Wintergemüse wie Grünkohl, Wirsing, Topinambur und Steckrüben galten früher als „Arme-Leute-Essen“, da z.B. der Import von Tomaten eine teure Angelegenheit war. Heute ist man schlauer und sollte gerade im neu erwachten Klimabewusstsein im Winter auf die heimischen Gemüsesorten zurückgreifen. – Gesund und lecker ist das allemal!

Wintergemüse sind Gemüsesorten, die meist erst nach dem ersten Frost ihr volles Aroma entfalten und auch unter widrigen Bedingungen gut gedeihen. Dazu zählen neben Rot-, Weiß und Grünkohl vor allem Steckrüben, Wirsing, Blumenkohl, Brokkoli, Topinambur, Kohlrabi aber auch Rote Beete und andere Rübensorten. Da sie regional angebaut werden, hält sich der Preis auf dem gerade auch im Winter, wo frisches Gemüse teuer ist, relativ niedrig.
Darüber hinaus sind diese Gemüsesorten besonders nährstoffreich und gesund, obwohl sie als kalorienarm gelten. Ein toller Effekt für’s Immunsystem und die Speckpolster, die ja in der kalten Jahreszeit gerne mal ihren Einzug unter dicken Pullovern feiern. weiterlesen »
Bio Schulverpflegung hält langsam aber sicher Einzug in die Schulkantinen und Mensen. Vorreiter in dieser Entwicklung ist nach Italien die Bundeshauptstadt Berlin.
Bio Schulverpflegung
Immer mehr Schüler besuchen Ganztagsschulen oder nehmen am Nachmittagsunterricht teil. Durch die Verkürzung des Abiturs auf 12 Jahre,sind die Stundenpläne umfangreicher. Um aber optimal auf den langen Schultag mit Nährstoffen versorgt zu sein, ist eine vollwertige Ernährung wichtig. Viele Mensen und Schulkantinen bieten deswegen Mahlzeiten und Gerichte in Bio-Qualität an. Diese Versorgung durch die Schule ist aber auch für die allgemeine Ernährung der Kinder wichtig, da viele eine gesunde Kost von zu Hause gar nicht kennen. Fertigpizza und Nudelgerichte liefern zwar vor allem leere Kohlenhydrate und Kalorien, halten außerdem auch lange satt, machen aber eben auch dick. Gerade zu Zeiten von Hartz4 und ansteigender Kinderarmut, können sich jedoch viele Eltern frisches Obst und Gemüse in Bio-Qualität gar nicht leisten. weiterlesen »
Bio Soja ist ein besonders guter pflanzlicher Eiweißlieferant und stellt eine wertvolle Alternative zu Fleisch da. Die in Soja enthaltenen Isoflavine stehen außerdem im Ruf das Risiko für Herz- und Tumorerkrankungen zu senken.
Die Sojabohne wird vor allem als Futterpflanze für die Tiermast angebaut, in jüngster Zeit findet sie aber auch in Form von Tofu, Sojamilch, Miso oder Tempeh Einzug in die menschliche Ernährung. Da die Hülsenfrucht reich an Eiweiß ist, stellt sie eine gute Alternative zu Fleisch da und wird deswegen vor allem in der vegetarischen und veganen Küche verwendet, aber auch für eine cholesterinarme Ernährung, z.B. bei koronaren Herzerkrankungen, ist Soja geeignet.
Auf dem Biomarkt kommt Soja meist in vegetarischen Fertiggerichten wie Sojabratlingen- und Burgern, Tofuwürsten, Käseersatz, aber auch in süßen Desserts vor. Sojamehl aus dem Bio-Laden oder Reformhaus lässt sich außerdem sehr gut als veganer Ei-Ersatz zum Binden von Kuchenteig oder beim Panieren von Speisen einsetzen.

Wie schwedische Wissenschaftler vor einigen Jahren herausgefunden haben können sich in so gut wie allen Grundnahrungsmitteln durch den Prozess des Erhitzens eine hohe Konzentration von Krebserregender Stoff bilden.
Die Substanz Acrylamid entsteht zum Beispiel beim Kochen, Braten und Grillen von Getreide, Reis und Kartoffeln aber auch bei Produkten wie Fleisch und Fisch. Einer Studie der schwedischen Lebensmittelbehörde zufolge können Kartoffelchips die bis zum 500fachen Menge Acrylamid enthalten, die die Weltgesundheitsorganisation (WHO) als Maximum im Trinkwasser erlaubt.
