Absolut Bio

Erfahren, was wirklich BIO ist
 


Selbstgemachtes Gesichtswasser ist eine Wohltat für die Haut.

Vor allem, wenn man Bio-Zutaten dafür auswählt.
Das Gesichtswasser ist eigentlich für jede Haut geeignet und kann ganz auf die eigenen Bedürfnisse angepasst werden. Aus eigener Erfahrung rate ich jedoch bei sehr sensibler Haut davon ab, die Grundrezeptur großartig abzuändern. Basis des Gesichtswassers ist die bereits vorgestellte Kräutertinktur.

Zutaten:
- 40 ml selbst hergestellte Kräutertinktur
- 60 ml Aloe Vera Saft

Diese beiden Zutaten in eine Flasche füllen, einmal gut durchschütteln und schon ist das Gesichtswasser fertig!
Wer mag, gibt noch Kräuter seine Wahl dazu.

Und bitte wirklich nur die selbst zubereitete Tinktur als Basis nehmen, denn schon bei kleinsten Abweichungen kann die Wirkung der selbstgemachten Kosmetik eine andere sein.


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Diese Kräutertinktur dient als Grundlage für viele verschiedene Gesichts- und Reinigungswasser, die man im Handumdrehen selbst herstellen kann.

Die Kräuter mit 70-90 % Alkohol übergießen, sie müssen gut bedeckt sein. Dann mindestens eine Woche, eher zwei durchziehen lassen. Jeden Tag einmal vorsichtig die Flasche schütteln, damit sich alles gut verteilt.

Kräuter aus dem Garten

Nach der Ruhezeit die Tinktur durch ein sehr feines Sieb gießen, alternativ geht auch ein Kaffee- oder Teefilter und in eine dunkle, gut verschließbare Flasche füllen. 
Wer die Tinktur innerlich anwenden möchte, muss darauf achten, dass lebensmittelgeeigneter Alkohol wie zum Beispiel Weingeist verwendet wird!!!
Wenn die Tinktur als Basis für Kosmetika dienen soll, dann nimmt man statt des reinen Alkohols zwei Teile Wasser und ein Teil Alkohol.

Soweit also alles ganz einfach. Allerdings sollte man wirklich gründlich überlegen, welche Kräuter man nimmt.

Ideal für unreine Haut ist Ehrenpreiskraut oder Eibischwurzel, beides wirkt reinigend. Kamille wirkt beruhigend, ausgleichend und reizmildernd bei Problemhaut. Essenzen von Rosenblüten wirken antibakterielle. Lavendel riecht nicht nur gut, sondern passt auch zu jeder Haut. Die Ringelblume wirkt entzündungshemmend und ist die beste Wahl bei sensibler Haut.


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Grad jetzt vor Weihnachten überlegen viele Menschen, was sie ihren Lieben schenken können. Warum nicht mal selbstgemachte Kosmetik verschenken?

Rosen erfreuen alle Sinne

Besonders beliebt sind Geschenke, die nicht nur von Herzen kommen, sondern auch selbstgemacht sind. Denn bei solchen Geschenken weiß man, dass der Schenkende sich wirklich Gedanken gemacht hat und das macht sie viel wertvoller als alle gekauften Sachen.
Aber natürlich muss man diesen selbstgemachten Luxus nicht unbedingt verschenken ;-)

Das folgende Rezept für Gesichtswasser duftet herrlich nach Rosen und Orangenblüten. Es reinigt, kühlt und pflegt die Haut.
Die Zusammensetzung des Blütenwassers kann beliebig variiert werden. Mit mehr Orangenblütenwasser wird das Gesichtswasser herber, mit weniger milder. Eine Konservierung ist nicht erforderlich. Das Gesichtswasser hält bei normaler Zimmertemperatur mindestens 4 Wochen.

