Gelatine: Vorsicht beim Einkauf - Absolut Bio

Alle Kinder lieben Wackelpudding, egal ob rot, grün oder gelb. Um ihn herzustellen braucht es Gelatine. Auch viele andere Süßspeisen wie z.B. Cremes benötigen diese Zutat. Auch für den beliebten Klassiker, die Gummibärchen, ist Gelatine nötig.


Spätestens seit dem BSE-Skandal haben viele Menschen ein Problem mit der Gelatine. Diese wird aus tierischen Abfällen wie Knochen, Schwarten oder Sehnen von Schweinen und Rindern gewonnen. Für Vegetarier und Veganer gibt es Alternativen, denn gerade sie lehnen ja tierische Produkte ab.

In welchen Produkten ist Gelantine enthalten?

Für den Verbraucher ist es oft schwierig, die Gelatine in den verschiedensten Nahrungsmitteln zu erkennen, denn manchmal werden nicht alle Inhaltsstoffe auf der Verpackung angegeben. Nicht immer ist der Einsatz dieses Dickmittels so offensichtlich wie bei den Gummibärchen. Egal, ob Kaubonbons oder Marshmallows, Joghurt- und Quarkzubereitungen, Cremespeisen oder Milchdrinks, überall findet sich die Gelatine.

Selbst bei fertigen Backwaren wie z.B. Windbeuteln oder Tiefkühltorten, Backmischungen, Backhilfen und Puddingpulver, aber auch in Eistorten wird sie eingesetzt. Frisch– und Schmelzkäse sind damit versetzt und in fertigen Salatdressings und Soßenfonds gehört sie dazu. Wer aber darauf verzichten will, greift zu anderen Geliermitteln. So gibt es in Bio-Märkten und anderen speziellen Geschäften verschiedene Süßwaren die z.B. mit Melasse oder Pektin hergestellt werden.

Alternativen zur Gelatine

Bei Kuchen, Pudding und Cremespeisen ist selber machen die Devise. Überhaupt bei allen Speisen die ein Andicken erforderlich machen. Dafür stehen Pektin, Agar Agar, Johannisbrotkernmehl, Pfeilwurzelmehl, Guarkernmehl oder, zum Andicken von Soßen, Maisstärke und Kartoffelmehl zur Verfügung. In einem gut sortierten Bioladen sind all diese Dickmittel zu finden.

Bei Nahrungsergänzungsmitteln die in Kapselform angeboten werden, wird oft Gelatine verwendet, auch bei Medikamenten. Die Hersteller von Nahrungsergänzungsmitteln greifen aber immer öfter zu Alternativen und bieten dem Käufer rein pflanzliche Kapseln an.