Absolut Bio

Erfahren, was wirklich BIO ist
 


Die Biobranche schrumpft: die Verbraucher sparen und geben ihr Geld lieber für herkömmliche Lebensmittel aus. Nach Meinung von Experten gibt es dafür vor allem zwei Gründe. Zum Einen wirkt sich die Wirtschaftskrise auf den generellen Kauf von Lebensmitteln aus, zum Anderen wurde die Qualität von Biolebensmitteln in letzter Zeit stark angezweifelt.

Der Umsatz von Ökolebensmitteln ging zum ersten Mal seit Jahren in diesem Jahr zurück – genau wie der Umsatz von Lebensmitteln ohne Bio-Siegel. Schuld daran ist, da sind sich Wirtschaftsexperten einig, die Wirtschaftskrise. Die Biobranche ist aber mit etwa 4 % deutlich stärker geschrumpft als die allgemeine Lebensmittelbranche mit 2,4 %.

Biobranche schrumpft, Verbraucher sparen, Ökolebensmittel, Bionahrung, Studien, Inhaltsstoffe

Verbraucher sparen in diesem Jahr also insgesamt beim Kauf von Nahrungsmitteln. Die Biobranche schrumpft aber verhältnismässig stärker. Schuld daran könnten Medienberichte weiterlesen »


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Grünkern-Brotaufstrich

Autor: Carsten
abgelegt in: Bio-Rezepte

Brotausstriche auf der Grundlage von Grünkernen sind vor allem eins: lecker und sehr nährreich. Lange wurde das reichhaltige Korn verschmäht und seine gesunde Wirkung ignoriert. Völlig zu Unrecht. Erst nach und nach, mit dem Bio-Boom, kam das Korn wieder ins Gebräch und aufs Brot.

Ein schöner Grünkern-Brotaufstrich ist auch nicht kompliziert und recht schnell zubereitet. Am besten ihr nehmt Grünkernschrot und lasst ihn erstmal ca. 2 Stunden im Wasser liegen. So das war auch schon die Basis. Alles was ihr nun noch braucht sind eure favorites in Sachen Zutaten.

Mein Tip:

- frische Kräuter kleinhacken,
- eine kleine Zwiebel und Öl dazu,
- ein paar getrocknete Tomaten hinein
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Nicht nur Herrchen und Frauchen, auch die lieben Vierbeiner sollen sich gesund ernähren. Mittlerweile gibt es viele Tierfutter-Sorten, die „Bio“ sind.

Katzen sind beim Futter sehr wählerisch ©wheany/ Flickr

Defu Bio-Tierfutter bietet beispielsweise eine tolle Auswahl für Hunde und Katzen an. Die verwendeten Bio-Rohstoffe stammen zum weitesten Teil aus den eigenen Bio-Erzeugergemeinschaften, die allesamt dem ökologischen Landbau angehören. Viele von ihnen gehören zu Demeter. Strenge Qualitätskontrollen und das Bio-Siegel gehören bei Defu natürlich auch dazu.

Auch die Marke Biopur verwendet ausschließlich Bio-Lebensmittel, die auch für den Menschen geeignet wären. Definitiv nicht verwendet werden laut Hersteller Tiermehle, Nitritpökelsalz, keinerlei chemische Zusätze oder Konservierungsstoffe, keine minderwertigen Nebenerzeugnisse und weder Aroma-, noch Lock-, noch Farbstoffe. Ebenfalls auch keine gentechnisch veränderten Erzeugnisse.

Terra-pura wäre ein weiterer empfehlenswerter Hersteller von Bio-Tierfutter. Dieses Futter wird in einer Metzgerei in Rheinland-Pfalz hergestellt und auch hier wird noch hochwertigste Bio-Qualität ohne chemische Zusätze verwendet.