Zutaten:
- 100 ml Rosenwasser
- 20 ml Orangenblütenwasser
- 15 Tropfen Aloe Vera 10-fach (oder 15 ml Aloe Vera Saft)
- 15 Tropfen Pro Vitamin F
- 15 Tropfen Grüntee- oder Kamille Extrakt
- 2,5 ml D-Panthenol

Mit abgekochtem, erkalteten Wasser auf 150 ml auffüllen.


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In fast allen Großstädten gibt es mittlerweile tolle Seifen-Geschäfte, in denen man handgemachte Seifen kaufen kann. Diese Geschäfte florieren grade zur Weihnachtszeit, denn viele Menschen lieben den Duft und auch die tollen Farben dieser handgemachten Seifen.

Handgemachte Seife

Das kann man zuhause aber genauso gut haben! Der Vorteil liegt auf der Hand, denn bei selbst gemachtem weiß man ganz genau, was wirklich drin ist. Das ist besonders toll für Allergiker, aber auch alle anderen, die Wert auf natürliche Zutaten und Handarbeit legen.
Man entscheidet selbst, wonach die Seife duftet, welche Farbe sie hat und für welchen Hauttyp sie sein soll. Auch als Badezusatz kann man Seife in Form von Badebomben selbst herstellen.

Seife selbst zu sieden klingt zwar kompliziert, ist aber gar nicht so schwierig, wenn man ein paar wichtige Punkte beachtet.

Zunächst einmal gibt es zwei Methoden: Man kann alles komplett selbst machen oder man verwendet vorgefertigte Seifenmasse, die es nur noch einzuschmelzen gilt. Letzteres ist erheblich einfacher, allerdings gilt es hier, bei der Auswahl der Fertigmasse sorgfältig vorzugehen und auf die Inhaltsstoffe zu achten. weiterlesen »


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Kontrollierte Naturkosmetik

Autor: Ariane
abgelegt in: Allgemein

Ich persönlich greife ja gerne auf selbstgemachte Kosmetik zurück, da weiß ich als Allergikerin wenigstens haargenau, was drin steckt. Manch einem ist das jedoch zu aufwendig und, ok, ich gebe es zu, manchmal greife auch ich dann aus Bequemlichkeit zu fertigen Produkten. Zum Glück gibt es die kontrollierte Naturkosmetik und wer zu solcher greift, ist ebenfalls auf der sicheren Seite.

Das kennzeichen kontrollierter Naturkosmetik vom BDIH ©BDIH

Naturkosmetik dient nicht nur der Verschönerung und Pflege unseres Körpers, sondern auch unserer Seele und unseres Wohlbefindens. Wirkstoffe aus der Natur machen dies möglich und hierbei spielen natürlich haut- und umweltfreundliche natürliche Rohstoffe die größte Rolle. Naturkosmetik dient der Anregung und Unterstützung unserer natürlichen Hautfunktionen, sie ist quasi Hilfe zur Selbsthilfe für unsere Haut.

Behutsamer Umgang mit pflanzlichen Wirkstoffen, stets unter Berücksichtigung aktuellester Forschungsergebnisse, ist eine Hauptvoraussetzung, um ein Produkt als “kontrollierte Naturkosmetik” bezeichnen zu können. Hersteller solcher Produkte verwenden ausschließlich natürliche Rohstoffe wie pflanzliche Öle, Fette und Wachse, Kräuterextrakte und Blütenwässer, oder ätherische Öle und Aromen aus kontrolliert biologischem Anbau oder aus Wildsammlung. Außerdem spielt die ökologische Verträglichkeit jedes Produktes, die optimale Abbaubarkeit von Rohstoffen sowie der sparsame Einsatz recycelbarer Verpackungsmaterialien eine wichtige Rolle.

Erkennbar ist die “kontrollierte Naturkosmetik” am BDHI-Siegel. BDIH ist die Abkürzung für Bundesverband Deutscher Industrie- und Handelsunternehmen für Arzneimittel, Reformwaren, Nahrungsergänzungsmittel und Körperpflegemittel, eine 1951 gegründete Vereinigung von Herstellungs- und Vertriebsunternehmen mit Sitz in Mannheim (www.bdih.de).

