Mit Vollkornnudeln kann man schnell und ohne großen Aufwand ein leckeres und gesundes Essen auf den Tisch bringen. Es gibt viele Rezepte, die ganz leicht zubereitet werden können.
In der Schale der Getreidekörner befinden sich besonders viele wertvolle Inhaltsstoffe und Ballaststoffe. Bei allen Weißmehlerzeugnissen wird diese Schale vor dem Mahlen entfernt. In den Vollkornnudeln befindet sich die Gesundheit aus dem ganzen Korn. Gesunde Rezepte dazu gibt es viele. Vollkornprodukte machen Sie länger satt, und sie sorgen für einen ausgeglichenen Blutzuckerspiegel. Die enthaltenen Ballaststoffe unterstützen eine gute Verdauung. Vollkornnudeln sind heute in jedem Supermarkt zu finden.
Es ist nie zu früh, Ideen für das Weihnachtsgebäck zu sammeln, und da es mittlerweile so viele Backzutaten in Bio-Qualität gibt, sind der Phantasie fast keine Grenzen mehr gesetzt.
Natürlich sind die Dinkel-Plätzchen nicht nur als Weihnachtsgebäck verwendbar. Verwendet man anstelle des Zimts eine Prise Muskat, schmecken die Kekse das ganze Jahr über. Wer Wert auf eine gesunde Ernährung auch beim Naschen legt, kann es auch einmal mit Haferkeksen versuchen, die ebenso vollwertig daherkommen. In beiden Fällen kann man (fast) ohne Reue genießen, und besonders Kinder haben allein am Backen und Formen der Kekse viel Spaß.
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Die Naturata AG sorgt mit einer Spendenaktion nicht nur dafür, dass sich die Kunden ihrer hochwertigen Dinkel-Produkte etwas Gutes tun, sondern auch den Kindern der Waldorfschule in Mannheim.
Laut einer Pressemeldung der Firma Naturata AG gehen ab August 2011 33 cent pro gekaufter Penne-, Spirelli und Spaghetti-Packung von Naturata an die Freie Interkulturelle Waldorfschule in Mannheim. In Zusammenarbeit mit dem Großhändler Weiling, der rund 850 Bio-Supermärkte in ganz Deutschland beliefert, soll den Ganztagsschülern so eine vollwertige Ernährung ermöglicht werden.
Er ist grün, er ist unreif und dennoch absolut schmackhaft: Grünkern.
Eigentlich ist Grünkern nur zu früh geernteter Dinkel, aber seine Ernte ist eine Kunst. Je nach Wetterlage muß der Zeitpunkt der Ernte präzise abgepasst werden. Die Dinkelkörner müssen noch grün sein, aber bereits teigig. Der perfekte Erntezeitraum umfasst selten mehr als eine Woche im Jahr.
Grünkern-Bauern müssen daher sehr gewissenhaft vorgehen, täglich die Felder kontrollieren, Körner aus den Spelzen drücken und so bestimmen, wann das Getreide gedroschen werden kann.
Sind die Körner geerntet, werden sie etwa sechs Stunden bei ständiger Rotation in einem Ofen bei 120 bis 180 Grad getrocknet; Darren heißt dieser Vorgang, bei dem die Körner konserviert werden. Bis heute wird dabei aus Geschmacksgründen Eichen- oder Buchenholz verfeuert. Rund 13 Priozent Feuchtigkeit sitzt nach dem Darren noch im Korn.
Eine der beliebtesten Sorten ist heutzutage der “Bauerländer Spelz”. Die Körner sind hier zwar kleiner und der Ertrag geringerer als bei neueren Sorten wie “Oberkulmer” und “Schwabenkorn”, dafür ist das Korn fein und nicht mehlig.
Dass unreifes Getreide überhaupt zu einer Spezialität werden konnte, verdankt es seinem nussigen, leicht rauchigen Geschmack.
Ursprünglich wurde das Getreide vermutlich eher versehentlich zu früh geerntet: schlechtes Wetter und Hungersnöte führten zur verfrühten Ernte.
Bis ins 17. Jahrhundert reicht die Grünkerntradition zurück. Bis heute gehören Grünkernklößchen, Grünkernsuppen und – eintopf traditionell ind ie badische Küche; nicht umsonst hat der Grünkern auch den Beinamen “badischer Reis”. Verwendet wird der Grünkern wie eben auch Reis als Beilage, aber auch als Mehl und Flocken.
Besonders beliebt ist der Grünkern bei Vegetariern und Veganern, aber auch “Fleischfressern” dürfte dieses herzhafte Korn munden. Probieren Sie es doch einfach mal aus!
Wer das erste Mal ein Emmerbrot sieht, könnte es auch gut mit einem dunklen Roggenbrot verwechseln.
Kräftig und nussig jedoch ist sein Geschmack.
Aus dem Anbau verschwunden ist der Emmer, ein Spelzgetreide wie Dinkel, vor allem wegen seines geringen Ertrags. Bei konventionellem Weizenanbau liege die Erntemenge bei zehn Tonnen pro Hektar. Der Spelz, eine unverdauliche Schutzhülle rund um das einzelne Korn, sorgt für einen zusätzlichen Arbeitsgang, denn er muss fachgerecht entfernt werden, bevor das Korn gemahlen werden kann. Emmer ist deshalb noch teurer als Dinkel und führt beim fertigen Brot zu einem Kilopreis von fünf Euro.
Dafür steckt im Emmer wesentlich mehr Inhalt als in Weizen oder Roggen. Emmer enthält mehr Beta-Karotin und mehr Mineralstoffe, beispielsweise Zink und Magnesium. Auch als Auslöser von Allergien sei Emmer gänzlich unverdächtig.
Emmer, oft auch Zweikorn genannt, der bereits in den Hochkulturen Mesopotamiens und Ägyptens verwendet wurde, muss weder gespritzt noch gedüngt werden und eignet sich deshalb besonders für den Bioanbau.
Verbreitet ist die Annahme, dass Emmer aufgrund seiner geringen Klebeeigenschaften nicht für die Brotzubereitung geeignet ist. Doch dem ist nicht so. Emmer erfordert jedoch ein spezielles Backverfahren.
Auf dem Talhof, dem rittältesten biologisch-dynamisch arbeitende Bauernhof weltweit (betrieben von der Ludolf-Andreas-Gesellschaft der Voith-Tochter Dr. Cornelia Hahn) bäckt Claus Ruoff beispielsweise nach strengen Demeter-Richtlinien in einem klassischen Holzofen Emmerbrot.
Immer mehr Bio-Bäckereien, wie auch die Vollkornbäckerei Koehler aus Würzburg folgen Ruoffs Beispiel und haben Emmerbrot in ihr Sortiment aufgenommen. Die meisten arbeiten nach Demeter-Richtlinien und tragen das entsprechende Bio-Siegel.