Absolut Bio

Erfahren, was wirklich BIO ist
 


Noch bis zum 25. Januar können Besucher aus aller Welt auf der “Grünen Woche” in Berlin internationale Schlemmereien testen. Ein Trend steht schon mal fest: Bio!

Die Grüne Woche in Berlin ©_raina_/ Flickr

Mehr als 500.000 Besucher werden, wie in den Vorjahren auch, auf der Grünen Woche erwartet und dort präsentieren sich Spezialitäten und Hersteller aus aller Welt. 1600 Aussteller aus 56 Ländern erwarten die Besucher an ihren Ständen.
Natürlich steht das Genießen und Probieren im Vordergrund, doch Informationen über gesunde Ernährung, Herstellung und Zusammensetzung der Produkte, Anbautechniken und Landwirtschaft sind ebenso gefragt.

Die Bio-Hersteller sind sogar in einer eigenen, 3000 Quadratmeter großen Halle vertreten und der Ansturm ist enorm! Fast alle deutschen Bio-Unternehmen sind vertreten und Bio-Spitzenkoch Bernd Trum präsentiert sein Können mehrfach am Tag und stellt unter Beweis, dass Bio gleich Genuß ist.  Auch der ökologische Landbau präsentiert sich, vertreten durch zahlreiche Bio-Bauern.


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Tinktur gegen Blähungen

Autor: Ariane
abgelegt in: Bio-Rezepte

Blähungen sind nicht unbedingt gesellschaftsfähig und werden gerne verschwiegen. Wer jedoch jemals unter den Schmerzen eines aufgeblähten Bauches gelitten hat, ist dankbar für schnelle Hilfe.

Die Blähungstinktur enthält vorwiegend Kräuter, die krampflösend wirken und die die Verdauung anregen. Daher eignet sie sich nicht nur zur Behandlung von Blähungen, sondern sie hilft auch gegen eine schlechte oder schwache Verdauung, Appetitlosigkeit und Magenkrämpfe. Diese Tinktur plus eine Wärmflasche auf den Bauch hilft Wunder.

Die folgende Anleitung stammt von der Website Tinkturen-Selbstgemacht.de, wo auch eine Foto-Anleitung zu finden ist: weiterlesen »


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Grünkern- Eintopf mit Waldpilzen

Autor: Ariane
abgelegt in: Bio-Rezepte

Wer gerne einmal ein klassisches Grünkern- Rezept ausprobieren möchte, liegt mit diesem Eintopf genau richtig!

Pfifferlinge Waldpilze

Zutaten für 4 Personen:
- 100g Gemüsewürfel (Karotte, Sellerie, Porree- ganz nach Belieben)
- 100g Butter
- 160g Grünkern
- 1 Lorbeerblatt
- 300ml Weißwein
- 750ml Gemüse- oder Geflügelbrühe
- Salz, schwarzer Pfeffer aus der Mühle
- 200g Waldpilze (ideal: Pfifferlinge oder Maronen)
- 1- 2EL fein geschnittene Blattpetersilie

Zubereitung:
Gemüsewürfel in 50g Butter anschwitzen. Grünkern und Lorbeerblatt dazugeben, kurz mit anschwitzen. Mit Weißwein ablöschen und mit der Brühe auffüllen. Das Ganze etwa zwei Stunden lang köcheln lassen.
Mit 25g Butter binden, mit Salz und Pfeffer würzen.
Die Pilze in feine Streifen schneiden und in der restlichen Butter kurz anbraten. Zum Eintopf geben.


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Er ist grün, er ist unreif und dennoch absolut schmackhaft: Grünkern.

Körner des Grünkern

Eigentlich ist Grünkern nur zu früh geernteter Dinkel, aber seine Ernte ist eine Kunst. Je nach Wetterlage muß der Zeitpunkt der Ernte präzise abgepasst werden. Die Dinkelkörner müssen noch grün sein, aber bereits teigig. Der perfekte Erntezeitraum umfasst selten mehr als eine Woche im Jahr.
Ähren des GrünkernGrünkern-Bauern müssen daher sehr gewissenhaft vorgehen, täglich die Felder kontrollieren, Körner aus den Spelzen drücken und so bestimmen, wann das Getreide gedroschen werden kann.
Sind die Körner geerntet, werden sie etwa sechs Stunden bei ständiger Rotation in einem Ofen bei 120 bis 180 Grad getrocknet; Darren heißt dieser Vorgang, bei dem die Körner konserviert werden. Bis heute wird dabei aus Geschmacksgründen Eichen- oder Buchenholz verfeuert. Rund 13 Priozent Feuchtigkeit sitzt nach dem Darren noch im Korn.
Eine der beliebtesten Sorten ist heutzutage der “Bauerländer Spelz”. Die Körner sind hier zwar kleiner und der Ertrag geringerer als bei neueren Sorten wie “Oberkulmer” und “Schwabenkorn”, dafür ist das Korn fein und nicht mehlig.