Natürlich gibt es noch etliche andere Anbieter von Bio-Tierfutter, diese drei seien lediglich stellvertretend genannt.
Aber das Bio-Futter muss man nicht zwingend kaufen, man kann dem lieben Haustier auch problemlos selbst das Futter zubereiten- das liegt übrigens voll im Trend.

Für junge Hunde und Welpen nimmt man 2 Teile Bio-Fleisch, zum Beispiel Rind, Kalb oder Lamm und vermengt dieses mit einem Teil Gemüse, Obst oder Getreideprodukten wie zum Beispiel Flocken.
Für den erwachsenen Hund ist die Zusammensetzung des Frischfutters etwas anders. Hier nimmt man zwei Teile Fleisch (ebenfalls am besten Rind oder Lamm, aber auch grätenfreien Fisch oder knochenfreies Geflügel), dazu einen Teil Obst oder Gemüse und einen weiteren Teil Getreideflocken.
Auf blähende Obst- und Gemüsesorten sollte besser verzichtet werden, dem Tier zuliebe.

Für die wählerische Katze ist es nicht ganz so einfach, pauschale Rezepte zu empfehlen. Katzenbesitzer finden viele tolle Anregungen zum nachkochen im Buch “Was Deiner Katze schmeckt” von Britta Dobenecker und Claudia Thielen, ISBN 3-89440-236-9.


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Obwohl der Bio-Trend ungebrochen anhält, gibt es immer noch viele Verbraucher, die nicht ganz so genau wissen, warum Bio-Lebensmittel gesünder sein sollen als konventionelle Lebensmittel.

Gemüse ©digital cat/ Flickr

Wer behauptet, Bio-Lebensmittel hätten keinen nachweislichen Vorteil gegenüber konventionell erzeugten Lebensmitteln, der irrt sich gewaltig.

Fakt ist:
- Bio-Lebensmittel enthalten ebenso viel oder sogar mehr Vitamine, Mineralstoffe und sekundäre Pflanzeninhaltsstoffe wie Lebensmittel aus herkömmlichen Anbau
- Bio-Lebensmittel enthalten deutlich weniger wertmindernde Stoffe wie Pestizidspuren oder Nitrat
- Bio-Lebensmittel haben eine höhere Nährstoffdichte
- Bio-Lebensmittel haben ein geringeres Allergiepotential
- ökologische Landwirtschaft ist deutlich umweltfreundlicher und tiergerechter als konventionelle Landwirtschaft

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Bärlauchsuppe mit Quark-Nocken

Autor: Ariane
abgelegt in: Bio-Rezepte

Bärlauch ist äußerst gesund und noch dazu sehr lecker.

Bärlauch ©variationen/ FlickrDer Bärlauch wird auch oft als Wald- oder Wildknoblauch bezeichnet und ist vor allem wegen seines hohen Vitamin-C-Gehalts und seines intensiven Geschmackes sehr beliebt.

Dieses Rezept stammt vom Bio-Spitzenkoch Andreas Weihmann.

Zutaten für 4 Portionen:
- 1 Bund Bärlauch (ca. 100g)
- 1 mittelgroße Zwiebel
- 50 g Butter
- 2 mittelgroße Kartoffeln
- drei viertel Liter Geflügel- oder Gemüsebrühe
- ein viertel Liter süße Sahne
- 125 ml trockener Weißwein
- Salz, Pfeffer, Zitronensaft

Zutaten für die Quark-Nocken
- 160g Magerquark
- 3 Eigelb
- 40g frische, geriebene Weißbrotkrumen
- 40g Mehl
- Salz

Zeit für die Zubereitung: rund 30 Minuten

Zubereitung:
Den Bärlauch zupfen und waschen. Während er trocknet, kann man bereits die kleingehackten Zwiebeln in Butter dünsten. Dazu kommen dann die in Scheiben geschnittenen Kartoffeln. Nach einigen Minuten mit Wein ablöschen, etwas einkochen lassen und mit Brühe und Sahne aufgießen. Dann alles auf kleiner Flamme köcheln lassen, bis die Kartoffeln durch sind. Die Masse in einen Mixer geben und gut durchpürieren. Nach und nach Bärlauch dazu geben, bis eine schöne grüne Farbe erreicht ist. Gut abschmecken und dann noch einmal ein paar Minuten aufkochen lassen.