Eine Liste kontrollierter Hersteller findet man hier.


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Gesichtsmasken sind eine tolle Sache, um die Haut zu pflegen.

Selbstgemachte Gersichtsmasken sind perfekt für gestresste Haut ©annia316/Flickr

Wichtig ist, dass die Maske immer zum Hauttyp passt. Idealerweise trägt man die Maske auf und nimmt dann ein entspannendes Wannenbad- so können Körper und Geist gleichermaßen entspannen, während die Maske einwirkt.

Bei trockener Haut sollte man auf sehr reichhaltige Zutaten zurückgreifen, während für fettige Haut eher Masken geeignet sind, die die Poren zusammen ziehen und verfeinern und nicht noch zusätzlich verstopfen.

Jeder Hauttyp braucht seine individuelle Pflege.

Die Gesichtsmasken grundsätzlich nur auf die gereinigte Haut auftragen! Dazu das Gesicht gründlich mit Wasser und eventuell einem Syndet reinigen und dann die Gesichtsmaske gleichmäßig auftragen, Augen aussparen.  Dann entspannt zurücklehnen und die Maske eine gute halbe Stunde einwirken lassen.

Der Klassiker: Die Gurkenmaske
Gurkenmasken wirken erfrischend und regen an. Dank ihres hohen Wassergehalts gibt die Gurke jede Menge Feuchtigkeit ab und ist für nahezu jeden Hauttypen geeignet. Und leicht zuzubereiten sind sie auch noch! Entweder einfach Gurkenscheiben auf dem Gesicht verteilen oder aber kleingehackte Gurken naturbelassenem Joghurt oder Quark verrühren.
Wer will, kann 1 TL Zitronensaft und ein paar Minzeblätter mit einrühren.
Regenerierend: Avocadomaske
Diese Maske ist besonders für die reifere, trockene Haut geeignet. ‘
Eine halbe Avocado pürieren und mit 1 TL Zitronensaft, 1 TL Honig und 1 EL Sahne oder Quark verrühren.
Avocado schützt die Haut vor dem Austrocknen, enthält viel Vitamin A und B.
Diese Maske ist nicht für fettige Haut geeignet.

Entzündungshemmend: Honigmaske
Honig macht die Haut weich und wirkt entzündungshemmend. Er fördert die Durchblutung und wirkt entspannend.
2 EL Honig erwärmen und mit 2 EL Quark sowie 2 TL Öl verrühren.
Honig weitet die Gefäße, daher bitte nicht bei Gefäßschwäche verwenden!

Feuchtigkeit spendend: Mandel- Früchtemaske
Eine Scheibe Ananas oder Papaya pürieren, 3 Erdbeeren, ½ Gurke, 1 TL Honig, 1 TL Joghurt zusammen mixen.
Die Maske auf das noch nasse Gesicht auftragen.
Fruchtsäuren verfeinern das Hautbild, da sie abgestorbene Hornschichten auflösen und die Bildung neure Zellen anregen.

Empfindliche Haut: Bananenmaske
Eine reife Banane mit 2 EL Sahne verrühren.
Auftragen und anschließend mit klarem Wasser abwaschen oder mit feuchten Tüchern abnehmen.
Auch Männerhaut profitiert von Gesichtsmasken. Da sie jedoch im Gegensatz zur Frauenhaut etwas gröber strukturiert ist, sollten Männer auf Zutaten achten, die die Poren verfeinern.


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Auch Shampoo kann man ganz einfach selbst herstellen!

Sanfte Pflege aus Naturstoffen ©tanakawho/Flickr

Das folgende Grundrezept dient als Basis für die meisten Shampoos. Die Wirkweisen der fertigen Produkte hängen also in erster Linie von den zugegebenen Pflegestoffen ab, die je nach Haartyp variieren.

