Absolut Bio

Erfahren, was wirklich BIO ist
 


Convenience-Produkte

Autor: Carsten
abgelegt in: Ernährung,Produkte

Lebensmittel, die industriell verarbeitet wurden, und in fertigen oder teils fertiger Form verkauft werden, nennt man Conveniece Produkte.

Kein Fast Food!©flickr/happymealy

Schnell muss das Essen heutzutage auf dem Tisch gelangen, deshalb erfahren seit den 80er Jahren die Fertigprodukte einen immer größeren Absatz. Die ganze Familie am Mittagstisch vereint war das alltägliche Bild in den Nachkriegsjahren, heute zählt das gemeinsame Essen zu einem Relikt vergangener Zeiten. Wir kochen nur noch selten, der Knopf der Mikrowelle hingegen wird immer häufiger gedrückt.

Wenn es dann umbedingt ein Convenience Produkt sein sollte, greift man besser zu einem Fertigessen oder Fertigprodukt aus dem Biomarkt. Denn die Produkte werden schonend verarbeitet, sind erntefrisch verpackt und haben deshalb viel mehr Geschmack. Mehr Informationen zu den Bio-Fertigprodukten erhaltet Ihr unter diesem Link. weiterlesen »


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Ja, da hab  ich tatsächlich mal gestaunt, als ich das las. Die Deutsche Bahn setzt nun auch auf Bio und hält für die Kunden, die sie noch hat, nun auch Bio-Gerichte bereit. Nun fährt man also nicht mehr nur billig und schnell mit der Bahn, sondern auch noch gesund.

Das Motto doppeldeutig, aber verständlich: “Natürlich genießen”.

Denn schon seit Februar diesen Jahres bietet die Deutsche bahn AG in ihren Bordrestaurants 4 Gerichte an, die mit dem Bio-Siegel ausgezeichnet sind.

Da dieses Konzept bei den Kunden der Deutschen Bahn bisher positiven aufgenommen wurde, will die Bahn das Angebot der Bio-Gerichte nun erweitern. Bis 2010 sollen im monatlichen Wechsel regionale Spezialitäten nach den Rezepten deutscher Starköche serviert werden. Selbstverständlich ausschließlich aus Zutaten, die auskontrolliertem, ökologischem Anbau kommen und mit dem Fleisch von Tieren, welche aus artgerechter Haltung stammen.

Vielleicht macht sie Bahn demnächst auch noch einen Namen im Who is Who in Sachen Bio. Lobenswert finde ich das nämlich absolut!

Kuhnase © Flickr by foxypar4

Bio Gerichte bei der Deutschen Bahn – Umdenken hat stattgefunden

Den Auftakt der “Natürlich Genießen” Reihe macht Oliver Heilmeyer, ein Sternekoch aus Brandenburg. In seinem Restaurant “Zur Bleiche” setzt er schon lange auf Produkte vom regionalen Biomarkt. Das er kochen kann, hat er schon bewiesen, 2008 wurde ihm ein Michelin-Stern und 16 von 20 Punkten im Gault Millau verliehen.

So ließ er verlauten, dass er für die Gäste der ICE Bordrestaurants Spezialitäten aus dem Spreewald kredenzen werden wird. Spezialitäten aus dem Spreewald sind in diesem Fall so deftige Gerichte wie, Eintopf Kohlrabi und Jungschwein sowie die Spreewälder Rotkohlsuppe mit Schweineklößen.

Wer also demnächst mit der Deutschen Bahn reisen möchte, kann ja mal hier nachsehen, mit welchem Zug er überhaupt fahren muss, um auch unterwegs “Natürliche Genießen” zu können. Denn dieses Angebot gibt es nicht alles Zügen und auch auch oft nur in der 1. Klasse.

Haben sie die richtige Fahrt mit dem richtigen Zug gebucht, steht hier, wann es was zu genießen gibt. Gute Reise und Guten Appetit.


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Die Biofach- Messe in Nürnberg

Autor: Ariane
abgelegt in: Allgemein

Vom 19.- 22.02.2009 findet in Nürnberg die Messe Biofach statt. Produzenten, Dienstleister und Bio-Fans haben hier die Möglichkeit, sich zu präsentieren und zu informieren.

Etwa 2900 Aussteller werden sich bei der 20. Biofach auf über 100.000 Quadratmetern Fläche verteilen, davon rund 66 Prozent aus dem Ausland. Rund 50.000 Besucher werden, wie in den Vorjahren, erwartet. Vielleicht sogar mehr, denn im Gegensatz zu vielen anderen Branchen trotzt die Bio-Branche der Finanzkrise und ist seit Jahren konstant auf dem aufsteigenden Ast.
Die Qualität der Aussteller und ihrer Produkte ist durch strenge Zulassungskriterien gewährleistet.

Die Messe unterteilt sich in die Bereiche BioFach und Vivaness. Bei der BioFach dreht sich alles um Bio-Lebensmittel, Naturwaren, Naturtextilien, Ökolandbau und Vermarktung, sowie Medien und Dienstleister aus allen Bereichen. Bei der Vivaness geht es um Naturkosmetik, Körperpflege, Drogerieartikel, Wellnessprodukte, Gesundheit, Geschenke und Accessoires, sowie Medien und Dienstleister aus den genannten Bereichen.

