Verpflegung werden Bio-Produkte -vorrangig Demeter-Produkte- und frische, saisonale Erzeugnisse aus der Region verwendet. Allgemeines Ziel ist es, keine Produkte aus konventioneller Herstellung zu verwenden. Die Verpflegung der Reisenden ist ausschließlich gentechnikfrei, genmanipulierte Lebensmitteln sind nicht gestattet. Die Unterkünfte sollen vorwiegend landestypisch, familiär geführt und gemütlich sein und die Gruppengröße soll 20 Teilnehmer nicht überschreiten
Wer also zuhause auch Wert auf Bio-Kost und nachhaltige Lebensweisen legt, kann dies dank Demeter-Reisen jetzt auch im Urlaub tun.
Infos und einen Überblick über das Angebot sowie die Möglichkeit, den Katalog anzufordern, gibt es unter www.demeter-reisen.de.
Der Trend geht in Deutschland immer mehr zu gesunden und ökologisch angebauten Produkten. BIO heißt das Schlüsselwort. Seit Neustem bieten Bauern auf ihren Höfen auch Übernachtungsmöglichkeiten an.
Es wäre doch toll, wenn ihre Kinder in den Ferien ihre Frühstückseier selbst aus den Ställen holen oder ihre Milch frisch von den Kühen melken könnten. So lernen die Kinder direkt vor Ort, wo die Produkte herkommen und haben auch noch Spaß dabei.
Der Renner bei Kindern ist dann natürlich noch, wenn der Bauer Streicheltiere, wie zum Beispiel Kaninchen oder Meerschweinchen hat.
Aber nicht nur die Kleinen kommen auf ihre Kosten, auch die Eltern können in der Idylle und der schönen Natur abschalten und sich entspannen.
Manche Bio-Höfe bieten sogar Kinderbetreuung an, die sich dann stundenweise um ihre Kinder kümmert, während sie entspannt einen Ausflug machen können.
Informieren sie sich bei den Fremdenverkehrsvereinen vor Ort oder im Internet nach den Möglichkeiten ein Familienurlaub auf dem Bio-Hof zu verbringen.
Während in den letzten Jahren Bier, Schokolade und Säfte im Fokus der Juroren stand, ist es dieses Jahr der Wein. Die Biohotels vergeben dabei Punkte für den Weinanbau. Die EU-Regeln für den Herstellungsprozess sollen 2009 geregelt werden.
Bio-Weine sind besonders Geschmacksintensiv. Jeder der den Unterschied kennt, weiß ihn zu schätzen.
Die Kriterien der Biohotels für den Anbau liegt in der Natürlichkeit der Rebhänge. Im Bio-Weinbau sind künstliche Pestizide nicht erlaubt. Einzig natürliche Pflanzenschutzmittel, wie Kupfer und Schwefel, dürfen verwendet werden. Darüber hinaus haben sich die Bio - Winzer verpflichtet keinen Kunstdünger zu benutzen und zwischen die Rebreihen anderes Grün zu pflanzen. Dies schützt nicht nur vor Bodenerosion, sondern erlaubt einen Lebensbereich für die nützlichen Insekten. weiterlesen »
Obwohl das Wachstum auf dem Biomarkt nicht anhält, lassen sich doch neue Trends in den Ess- und Konsumgewohnheiten so mancher Kunden ablesen: Das, was wirklich “bio” ist, stammt vom Bauern nebenan.
Regionale Produkte werden immer beliebter. Ob Obst, Gemüse oder Fleisch: sogar Spitzen-Köche lassen sich schon lange von ausgesuchten Bauernhöfen ihres Vertrauens beliefern und setzen traditionelle und urwüchsige Speisen auf ihre Karte. Und dies nicht nur, aufgeschreckt von diversen Lebensmittelskandalen, die auch die nachhaltige Produktion betreffen. Nein, man sehnt sich quasi nach der Rückkehr zu defigen Eintöpfen und Hausmacherwurst à la Großmutter. Und ganz nebenbei Tomaten, die erst aus Spanien angeflogen werden müssen, können ja auch nicht mehr ganz bio sein.
Das, was Kunden wünschen, ist nicht mehr nur der ökologische Anbau, sondern auch die Direktvermarktung der Produkte. Nicht klimaschädigend, sondern mit kurzen Transportwegen - das sind die Vorteile des Biobauerns aus der Region.
Dies haben auch schon die Supermarktketten erkannt und wollen gebührend darauf reagieren. Edeka z.B. möchte jetzt mit lokalen Erzeugern zusammenarbeiten und unter der Marke “Unsere Heimat - echt & gut” ein Produktsegment anbieten, das nur Produkte aus regionaler Herstellung beinhaltet. Sogar mit mehr Qualität und Garantie als die mit dem herkömmlichen Bio-Siegel ausgestatteten Produkte. Das kostet natürlich dem Verbraucher dementsprechend auch mehr Geld. Und auch ein weiteres Problem stellt sich den Ketten, wenn die Nachfrage nach regionalen Produkten weiter anhält: Die großen Mengen können kleine Bauernhöfe, die umweltgerecht produzieren, auf lange Sicht natürlich nicht liefern - sonst hätten wir schließlich nie Probleme mit unseren Ernährungsgewohnheiten und der Lebensmittelherstellung gehabt: Erst die Entwicklung hin zur Massenware bringt die schlechtere Qualität und den Rückgriff auf industrielle Produktionmaßnahmen mit sich.
Was also tun? Lassen wir die Supermärkte doch einfach mal außen vor - und bestellen direkt beim Hof nebenan oder vor den Stadttoren. Immer beliebter wird die sogenannte “Biokiste”. Einmal pro Woche stellt der Bauernhof der Wahl eine Kiste mit saisonalem Obst und Gemüse aus seinem Anbau zusammen und liefert sie direkt nach Hause. So entfällt lästiges Einkaufen und mühseliges Auswählen, es ist immer frisches Obst und Gemüse im Kühlschrank und - die Biokiste lädt ein, gesund zu kochen. Einfach einen Bauernhof in der Nähe suchen und ausprobieren!