Wintergemüse wie Grünkohl, Wirsing, Topinambur und Steckrüben galten früher als „Arme-Leute-Essen“, da z.B. der Import von Tomaten eine teure Angelegenheit war. Heute ist man schlauer und sollte gerade im neu erwachten Klimabewusstsein im Winter auf die heimischen Gemüsesorten zurückgreifen. – Gesund und lecker ist das allemal!

Wintergemüse sind Gemüsesorten, die meist erst nach dem ersten Frost ihr volles Aroma entfalten und auch unter widrigen Bedingungen gut gedeihen. Dazu zählen neben Rot-, Weiß und Grünkohl vor allem Steckrüben, Wirsing, Blumenkohl, Brokkoli, Topinambur, Kohlrabi aber auch Rote Beete und andere Rübensorten. Da sie regional angebaut werden, hält sich der Preis auf dem gerade auch im Winter, wo frisches Gemüse teuer ist, relativ niedrig.
Darüber hinaus sind diese Gemüsesorten besonders nährstoffreich und gesund, obwohl sie als kalorienarm gelten. Ein toller Effekt für’s Immunsystem und die Speckpolster, die ja in der kalten Jahreszeit gerne mal ihren Einzug unter dicken Pullovern feiern. weiterlesen »
Die Biotest AG im hessischen Dreieich hat sich auf die medizinische Diagnose und Therapie durch Seren und Medikamente auf Basis von Blutpslasma spezialisiert und stellt vorrangig Mittel gegen Krebs und Rheuma her. Das Unternehmen setzt dabei auf Biotechnologie.
Die Biotest AG beschäftigt sich seit ihrer Gründung im Jahre 1946 mit biotechnologischen Methoden und Forschung zur Entwicklung von Diagnose- und Behandlungsmitteln auf dem Gebiet der Medizin. Hierbei werden gerade Produkte und Therapiemittel zur Behandlung von Krankheitsbildern, bei denen eine klassische Medikamention aussichtslos und wirkungslos erscheint, entwickelt. Z.B. für die Behandlung von Krebs- und Rheumapatienten.
Die Produkte aus der Biotechnologie sollen dabei nur in den betroffenen Gewebe- und Körperregionen wirken, so dass der restliche Körper und die anderen Organe möglichst geschont werden. Die Medikamente sind so wirksamer, weisen weniger Nebenwirkungen auf auf und schonen das Immunsystem des Erkrankten, was enorm zur Lebensqualität beträgt. Bei der Entwicklung der Biotherapeutika setzt die Biotest AG auf gentechnologisch hergestellte monoklonale Antikörper, nicht auf Chemie. weiterlesen »
Bio Schulverpflegung hält langsam aber sicher Einzug in die Schulkantinen und Mensen. Vorreiter in dieser Entwicklung ist nach Italien die Bundeshauptstadt Berlin.
Bio Schulverpflegung
Immer mehr Schüler besuchen Ganztagsschulen oder nehmen am Nachmittagsunterricht teil. Durch die Verkürzung des Abiturs auf 12 Jahre,sind die Stundenpläne umfangreicher. Um aber optimal auf den langen Schultag mit Nährstoffen versorgt zu sein, ist eine vollwertige Ernährung wichtig. Viele Mensen und Schulkantinen bieten deswegen Mahlzeiten und Gerichte in Bio-Qualität an. Diese Versorgung durch die Schule ist aber auch für die allgemeine Ernährung der Kinder wichtig, da viele eine gesunde Kost von zu Hause gar nicht kennen. Fertigpizza und Nudelgerichte liefern zwar vor allem leere Kohlenhydrate und Kalorien, halten außerdem auch lange satt, machen aber eben auch dick. Gerade zu Zeiten von Hartz4 und ansteigender Kinderarmut, können sich jedoch viele Eltern frisches Obst und Gemüse in Bio-Qualität gar nicht leisten. weiterlesen »
Bio Soja ist ein besonders guter pflanzlicher Eiweißlieferant und stellt eine wertvolle Alternative zu Fleisch da. Die in Soja enthaltenen Isoflavine stehen außerdem im Ruf das Risiko für Herz- und Tumorerkrankungen zu senken.