  • 0,5 g (1 kl. Messl.) Haarguar HT
  • 105 ml frisch abgekochtes oder destilliertes Wasser
  • 84 g Tensidmischung
  • ca. 10 ml Pflegestoffe je nach Rezept
  • 1 ml Kalweg oder Zitronensaftkonzentrat
  • 12 g (ca. 5 Messl.) Rewoderm
  • evtl. 20-40 Tr. Paraben K zur Konservierung (eigentlich nicht nötig)

Haarguar in ein Becherglas geben, Wasser zügig zugeben und Pulver unter Rühren auflösen, dann in die Tensidmischung einrühren.

Neben seinen pflegenden Eigenschaften ist das Haarguar ein Gelbildner. Daher ist bei dessen Verarbeitung ein zügiges Vorgehen besonders wichtig, damit sich keine Klümpchen bilden. Am Besten mit einem Rührgerät oder einem Milchaufschäumer arbeiten.
Sollte dies doch einmal geschehen, kann man die Mischung durch ein Haarsieb drücken und nochmals gut mit einem Handrührgerät durchmischen. Wer sich die Mühe Sparen will, kann es direkt noch einmal versuchen, da 0,5 g Haarguar ja nicht so viel sind.
Die übrigen Zutaten hineinrühren.
Zum Einstellen des ph-Wertes, Kalweg oder Zitronensaftkonzentrat zugeben.
Zuletzt Rewoderm hinzufügen.

Auch Rewoderm ist ein Gelbildner, dickt das Shampoo also an und kann klumpen. Daher ist auch hier ein zügiges Einrühren, am Besten mit einer Rührhilfe von Vorteil.
Shampoo für normales und feines Haar

  • 1 kl. Messl. Haarguar HT
  • 105 ml frisch abgekochtes oder destilliertes Wasser
  • 84 g Tensidmischung
  • 1 knapper Messl. D-Panthenol
  • 6 ml Plantessenz HT
  • 1,5 Messl. Vit Haar HT
  • 10 Tr. Weizenprotein/Nuratin P
  • 1-2 Messl. Kieselsäure (optional)
  • 1 ml Kalweg oder Zitronensaftkonzentrat
  • ca. 5 Messl. Rewoderm

Haarguar in ein Becherglas geben, Wasser flink hinzufügen und das Pulver unter Rühren auflösen. Dafür eignen sich ein Milchaufschäumer oder ein Rührgerät besonders gut, damit sich keine Klümpchen bilden. Diese Wasserphase dann in die Tensidmischung einrühren.
Pflegestoffe hineinrühren und zum Einstellen des ph-Wertes Kalweg oder Zitronensaftkonzentrat zugeben.

Selbstgemachtes Shampoo: mit den richtigen Zutaten für die ganze Familie geeignet ©TedsBlog/Flickr

Zuletzt Rewoderm hinzufügen.
Kindershampoo

Dieses Shampoo ist auch für die ganz Kleinen geeignet. Das Fluid Lecithin dient der Rückfettung und macht die Haare weich und leicht kämmbar. Hier wird an zusätzlichen Rohstoffen gespart, weil bei kleinen Kindern weniger meistens mehr ist.

  • 0,5 g (1 kl. Messl.) Haarguar HT
  • 105 ml frisch abgekochtes oder destilliertes Wasser
    84 g Tensidmischung (evtl. nur 80 g Tensidmischung und 4 g Sanfteen, was die Mischung noch milder macht)
    1 Messl. Fluid Lecithin CM oder Fluid Lecithin Super zur Rückfettung
    1 Messl. beliebiges Öl
    1 Messl. Kamille Extrakt (optional)
    Lavendelöl
    2 Messl. Guarkernmehl

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Im Internet kann man glücklicherweise viele Tipps finden, um Kosmetik selbst herzustellen. So kann man wenigstens sicher sein, dass sie garantiert “Bio” ist.