Dass unreifes Getreide überhaupt zu einer Spezialität werden konnte, verdankt es seinem nussigen, leicht rauchigen Geschmack.
Ursprünglich wurde das Getreide vermutlich eher versehentlich zu früh geerntet: schlechtes Wetter und Hungersnöte führten zur verfrühten Ernte.
Bis ins 17. Jahrhundert reicht die Grünkerntradition zurück. Bis heute gehören Grünkernklößchen, Grünkernsuppen und – eintopf traditionell ind ie badische Küche; nicht umsonst hat der Grünkern auch den Beinamen “badischer Reis”. Verwendet wird der Grünkern wie eben auch Reis als Beilage, aber auch als Mehl und Flocken.

Besonders beliebt ist der Grünkern bei Vegetariern und Veganern, aber auch “Fleischfressern” dürfte dieses herzhafte Korn munden. Probieren Sie es doch einfach mal aus!


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Dinkel – ein gesundes Urkorn: Schon die gute alte heilige Hildegard von Bingen (1098 – 1179) wußte dies.

Was die Äbtissin, Heilkundige und Naturforscherin vor langer Zeit längst wusste, ist heute wissenschaftlich nachgewiesen: Dinkel hat mehr Mineralstoffe und Vitamine zu bieten als Weizen. Besonders toll am Dinkel ist der hohe Kieselsäuregehalt. Der wirkt sich positiv auf das Denken und die Konzentration, sowie die Gesundheit von Haut und Haaren aus.

Pfarrer Sebastian Kneipp benutzte den gerösteten Dinkel wegen seiner wertvollen Eigenschaften als Kaffeeersatz, der Muckefuck, wie sein Dinkelkaffee im Volksmund später genannt wurde.

Seit neustem wird das Getreide wieder vermehrt in den Ernährungsplan aufgenommen. Es eignet sich besonders für Allergiker. Aber nicht nur als Essen findet der Dinkel Verwendung, sondern auch als Kissenfüllung. Der Dinkel soll nämlich, laut Hildegard von Bingen als Mittel zur Schmerzlinderung und Entspannung dienlich sein. Und wer nun Lust bekommen hat, etwas mit Dinkel zu kochen, der kann ja mal ein Haferflockenbrot ausprobieren, hier das Bio- Rezept:

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Schokolade© Fotostream von JR F*RR*R P

In der heutigen Zeit spielen Bioprodukte einer immer bedeutendere Rolle. Junge Eltern achten beispielsweise bei Einkauf auf die kleinen, grünen Biosiegel, um ihre Kinder möglichst gesund zu ernähren. Studenten stellen ihre Ernährung teilweise sogar ganz auf Bioprodukte um. Bio-Obst und Bio-Gemüse schön und gut, aber Bio-Schokolade? Schmeckt sie genauso lecker wie handelsübliche Schokolade?

Bedingt durch eine gute Zutatenauswahl und einen langen Chonchierprozess, kann bei der Herstellung von Bio-Schokolade auf den Einsatz von Emulgatoren verzichtet werden. Somit kann der Eintrag von eventuell gen manipulierten Sojabohnen ausgeschlossen werden. Der Hersteller VIVANI verwendet außerdem anstelle von Süßungsmitteln Rohrzucker, was nach eigenen Angaben auch nicht bei allen Bio-Schokoladen so angewandt wird. Durch diesen Zucker bleiben mehr Mineralstoffe in der Schokolade erhalten und der eigentliche Kakaogeschmack wird trotzdem nicht verfälscht. Für VIVANI spielt der Beitrag zum Erhalt einer nachhaltigen und gesunden Landwirtschaft in den Ländern, aus denen die Rohprodukte für ihre Bio-Schokolade exportiert werden, eine bedeutende Rolle.

Mit dem Kauf von Bio-Schokolade unterstützen sie als Konsumenten landwirtschaftliche Betriebe in Lateinamerika und Afrika. Diese erhalten mit ihrer Hilfe eine Chance weiterhin eine nachhaltige Landwirtschaft zu betreiben und somit ihre Familien zu ernähren.
Sie müssen sicher tiefer in die Tasche greifen, als wenn sie Schokolade im Discounter kaufen, aber wie sie sehen: Es lohnt sich!