Die Sojabohne wird vor allem als Futterpflanze für die Tiermast angebaut, in jüngster Zeit findet sie aber auch in Form von Tofu, Sojamilch, Miso oder Tempeh Einzug in die menschliche Ernährung. Da die Hülsenfrucht reich an Eiweiß ist, stellt sie eine gute Alternative zu Fleisch da und wird deswegen vor allem in der vegetarischen und veganen Küche verwendet, aber auch für eine cholesterinarme Ernährung, z.B. bei koronaren Herzerkrankungen, ist Soja geeignet.
Auf dem Biomarkt kommt Soja meist in vegetarischen Fertiggerichten wie Sojabratlingen- und Burgern, Tofuwürsten, Käseersatz, aber auch in süßen Desserts vor. Sojamehl aus dem Bio-Laden oder Reformhaus lässt sich außerdem sehr gut als veganer Ei-Ersatz zum Binden von Kuchenteig oder beim Panieren von Speisen einsetzen.

Nach Angaben von Frankfurter Wissenschaftlern ist Mineralwasser aus der PET-Flasche offenbar häufig mit Umwelthormonen belastet.
Bei 12 von 20 getesten Marken sei eine starke Belastung mit Hormonen festgestellt worden, teilten Wissenschaftler vom Institut für Ökologie, Evolution und Diversität der Frankfurter Universität. Trinkwasser aus der Leitung, das als Vergleich getestet wurde, hätte deutlich weniger Belastungen aufgewiesen. Das heiße jetzt nicht, dass Mineralwasser aus PET-Flaschen eine Gefahr für die Gesundheit darstelle, es belege nur erstmals, wie verbreitet Umwelthormone mittlerweile seien, so die Forscher.
Durch Versuche sei nun auch nachgewiesen, dass ein Teil der Hormone unmittelbar aus der Kunststoff-Flasche stammen würden. Die Wissenschaftler haben dabei Mineralwasser, das aus Plastik- und Glasflaschen stammte, miteinander vergleichen und untersucht. Dabei kam heraus, dass das Wasser aus PET-Flaschen doppelt so hoch mit Östrogenen belastet war. Ursache könnten u.a. die in PET-Flaschen verwendeten Weichmacher sein.
Mittels eines genetisch veränderten Hefestamms ist die Östrogenaktivität des Mineralwassers untersucht worden. Bei solchen Untersuchungen kann man die Bindung von im Wasser enthaltenen Hormonen an den Östrogenrezeptor des Menschen messen und darauf basierend dann Aussagen über die Belastung des Wassers treffen.
Im Schnitt liegt die Belastung bei 18 Nanogramm (Milliardstel Gramm) sogenannter Östradiol-Äquivalente pro Liter.
Das ist zwar immernoch gering, aber Hormone sind schon in geringen Dosen wirksam. Um was für Substanzen es sich nun genau handelt, wird derzeit noch erforscht.
Obwohl der Bio-Trend ungebrochen anhält, gibt es immer noch viele Verbraucher, die nicht ganz so genau wissen, warum Bio-Lebensmittel gesünder sein sollen als konventionelle Lebensmittel.
Wer behauptet, Bio-Lebensmittel hätten keinen nachweislichen Vorteil gegenüber konventionell erzeugten Lebensmitteln, der irrt sich gewaltig.
Fakt ist:
- Bio-Lebensmittel enthalten ebenso viel oder sogar mehr Vitamine, Mineralstoffe und sekundäre Pflanzeninhaltsstoffe wie Lebensmittel aus herkömmlichen Anbau
- Bio-Lebensmittel enthalten deutlich weniger wertmindernde Stoffe wie Pestizidspuren oder Nitrat
- Bio-Lebensmittel haben eine höhere Nährstoffdichte
- Bio-Lebensmittel haben ein geringeres Allergiepotential
- ökologische Landwirtschaft ist deutlich umweltfreundlicher und tiergerechter als konventionelle Landwirtschaft
Bio-Produkte boomen in Mecklenburg-Vorpommern. Jetzt hat auf der Halbinsel Fischland-Darß-Zingst das vierte Bio-Hotel im Urlaubsland eröffnet.

Die Borner Pension “Walfischhaus” darf sich ab sofort Bio-Hotel nennen.
Damit ist es das erste Haus dieser Art in der Urlaubsregion Fischland-Darß-Zingst.
Das ehemalige Kapitänshaus ist eines von vier Häusern in Mecklenburg-Vorpommern, die ihren Gästen ausschließlich Bio-Lebensmittel anbieten. Regional, saisonal und frisch kommen hier die Bio-Lebensmittel, angefangen beim frischen Fisch aus dem Bodden bis zum saftigen Rindfleisch vom Darß, auf den Tisch.