Gesellschaft für das Quietscheentchen ©gaetan lee/Flickr

Selbstgemachtes Sahnebad:

  • etwa 50 ml Schlagsahne
  • etwa 1 EL Öl (z.B. Olivenöl, Walnussöl oder Mandelöl)
  • etwa 1 TL herkömmlicher Badezusatz (als Emulgator)
  • einige Tropfen ätherisches Öl (Lavendel, Orange…)

Das Öl in die Sahne geben und kurz umrühren.
Mit dem Badezusatz zu einer homogenen Masse rühren. Der Badezusatz kann auch weggelassen werden. Dann verbinden sich Öl und Sahne aber nicht so gut und es muss sehr kräftig gerührt werden. Alternativ kann auch Milch als Emulgator benutzt werden, allerdings verbindet sich die Masse dann weniger gut als mit Badezusatz. Das ätherische Öl kann nach Belieben hinzugefügt werden, muss aber nicht.

Sahne und Öl pflegen die Haut und machen sie geschmeidig.
Je nach Hauttyp erübrigt sich sogar das Eincremen nach dem Bad.
Die ätherischen Öle können medizinische oder einfach angenehme, entspannende Wirkungen haben. Aber Vorsicht, zuviel Öl oder aber ein unverträgliches kann zu Reizungen führen!

Als Abwandlung kann man statt Sahne auch nur Milch nehmen (dann etwa 100 ml) und statt Öl auch mal einen EL Honig.

Wasser einlassen, selbstgemachtes Schaumbad dazugeben und entspannen ©dustypuppy/Flickr

Rückfettendes Schaumbad

  • 25 g Betain
  • 25 g Zetesol
  • 7 g Fluid Lecitin CM
  • 2 ml Weizenprotein/Nuratin P
  • 30 g Sonnenblumen-, Mandel-, Distel- oder ein sonstiges Öl
  • 410 g warmes, abgekochtes Wasser
  • eventuell 1 Spritzer Zitronensaftkonzentrat oder Kalweg
  • 25 g Rewoderm
  • bis zu 3 g Äth. Öl oder Parfümöl

Betain, Zetesol, Fluid Lecitin CM, Weizenprotein/Nuratin P und Öl gut mischen und mit Wasser aufgießen. Das Zitronensaftkonzentrat oder Kalweg, falls der Ph-Wert über 5 ist, weil ansonsten das Rewoderm nicht richtig andickt. Rewoderm unter Rühren langsam hinzufügen, damit es nicht klumpt.

Die ätherischen Öle erst ganz am Ende kurz vor dem Abfüllen hinzugeben, damit sie sich nicht verflüchtigen. Je nach Öl erhält man ein Entspannungsbad (z.B. Lavendel, Bergamotte), Erkältungsbad (z.B. Eukalyptus, Rosmarin, Salbei, Kiefernadel usw.), ein belebendes Bad (Rosmarin, Thymian – sehr sparsam!!), oder eins, das einfach nur gut riecht (Geranie bringt den Frühling ins Bad).

Man kann Wasser und Rewoderm auch weglassen, und statt des Rewoderm noch 25 g Betain (also insgesamt 50 ml) zugeben und das Schaumbad entsprechend sparsam dosieren. Allerdings ist der Badezusatz dadurch wesentlich dünner. Am Besten in eine Spritzflasche geben.

Wegen des Zetesols kann man den Badezusatz auch mit Salz andicken. Dazu Rewoderm weglassen und eine Prise Salz hinzufügen. Etwas warten, bis die Masse andickt. Aber Vorsicht! Nicht zu viel Salz nehmen, da der Badezusatz sonst schnittfest wird.

Guarkernmehl eignet sich ebenfalls als Verdicker. Wer auf Rewoderm verzichten möchte, stellt mit dem Wasser und ca. 4-5 g Guarkernmehl ein Gel her und fügt dieses der fertigen Mischung aus Tensiden etc. hinzu. Am Besten das Guarkernmehl langsam unter kräftigen Rühren (am Besten mit Mixer) in das Wasser einstreuen, damit es nicht klumpt.

Wenn man die Grundmischung hergestellt hat, kann man diese sehr gut in mehrere kleine Fläschchen umfüllen und mit Ölmischungen experimentieren. Mehr als 10-20 Tropfen je 100 ml sollten es aber nicht sein. So kann man seine Lieblingsmischung finden. Nicht vergessen, die Zutaten aufzuschreiben!