Geöffnet ist während der Messetage täglich von 9 bis 18 Uhr, Sonntag von 9 bis 17 Uhr.
Am Freitag ist die BioNacht von 18 bis 21 Uhr (BioFach + Vivaness).
Parallel zu den Fachmessen informieren namhafte Fachleute in mehr als 100 Veranstaltungen über Neuigkeiten und Entwicklungen.


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Entgegen manchen Meldungen wächst der Umsatz von Bio-Märkten weiter. Auch im ersten Halbjahr 2008.

Bio-Obst © Flickr /pizzodisevoAuch wenn das Wachstum nicht mehr so stark ist wie letztes Jahr, so liegen die Bio-Märkte weiterhin im Trend. Die leichte Schwäche wird den allgemein steigenden Preisen und der damit einhergehenden Konsumzurückhaltung zugerechnet.

Vor allem bei Kartoffeln und Frischgemüse gibt es einen leichten Rückgang. Hier mangelte es über einen gewissen Zeitraum an Nachschub, da es sich um frische Produkte handelt.

Einen deutlichen Zugewinn am Markt für Frischwaren verbuchen Käse mit über zehn Prozent, Fleisch mit über neun Prozent und Eier mit knapp über acht Prozent. Die Nachfrage der Waren wie Frischobst stiegen mit fünf und Bio-Brot mit gerade zwei Prozent.

Die Umsatzentwicklung wurde von der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) ermittelt.


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Bio-Produkten im Supermarkt

Ein Phänomen einer Gesellschaft im Wohlstand ist die Entscheidungsfreiheit beim Einkauf von Lebensmitteln. Auch ich griff bereits oftmals zu Bio-Produkten, da der Siegeszug dieser Artikel auch die Discount-Supermärkte und somit unweigerlich meinen “Stammladen” erreicht hat. Erschienen mir die spezialisierten Händler lange Zeit als Kuriosität, so konnte ich die zunehmende Beliebtheit der Öko-Waren nicht länger ignorieren. Probieren kann man es ja einmal.

Um aber vollständig ehrlich zu bleiben, kann ich nicht von der Hand weisen, dass viele der Bio-Produkte in den Supermärkten von deren eigenen Marken stammen. Dass diese offenbar nur zu diesem Zweck geschaffen wurden, ist nur einer der Gründe für mein Misstrauen.

Ich frage mich, ob die generell erhältlichen Waren denn so schlecht sein können. Schließlich hat mich meine eigene Mutter auch nicht mit Bio-Speisen versorgt, was mir, so hoffe ich, nicht erheblich geschadet hat. Dass Kunden in einigen Fällen bereit sind, für eine angeblich ökologisch verträglichere Variante des mehr oder weniger gleichen Artikels ein Vielfaches des normalen Preises zu bezahlen, erstaunt mich doch zutiefst.

Dieser Umstand wirft bei mir die Frage auf, ob es uns denn wirklich so schlecht gehen kann. Offenbar besteht ein gigantischer Markt für Menschen, die sich den Luxus leisten möchten, genau zu bestimmen, was sie essen. Der Glaube an die Ehrlichkeit der Industrie überrascht mich dabei in gleicher Weise. Vielleicht bin ich ja von Experten der Lebensmitteltechnologie umgeben. Ich bleibe aber trotzdem lieber bei den Rezepten von Mama.


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Lebensmittel aus biologischen Anbau, fair gehandelte Waren, Ökostrom und nachhaltige Textilien – ökologisches Bewusstsein ist heute in aller Munde. Ökologische Produkte, besonders, was die Lebensmittel angeht, stellen da längst ein eigenes Marktsegment dar, was von Jahr zu Jahr wächst.

Das Image des alternativen „Müslihippies“ hat ausgedient, die Lohas sind die neuen Lifestyler auf ökologisch-nachhaltige Art und wenn sogar bei Aldi Biokartoffeln nichts Neues mehr sind, dann fragt man sich, schöne neue Welt? Leben wir jetzt alle wirklich gesünder, besser, nachhaltiger? Bis dahin ist es wohl noch ein langer Weg, der schon zu scheitern droht, wenn man sich im Dschungel der verschiedensten Bio-Marken und Bio-Siegel zurechtfinden will. Was verbirgt sich eigenlich hinter dem allbekannten Bio-Siegel und kann man sich wirklich darauf verlassen?

Biosiegel

Das deutsche Bio-Siegel wurde 2001 als Orientierungshilfe für Verbraucher eingeführt und entspricht den Kriterien der EG-Öko-Verordnung. Es soll garantieren, dass Lebensmittel frei von radioaktiver Bestrahlung, von Gentechnik und von synthetischen Pflanzenschutzmitteln, bzw. Düngern erzeugt werden. Bis zu fünf Prozent dürfen sie jedoch Bestandteile haben, die konventionell hergestellt wurden. Erzeuger, die ihre Produkte mit dem Siegel kennzeichnen wollen, müssen zudem Tiere artgerecht halten, ökologische Futtermitteln einsetzen und Felder in der Fruchtfolge abwechslungsreich gestalten. Dies wird durch regelmäßige Kontrollen der Öko-Kontrollstelle gewährleistet. Sie vergibt dazu Nummern (z.B. die DE-001-Öko-Kontrollstelle). Ohne diese Nummer fehlt dem Produkt die Zertifizierung und somit die Gewähr dafür, dass es sich um ein Bio-Produkt laut EG-Norm handelt.
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