Für die Nocken Eigelb mit dem Quark, Weißbrot und Mehl vermengen, salzen und etwa eine halbe Stunde kalt stellen. Dann formt man daraus kleine Klöße und gibt diese in kochendes Salzwasser. Sie sind durch, wenn sie obenauf schwimmen. Zusammen mit der Supe servieren.


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Noch bis zum 25. Januar können Besucher aus aller Welt auf der “Grünen Woche” in Berlin internationale Schlemmereien testen. Ein Trend steht schon mal fest: Bio!

Die Grüne Woche in Berlin ©_raina_/ Flickr

Mehr als 500.000 Besucher werden, wie in den Vorjahren auch, auf der Grünen Woche erwartet und dort präsentieren sich Spezialitäten und Hersteller aus aller Welt. 1600 Aussteller aus 56 Ländern erwarten die Besucher an ihren Ständen.
Natürlich steht das Genießen und Probieren im Vordergrund, doch Informationen über gesunde Ernährung, Herstellung und Zusammensetzung der Produkte, Anbautechniken und Landwirtschaft sind ebenso gefragt.

Die Bio-Hersteller sind sogar in einer eigenen, 3000 Quadratmeter großen Halle vertreten und der Ansturm ist enorm! Fast alle deutschen Bio-Unternehmen sind vertreten und Bio-Spitzenkoch Bernd Trum präsentiert sein Können mehrfach am Tag und stellt unter Beweis, dass Bio gleich Genuß ist.  Auch der ökologische Landbau präsentiert sich, vertreten durch zahlreiche Bio-Bauern.


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Tinktur gegen Blähungen

Autor: Ariane
abgelegt in: Bio-Rezepte

Blähungen sind nicht unbedingt gesellschaftsfähig und werden gerne verschwiegen. Wer jedoch jemals unter den Schmerzen eines aufgeblähten Bauches gelitten hat, ist dankbar für schnelle Hilfe.

Die Blähungstinktur enthält vorwiegend Kräuter, die krampflösend wirken und die die Verdauung anregen. Daher eignet sie sich nicht nur zur Behandlung von Blähungen, sondern sie hilft auch gegen eine schlechte oder schwache Verdauung, Appetitlosigkeit und Magenkrämpfe. Diese Tinktur plus eine Wärmflasche auf den Bauch hilft Wunder.

Die folgende Anleitung stammt von der Website Tinkturen-Selbstgemacht.de, wo auch eine Foto-Anleitung zu finden ist: weiterlesen »


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Grünkern- Eintopf mit Waldpilzen

Autor: Ariane
abgelegt in: Bio-Rezepte

Wer gerne einmal ein klassisches Grünkern- Rezept ausprobieren möchte, liegt mit diesem Eintopf genau richtig!

Pfifferlinge Waldpilze

Zutaten für 4 Personen:
- 100g Gemüsewürfel (Karotte, Sellerie, Porree- ganz nach Belieben)
- 100g Butter
- 160g Grünkern
- 1 Lorbeerblatt
- 300ml Weißwein
- 750ml Gemüse- oder Geflügelbrühe
- Salz, schwarzer Pfeffer aus der Mühle
- 200g Waldpilze (ideal: Pfifferlinge oder Maronen)
- 1- 2EL fein geschnittene Blattpetersilie

Zubereitung:
Gemüsewürfel in 50g Butter anschwitzen. Grünkern und Lorbeerblatt dazugeben, kurz mit anschwitzen. Mit Weißwein ablöschen und mit der Brühe auffüllen. Das Ganze etwa zwei Stunden lang köcheln lassen.
Mit 25g Butter binden, mit Salz und Pfeffer würzen.
Die Pilze in feine Streifen schneiden und in der restlichen Butter kurz anbraten. Zum Eintopf geben.