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Vegetarier leben gesünder?

Autor: Carsten
abgelegt in: Allgemein

Das Hauptargument gegen Vegetarier ist die Mangelerscheinung. Aber stimmt das?

Studien der Universität Gießen, des Krebsforschungszentrum Heidelberg und des Bundesgesundheitsamt in Berlin machten schon vor geraumer Zeit klar, dass es keine Mangelerscheinung bei ausgewogener vegetarischer Ernährung gibt. Eigentlich sind es nur Vorteile. So ist der Blutdruck geringer, Vegetarier haben eine höhere Lebenserwartung und eine besser Disposition gegenüber Herz-Kreislauf-Erkrankungen, deren Rate in Deutschland immer mehr steigt.

Vegetarier sind gesünder © Flickr /FredoAlvarez

Selbst bei vergleichbarem sozialen Status ist die Ernährung bei Vegetariern durchweg besser.
Der Punkt hierbei ist die ausgewogenere Ernährung. Denn in Fleisch ist außer dem vom Menschen besser verwertbaren Eisen kein Stoff vorhanden, der nicht auch in tierischen, wie Eier oder Milch, und pflanzlichen Produkten vorkommt.
Abstriche sollte man aber bei Kindern und Jugendlichen machen, die noch nicht völlig ausgewachsen sind. Hier sind tierische Nährstoffe wichtiger, als beim Erwachsenen.

Abschließend sei noch bemerkt, dass ein Vegetarier kein Veganer ist. Letzterer nimmt auch keine tierischen Produkte, wie Eier oder Milch, zu sich. Selbst Mainstream – Magazine wie “Mens Health” haben inzwischen einen Hang zum Vegetarismus.


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Warmer Mango-Nudel-Auflauf

Autor: Ariane
abgelegt in: Bio-Rezepte

Mangofrüchte werden zum Obst gezählt und mittlerweile gibt es über 1.000 Mangosorten, die sich in Form, Größe und Geschmack unterscheiden. Die Früchte werden zu Saft, Kompott, Marmelade und Eiscreme verarbeitet, finden jedoch auch in herzhaften Chutneys oder anderen Gerichten Verwendung.

In Europa werden Mangos seit einigen Jahren regelmäßig angeboten, obwohl sie druckempfindlich sind und daher für den Handel ein schwierig zu handhabendes Obst darstellen. Die Reife einer Frucht kann man daran erkennen, dass sie duftet und auf Druck leicht nachgibt. Mangos sind vollreif, wenn auf der Frucht kleine bis mittelgroße schwarze Punkte zu erkennen sind. Besonders beliebt sind sie als Beigabe in den Biokisten und man kann sich in der Regel auch darauf verlassen, auf diese Weise eine besonders wohlschmeckende und unzerdrückte Frucht zu erhalten. Man kann sie natürlich einfach als Frucht verspeisen- oder man zaubert ein leckeres Mango-Gericht :-)

Die Mango ist eine überaus flexible Frucht und passt zu warmen, aber auch kalten Speisen und Getränken ©ms.tea/Flickr

Zutaten:

  • 150g Nudeln
  • 1 Ei
  • 200g Quark
  • 1 Mango
  • 3/4 Tasse Mohn
  • 3 EL Mandeln
  • 1/2 Packung Vanillezucker
  • 60g Zucker
  • 1/2 Zitrone
  • unbehandelte Schale einer Orange

Zubereitung:

Den Backofen auf etwa 200 Grad vorheizen.
Ein Backblech mit hohem Rand mit Wasser füllen und auf die mittlere Schiene schieben.
Nudeln in Salzwasser “al dente” kochen, abschrecken und abtropfen lassen.
Eine Auflaufform derweil mit Butter ausstreichen und mit Zucker ausstreuen.
Den Quark mit Vanillezucker, abgeriebener Zitronen- und Orangenschale und der Hälfte des Zuckers verrühren.
Das Eigelb, die Nudeln und den Mohn untermischen. Aus dem Eiweiss und dem restlichen Zucker festen Eischnee schlagen und vorsichtig unter die Masse heben.
Die Hälfte der Masse in die Form füllen, Mangoscheiben darauf verteilen und mit der zweiten Hälfte der Quarkmasse bedecken.
Die gehackten mandeln obenauf streuen.

Die Auflaufform auf das Backblech streuen und etwa 45 Minuten backen.

Anschließend ganz kurz abküheln lassen und noch warm servieren.


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