Pommes Frites in den schwedischen Restaurants der Fast Food Ketten Burger King und McDonalds enthalten rund das Hundertfache des Maximalwerts. Und wir alle können uns sicher sein, das sich diese Werte nicht nur auf das Königreich Schweden beziehen. Auch die deutschen Fast Food Ketten dürften mit ähnlichen Werten aufwarten.
Schimmelpilze auf Lebensmitteln enthält häufig Pilzgifte, sogenannte Aflatoxine, die Leber-Krebs verursachen können. Doch der Grad die Aflatoxinbelastung ist vom Klima abhängig und weist im deutschsprachigen Raum eine eher geringe Konzentration auf. Trotzdem sollte jeder bei der Lagerung von Lebensmitteln darauf achten trockene und kühle Ort vorzuziehen und überlagerte Speisereste lieber schleunigst zu entsorgen.
Meist ist es auch nicht damit getan, den mit Schimmel befallenen Teil des Brotes oder einer Frucht heraus zu schneiden oder weg zu kratzen. Die Schimmelpilze durchdringen auch die restlichen Teile oder zumindest weite Zonen des Nahrungsmittels. Deshalb muss das ganze Produkt vollständig weggeworfen werden. Auch wenn der mikroskopisch kleine Schimmelpilz vom menschlichen Auge nicht entdeckt wird, kann er beim Verzehr von Lebensmitteln sehr schädliche Auswirkungen nach sich ziehen.
Kirschen, Erdbeeren, Eisbergsalat, Paprika und der gute alte Apfel, was haben die wohl miteinander gemeinsam? Auf den ersten Blick rein gar nichts, auf den 2. Blick schon ein wenig mehr, nämlich: Pestizidrückstände.
80% des konventionell erzeugten Obst und Gemüse sind mit Pestizidrückständen belastet, zwar meistens unterhalb des zulässigen Grenzwertes, aber die Annahme, dass man sich gesund ernährt, wenn man Obst und Gemüse ist, kann so beinah in den Wind geschrieben werden.
In Anbetracht der Tatsache, das bis vor kurzen noch etwa 800 verschiedene Pestizidwirkstoffe in Europa zugelassen waren, muss man sich die Frage stellen, wie gesund das Obst und das Gemüse, mit ihren jeweiligen Pestizidrückständen, für unseren Körper wirklich ist?
Zwar hat die EU-Kommission Anfang diesen Jahres rund 300 Pestizide von der Liste streichen lassen, aber das heißt ja nicht, das sie auch automatisch aus unseren Lebensmittel verschwunden sind.
Sie sickern ins Grundwasser, lagern sich dort ein und gelangen so wieder zurück in den Baum oder die Pflanze und somit in die Frucht – obwohl diese nachweislich nicht gespritzt wurde.
estizidrückstände in Lebensmitteln sind nicht lebensbedrohlich, aber auch nicht gesund – Besser sind Bio Lebensmittel.
Schützen kann man sich vor der ungewollten “Unkrautvernichtungsmittel-Aufnahme” nur, in dem man auf Obst und Gemüse zurückgreift, welches aus einem kontrollierten Anbau stammt und mit dem Bio-Siegel versehen ist. So ist man auf der sicheren Seite, keine grenzwertig belasteten Lebensmittel zu verzehren.
Trotzdem sollte man sich den Appetit auf Obst und Gemüse nicht vermiesen lassen und seine Ernährung weiterhin ausgewogen gestalten, denn keine andere Lebensmittelgruppe liefert soviel gebündelte Vitamine und Mineralien und hat dabei kaum Kalorien zu verzeichnen.
Zusätzlich kann man die Pestizid-Belastung noch gering halten, indem man Produkte aus biologischem Anbau bevorzugt und möglichst auch auf Obst und Gemüse der Saison (und Region) zurückgreift. Ganz sicher geht man, wenn das Obst und Gemüse vor dem Verzehr immer gründlich gewaschen wird.
Lebensmittel, die industriell verarbeitet wurden, und in fertigen oder teils fertiger Form verkauft werden, nennt man Conveniece Produkte.