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Er ist grün, er ist unreif und dennoch absolut schmackhaft: Grünkern.

Körner des Grünkern

Eigentlich ist Grünkern nur zu früh geernteter Dinkel, aber seine Ernte ist eine Kunst. Je nach Wetterlage muß der Zeitpunkt der Ernte präzise abgepasst werden. Die Dinkelkörner müssen noch grün sein, aber bereits teigig. Der perfekte Erntezeitraum umfasst selten mehr als eine Woche im Jahr.
Ähren des GrünkernGrünkern-Bauern müssen daher sehr gewissenhaft vorgehen, täglich die Felder kontrollieren, Körner aus den Spelzen drücken und so bestimmen, wann das Getreide gedroschen werden kann.
Sind die Körner geerntet, werden sie etwa sechs Stunden bei ständiger Rotation in einem Ofen bei 120 bis 180 Grad getrocknet; Darren heißt dieser Vorgang, bei dem die Körner konserviert werden. Bis heute wird dabei aus Geschmacksgründen Eichen- oder Buchenholz verfeuert. Rund 13 Priozent Feuchtigkeit sitzt nach dem Darren noch im Korn.
Eine der beliebtesten Sorten ist heutzutage der “Bauerländer Spelz”. Die Körner sind hier zwar kleiner und der Ertrag geringerer als bei neueren Sorten wie “Oberkulmer” und “Schwabenkorn”, dafür ist das Korn fein und nicht mehlig.

Dass unreifes Getreide überhaupt zu einer Spezialität werden konnte, verdankt es seinem nussigen, leicht rauchigen Geschmack.
Ursprünglich wurde das Getreide vermutlich eher versehentlich zu früh geerntet: schlechtes Wetter und Hungersnöte führten zur verfrühten Ernte.
Bis ins 17. Jahrhundert reicht die Grünkerntradition zurück. Bis heute gehören Grünkernklößchen, Grünkernsuppen und – eintopf traditionell ind ie badische Küche; nicht umsonst hat der Grünkern auch den Beinamen “badischer Reis”. Verwendet wird der Grünkern wie eben auch Reis als Beilage, aber auch als Mehl und Flocken.

Besonders beliebt ist der Grünkern bei Vegetariern und Veganern, aber auch “Fleischfressern” dürfte dieses herzhafte Korn munden. Probieren Sie es doch einfach mal aus!


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Dinkel – ein gesundes Urkorn: Schon die gute alte heilige Hildegard von Bingen (1098 – 1179) wußte dies.

Was die Äbtissin, Heilkundige und Naturforscherin vor langer Zeit längst wusste, ist heute wissenschaftlich nachgewiesen: Dinkel hat mehr Mineralstoffe und Vitamine zu bieten als Weizen. Besonders toll am Dinkel ist der hohe Kieselsäuregehalt. Der wirkt sich positiv auf das Denken und die Konzentration, sowie die Gesundheit von Haut und Haaren aus.

Pfarrer Sebastian Kneipp benutzte den gerösteten Dinkel wegen seiner wertvollen Eigenschaften als Kaffeeersatz, der Muckefuck, wie sein Dinkelkaffee im Volksmund später genannt wurde.

Seit neustem wird das Getreide wieder vermehrt in den Ernährungsplan aufgenommen. Es eignet sich besonders für Allergiker. Aber nicht nur als Essen findet der Dinkel Verwendung, sondern auch als Kissenfüllung. Der Dinkel soll nämlich, laut Hildegard von Bingen als Mittel zur Schmerzlinderung und Entspannung dienlich sein. Und wer nun Lust bekommen hat, etwas mit Dinkel zu kochen, der kann ja mal ein Haferflockenbrot ausprobieren, hier das Bio- Rezept:

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