Die Zimmers ind von der schwedischen Designerin Gudrun Sjödén inspiriert und gemütlich eingerichtet. Besonders die vielen Blumen und Ornamente zaubern eine ideale Wohlfühl-Atmosphäre, wie man sie sich im Urlaub wünscht. Die fünf Doppelzimmer sind sehr geräumig und haben ein Bad mit Dusche und WC, eine gemütliche Couchecke, Fernseher und ein Radio mit CD-Spieler. Vier von den Doppelzimmern verfügen je nach Lage über eine Terrasse oder einen Balkon mit Blick auf den Borner Hafen. Das angrenzende Restaurant verwöhnt mit einer bodenständigen, aber kreativen Bio-Küche, frischen und meist regionalen Zutaten und bietet so Genuß im Einklang mit der Natur.
Den Namen erhielt die Pension durch zwei Walfisch-Backenknochen, die der einstige Besitzer, Kapitän Otto Busch, von seinen Reisen auf die Fidschi-Inseln mitbrachte. Diese standen bis Mitte der 1920er Jahre als Torbogen vor dem Wohnhaus.
Morgen startet in Gießen die bundesweit erste Bio-Brotbox-Aktion des neuen Schuljahres. In der mittelhessischen Stadt erhalten 675 Erstklässler zur Einschulung eine wiederverwendbare Brotdose mit Frühstückszutaten in Bio-Qualität.
Dieses Jahr werden mehr als 185.000 ABC-Schützen in 14 von 16 Bundesländern mit einer Bio-Brotbox ihre Schullaufbahn starten.
25 meist ehrenamtlich tätige Gruppen organisieren die Aktionen, die in ganz unterschiedlichem Umfang in Dörfern, Städten, Landkreisen, Regionen oder flächendeckend in ganzen Bundesländern stattfinden.
Die Inhalte der Bio-Brotbox unterscheiden sich von Initiative zu Initiative. weiterlesen »
Allergische Erkrankungen und Pseudoallergien nehmen seit Jahren stetig zu.
Inzwischen ist jeder Zweite von mindestens einer Allergie betroffen, Tendenz steigend!
Dabei sind besonders Nahrungsmittelallergien auf dem Vormarsch. Die Symptome sind so unterschiedlich wie die Menschen. Einer hat Durchfall, andere bekommen Ausschlag oder einen Blähbauch. Nicht immer handelt es sich dann um eine echte Allergie, doch ob Allergie oder “nur” Unverträglichkeit spielt für den Betroffenen dann kaum eine Rolle: Ihm geht es schlecht.
Macht es da für den Allergiker einen Unterschied, ob Lebensmittel ökologisch oder konventionell angebaut wird? Eine spannende Frage, der das Bundesinstitut für Risikobewertung in einem Projekt nachgegangen ist. Dabei wurde untersucht, ob die Art des Anbaus irgendeine Auswirkung auf das allergische Potential verschiedener Obst- und Gemüsesorten hat.
Ergebnis: Die Art des Anbaus spielt keine Rolle! Einzig und allein die Sorte und das Anbaujahr sind entscheidend.
Leider leider reicht es also als Allergiker nicht aus, auf Lebensmittel aus biologischem Anbau zurück zu greifen. Gesünder ist es dennoch alle mal, auch wenn es sich kaum auf die Allergie auswirkt.
Auch Süßigkeiten können weniger süß sein und Bio-Normen entsprechen. Die Grabower Süßwaren GmbH produziert erfolgreich Bio-Schaumküsse.
Neben den beliebten “Grabower Küsschen” exportiert der ostdeutsche Betrieb nun auch weltweit seine Bio-Dinkel-Kekse.
Vor drei Jahren entstand die Idee, einen Bio-Kuss für den Naturkostmarkt herzustellen.
Zur Zeit arbeiten in der Grabower Unternehmensgruppe 700 Vollzeitkräfte an vier Standorten in Mecklenburg, Thüringen, Bayern und Sachsen.
Im mecklenburgischen Grabow werden täglich 6,5 Millionen Schaumküsse hergestellt, zuckerfreie und Bio-Küsse mitgezählt.
Letztere kommen ohne gehärtete Fette im Schokoladenüberzug und dem Waffelboden aus. weiterlesen »