Schnell muss das Essen heutzutage auf dem Tisch gelangen, deshalb erfahren seit den 80er Jahren die Fertigprodukte einen immer größeren Absatz. Die ganze Familie am Mittagstisch vereint war das alltägliche Bild in den Nachkriegsjahren, heute zählt das gemeinsame Essen zu einem Relikt vergangener Zeiten. Wir kochen nur noch selten, der Knopf der Mikrowelle hingegen wird immer häufiger gedrückt.
Wenn es dann umbedingt ein Convenience Produkt sein sollte, greift man besser zu einem Fertigessen oder Fertigprodukt aus dem Biomarkt. Denn die Produkte werden schonend verarbeitet, sind erntefrisch verpackt und haben deshalb viel mehr Geschmack. Mehr Informationen zu den Bio-Fertigprodukten erhaltet Ihr unter diesem Link. weiterlesen »
Wer Zuhause auf Bio-Nahrung wert legt, der möchte auch auf Arbeit oder auf Empfängen kein fettiges Fast-Food. Das haben auch die Caterer erkannt und setzen immer mehr auf Bio-Catering.
Ob Schulspeisung, Mensa, Theater-Kantine oder Party-Service. Die Zeiten, in denen hier billige Schlachtreste ausgegeben wurden, sind zum Glück vorbei. Viele Catering-Unternehmen haben heute reine Bio-Produkte im Angebot.
Bereits in der Schule auf gesunde Ernährung zu achten, ist von großer Bedeutung. Denn das lebenslange Ernährungsverhalten wird in der Kindheit geprägt.
Frisch zubereitete Mahlzeiten, vollwertig und lecker, schmecken auch den Kindern und sorgen für mehr Kraft und Gesundheit. Daher gehören Bio-Zutaten immer öfter zum Schulessen.
Auch Studenten profitieren vom Bio-Catering. Gerade unter Studenten ist Bio ohnehin beliebt. In vielen Mensen der Republik kann man sogar zwischen mehreren Bio-Gerichten wählen – mit und ohne Bio-Fleisch.
Ein weiterer Trend ist der Bio-Partyservice. Von einfachen Häppchen-Platten bis zur Haute Cuisine – Bio-Caterer bereiten alles mit ausgezeichneten Bio-Lebensmitteln zu. Ob Auberginensalat mit getrockneten Tomaten, Saftige Hähnchenbrustfilets im Lauchbett oder Käseplatte mit besten Käsen aus der Region – alles garantiert aus Bio-Anbau!
Nicht nur Herrchen und Frauchen, auch die lieben Vierbeiner sollen sich gesund ernähren. Mittlerweile gibt es viele Tierfutter-Sorten, die „Bio“ sind.
Defu Bio-Tierfutter bietet beispielsweise eine tolle Auswahl für Hunde und Katzen an. Die verwendeten Bio-Rohstoffe stammen zum weitesten Teil aus den eigenen Bio-Erzeugergemeinschaften, die allesamt dem ökologischen Landbau angehören. Viele von ihnen gehören zu Demeter. Strenge Qualitätskontrollen und das Bio-Siegel gehören bei Defu natürlich auch dazu.
Auch die Marke Biopur verwendet ausschließlich Bio-Lebensmittel, die auch für den Menschen geeignet wären. Definitiv nicht verwendet werden laut Hersteller Tiermehle, Nitritpökelsalz, keinerlei chemische Zusätze oder Konservierungsstoffe, keine minderwertigen Nebenerzeugnisse und weder Aroma-, noch Lock-, noch Farbstoffe. Ebenfalls auch keine gentechnisch veränderten Erzeugnisse.
Terra-pura wäre ein weiterer empfehlenswerter Hersteller von Bio-Tierfutter. Dieses Futter wird in einer Metzgerei in Rheinland-Pfalz hergestellt und auch hier wird noch hochwertigste Bio-Qualität ohne chemische Zusätze verwendet.
Natürlich gibt es noch etliche andere Anbieter von Bio-Tierfutter, diese drei seien lediglich stellvertretend genannt.
Aber das Bio-Futter muss man nicht zwingend kaufen, man kann dem lieben Haustier auch problemlos selbst das Futter zubereiten- das liegt übrigens voll im Trend.
Für junge Hunde und Welpen nimmt man 2 Teile Bio-Fleisch, zum Beispiel Rind, Kalb oder Lamm und vermengt dieses mit einem Teil Gemüse, Obst oder Getreideprodukten wie zum Beispiel Flocken.