Für Kinder unter sechs Jahren sind folgende ätherischen Öle nicht geeignet: Kampher, Pfefferminze (zum Baden wegen des starken Kühleffekts auch für Erwachsene nicht geeignet), Ackerminze (japanisches Heilpflanzenöl), Eukalyptus und Thymianöl. Gut geeignet sind dagegen Lavendel und Geranie.


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Grad als Frau ist es einem ja doch schon wichtig, bestmöglich auszusehen. Vorbei die Zeiten der “Öko-Tussis” und “Bio-Tanten”, heute sieht man in der Regel niemandem mehr an, ob er Bio-Fan ist oder nicht. Als Fan von Bio-Produkten kommt man aber irgendwann natürlich auch nicht mehr an der boomenden Bio-Kosmetik vorbei.

Auch Kosmetik kann “Bio” sein ©

Immer mehr solche Produkte kommen auf den Markt, nicht wenige davon verschwinden nach kürzester Zeit wieder, weil sie entweder zu teuer, zu unbeliebt oder schlicht zu ungesund sind. Bio und ungesund, passt das?

Da muss man natürlich erstmal differenzieren. Idealerweise sollte die sogenannte Bio-Kosmetik natürlich schonend für Mensch UND Umwelt sein. Also nicht nur aus biologischen Produkten hergestellt sein, sondern auch unter ökologisch sinnvollen Verhältnissen und unter Ausschluss von Tierversuchen.

Leider ist das aber nicht Standard. So gibt es zahlreiche Produkte, die zwar aus Produkten des biologischen Anbaus hergestellt sind, deren Produktion jedoch alles andere als umweltschonend ist. Dann gibt es noch die Produkte, die sehr umweltschonend hergestellt und vertrieben werden, aber nicht grade aus rein biologischen Produkten bestehen. Wir wissen ja mittlerweile, nicht alles, wo “Bio” drauf steht, ist auch zwingend “Bio”.

Selbst, wenn wir vom Idealfall, also einem Produkt mit rein biologischem Inhalt und idealen Herstellungsbedingungen, ausgehen, heisst dies nicht automatisch, dass es vom Verbraucher nun auch gut vertragen wird.

Allergien und Unverträglichkeiten treten schließlich nicht nur bei industriell bearbeiteten Produkten auf, sondern häufig bei reinen Naturprodukten, besonders häufig leider auch noch bei so beliebten Zutaten wie Kamille oder Arnika. Ich selbst bin beispielsweise hochallergisch auf Zimt, egal, ob behandelt oder unbehandelt. Schlecht, wenn man mal bedenkt, wieviele Öko- und Bioprodukte Zimt beinhalten :-/. Auch auf Arnika reagiere ich höchst unangenehm und da bin ich wie gesagt keine Seltenheit.

Das Paradoxe ist, dass solche Unverträglichkeiten und Allergien bei synthetisch hergestellten Kosmetika oft ausgeschlossen werden können, auch wenn viele Hardcore-Ökos, vor allem natürlich die Verkäufer von Naturkosmetik, das gerne und heftig abstreiten. Fakt ist dennoch: Viele dieser Nicht-Bio-Kosmetika sind für Allergiker besser verträglich als reine Naturkosmetik.
Ob man das nun mit dem Gewissen vereinbaren kann, muss jeder selbst entscheiden.
Oder sich durch die komplette Bio-Palette durchprobieren (was allerdings weder dem Geldbeutel noch der Haut gut tun dürfte).

Oder, dritte Variante: selbst zum Kosmetik-Produzenten werden. Und damit genauen Überblick darüber haben, was in welcher Form verwendet wird und was keinesfalls in das Produkt darf. Das klingt schwieriger, als es ist!
Zum Glück gibt es ja noch viele viele Tipps und Tricks aus Großmutters Zeiten, in denen man das Meiste noch selbst hergestellt hat :-)


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