Für den erwachsenen Hund ist die Zusammensetzung des Frischfutters etwas anders. Hier nimmt man zwei Teile Fleisch (ebenfalls am besten Rind oder Lamm, aber auch grätenfreien Fisch oder knochenfreies Geflügel), dazu einen Teil Obst oder Gemüse und einen weiteren Teil Getreideflocken.
Auf blähende Obst- und Gemüsesorten sollte besser verzichtet werden, dem Tier zuliebe.
Für die wählerische Katze ist es nicht ganz so einfach, pauschale Rezepte zu empfehlen. Katzenbesitzer finden viele tolle Anregungen zum nachkochen im Buch “Was Deiner Katze schmeckt” von Britta Dobenecker und Claudia Thielen, ISBN 3-89440-236-9.
Obwohl der Bio-Trend ungebrochen anhält, gibt es immer noch viele Verbraucher, die nicht ganz so genau wissen, warum Bio-Lebensmittel gesünder sein sollen als konventionelle Lebensmittel.
Wer behauptet, Bio-Lebensmittel hätten keinen nachweislichen Vorteil gegenüber konventionell erzeugten Lebensmitteln, der irrt sich gewaltig.
Fakt ist:
- Bio-Lebensmittel enthalten ebenso viel oder sogar mehr Vitamine, Mineralstoffe und sekundäre Pflanzeninhaltsstoffe wie Lebensmittel aus herkömmlichen Anbau
- Bio-Lebensmittel enthalten deutlich weniger wertmindernde Stoffe wie Pestizidspuren oder Nitrat
- Bio-Lebensmittel haben eine höhere Nährstoffdichte
- Bio-Lebensmittel haben ein geringeres Allergiepotential
- ökologische Landwirtschaft ist deutlich umweltfreundlicher und tiergerechter als konventionelle Landwirtschaft
Ökologisch vertretbar, fettarm und gesund- Wildschwein, Hase und Reh, allgemein Wild genannt sind voll im Trend und gesund. Vielleicht wissen es die meisten Menschen garnicht, Wildfleisch ist viel gesünder und naturbelassener als jedes andere Fleisch.
Ein Tier, welches in freier Natur aufwächst und lebt, dessen Ernährung ist beinah frei von Chemie. Keine Massentierhaltung, die sonst andere Schlachttiere ertragen und still dulden müssen und es frisst auch nur, was es wirklich braucht.
Ja, es ist genauso gesund, wie es sich anhört. Im Wildfleisch findet man viele wertvolle Stoffe, wie Phosphor, Kalium, Zink und die meisten Wildfleischsorten haben weniger als 8% Fett.
Bio-Qualität aus heimischen Wäldern ist immer mehr im kommen. Denn frischer kann Fleisch nicht auf den Teller gekommen, als frisch vom Jäger geschossen. Selbiger, übrigens, schießt nur soviel, wie es der Bestand und die Pflege des Reviers bedarf. Ein ungerechtfertigter Eingriff in die Natur ist also ausgeschlossen.
Also, heimisches Wild bedeutet, kurze Transportwege, artgerechtes Leben der Tiere und nur soviel Abschuss wie nötig. Neben den leckeren Rezepten mit Wildgerichten gibt also, einige gute Gründe, sich mal wieder Bio-Wild auf den Tisch zu holen.
Heute kann sich jeder biologisches Wild leisten und es ist auch längst nicht so schwer zuzubereiten, wie man vielleicht annehmen könnte. Einlegen, Marinieren und Beizen ist absolut überflüssig, seit es Kühlschränke gibt. das Fleisch wird nur dann streng riechen, wenn es lange unterkühlt gelagert wurde. Sonst wird man kaum ein Geruch von ihm ausgehen. Auch gibt es mittlerweile sehr viele Bio-Rezepte, wo sich sicher für jeden Gaumen was finden lassen wird
Ergo: Wild wird inzwischen genauso einfach zubereitet, wie jedes andere Fleisch auch. Bleibt aber noch zu sagen, dass man, wenn man sicher gehen will ein Tier vom Biomarkt erworben hat, auf das richtige Logo zu achten, denn es gibt nur ein richtiges Biosiegel, welches die biologische Herkunft garantiert und bestätigt.
Dann kann einem saftigen Wildschweinbraten, oder einem feinem Rehrücken nichts mehr im Wege stehen. Und was für den Tierschutz (Massentierhaltung etc.pp) tut man auch noch. Aber solange es da noch Käufer gibt, wird auchder Markt bestehen bleiben, leider.