Der bundesweite Schülerwettbewerb Bio find’ ich kuh-l läuft seit 21. September 2009 in der achten Runde. Einsendeschluss dafür ist der 20. April 2010. Das Motto lautet: „Bio und Ernährung – food und fit, mach doch mit!“ Bei dem Wettbewerb dreht sich alles rund um den biologischen Landbau.
Bei diesem Wettbewerb geht es darum, dass sich Kinder und Jugendliche bereits früh mit biologisch angebauten Lebensmitteln und gesunder Ernährung auseinandersetzen. Durch ihren Beitrag, der in Form eines Films, eines Plakates, eines Liedes oder auf sonstige Weise erfolgen kann, sammeln sie Informationen, so dass sie sich eine eigene Meinung über Bioanbau bilden können. weiterlesen »
Mitte Februar bietet die BioFach Messe bereits zum 21. Mal Interessierten einen breiten Einblick über die Neuheiten in der Bio-Branche. Die Weltleitmesse findet dieses Jahr zum ersten Mal von Mittwoch bis Samstag statt und freut sich auf ungefähr 46.000 Fachbesucher aus ca. 100 verschiedenen Ländern. Parallel zur BioFach findet man auf dem Messeglände noch die Vivaness, eine der größten Messen zur Naturkosmetik- und Wellness-Branche.
Die BioFach ist eine der wichtigsten Biomessen auf der Welt. Mit allein 2.500 Ausstellern aus der ganzen Welt und einem internationalen Publikum findet die Messe dieses Jahr vom 17. bis 20. Februar 2010 zum 21.Mal in Nürnberg statt.
Strenge Zulassungskriterien und die Schirmherrschaft des IFOAM (Weltdachverband der ökologischen Anbauverbände) sorgen dafür, dass die Lebensmittel und anderen Produkte zertifiziert sind und auch absolute Bio-Qualität liefern.
Highlights der BioFach 2010 sind die Textil-Area, wo sich grüne Modemacher mit ihren Kollektionen in Bio-Qualität in Halle 8 präsentieren. Täglich werden hier Modeschauen und eine gemütliche Lounge zum Austausch von Tredsettern und Modeschöpfern beitragen.
Das Thema des Jahres wird jedoch der faire Handel von Produkten und Rohstoffen sein, denn gerechte Löhne und gute Arbeitsbedingungen sind Verbrauchern genau so wichtig, wie umweltverträglicher Bio-Anbau. Auf der Plattform in Halle 5 setzt man sich intensiv mit dem Thema Organic+Fair auseinander. weiterlesen »
Eine tägliche Portion Obst gehört zu einer gesunden Ernährung unbestreitbar dazu. Wer seinem Körper wirklich etwas Gutes tun will, der setzt auf Bio. Besonders leckere Äpfel wachsen im alten Land. Der Bio Obsthof Augustin aus dem Kreis Stade hat für seine ökologische Arbeit den Förderpreis Ökologischer Landbau des Bundeslandwirtschaftsministeriums verliehen bekommen.
Der Bio Obsthof Augustin durfte sich am 23. Januar über die Verleihung des Förderpreises Ökologischer Landbau 2010 freuen. Vergeben wir der Preis in jährlichen Abständen vom Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbrauvcherschutz, um Betriebe zu fördern, die sich herausragend für umweltverträglichen, ressourcenschonenden und gerechten Anbau einsetzen.
Darin hat sich der Demeter Bio Obsthof von Dierk und Katrin Augustin besonders hervor getan, indem man z. B. die durch die Kühlanlage entstandene Wärme zum Heizen der Büroräume nutzte. Dadurch konnten mehr als die Hälfte der sonst benötigten Heizenergie eingespart und 14.500 kg CO2 verhindert werden. weiterlesen »
Noch bis zum 24. Januar findet in Berlin die internationale Landwirtschafts- und Verbrauchermesse, die Grüne Woche, auf dem Messegelände in Berlin/Charlottenburg statt. Hier treffen Erzeuger auf Konsumenten, um sich über die neusten Trends in den Bereichen Ernährung, Landwirtschaft und Gartenbau auszutauschen. Ein wichtiger Faktor in den letzten Jahren: Bio Produkte und Öko-Anbau.
Die internationale Grüne Woche ist bereits seit dem 15. Januar voll im Gang und feiert im Jahr 2010 ihren 75. Geburtstag. Doch unmodern sind die Themen lange nicht: Über 30. 000. 000 Beuscher kommen, um sich über aktuelle Entwicklungen in den Bereichen der Agrar- und Landwirtschaft, auf dem Ernährungssektor aber auch des Gartenbaus schlau zu machen und die neusten Entwicklungen aus den 116 Teilnahme-Ländern zu entdecken.
Die Besucher haben dabei nicht nur die Möglichkeit, sich an den Ständen der 72.000 Aussteller zu informieren oder neue Produkte zu probieren, auch der Austausch auf Seminaren und Vorträgen bietet eine gute Möglichkeit Wissen auszutauschen und den Horizont zu erweitern.
Aufgeteilt sind die einzelnen Hallen der Messe nach den verschiedenen Themengebieten, so findet man in Halle 6.2a den Bio-Markt der Grünen Woche. weiterlesen »
Bio Weingüter gibt es in allen Weingebieten der Welt. Hier setzt man auf einen natürlichen Weinanbau im Einklang mit der Natur, statt auf Massenproduktion. Das spiegelt sich vor allem bei der Qualität und im Geschmack wieder.
Bio Weingüter zeichnen sich durch ihren schonenden und in Harmonie mit der Natur orientierten Weinanbau aus. Streng verboten und ein absolutes Tabu für ein Bio Weingut ist die Verwendung von chemischen Kunstdüngern, Pestiziden und Fungiziden. Ist die Harmonie der Pflanze mit dem restlichen Ökosystem gewährleistet, verhindern natürliche Feinde den Befall von Ungeziefern. Die Pflanze selbst wird außerdem im Laufe der Zeit stark genug, um sich gegen Krankheiten zu Wehr zu setzen. Der biologische Einklang hilft es den natürlichen Feinden der Weinrebe vorzubeugen, so dass man sie nicht hinterher durch Eingriffe ausrotten muss. Natürlich dürfen keine durch Gentechnik veränderten Pflanzen oder Saatgut zum Einsatz kommen.
Aber auch bei der Lagerung gibt es auf den Bio Weingütern Unterschiede. Das Holz der Fässer darf zum Beispiel nicht chemisch Behandelt sein, auf die Schönung durch Gelatine oder Blut sollte ebenfalls verzichtet werden.
Die Sorgfalt und natürliche Herstellung spiegelt sich auch auf Qualität und den Geschmack der Bioweine wieder. Biowein zeichnet sich sehr viel häufiger durch seinen süßen und spritzigen Geschmack aus. Gerade im höheren Preissegment setzen deswegen auch konventionelle Winzer auf Trauben aus biologischem Anbau. Die Ansprüche für Bio Weingüter regelt in Europa das Bio-Siegel der EU. Darüber hinaus sind viele Bio Weingüter jedoch auch noch zusätzlich in Bio-Verbänden wie Demeter, Naturland, Ecovin und Bioland organisiert, wo die Richtlinien meist sogar noch strenger sind und durch regelmäßige Kontrolle und Verköstigungen gewährleistet werden. weiterlesen »
Zum Ende der Grünen Woche in Berlin wurde der Förderpreis Ökologischer Landbau 2009 verliehen.
Preisträger ist in diesem Jahr der bundesweit tätige Verein Dreschflegel aus Witzenhausen. Der Verein produziert seit Jahren erfolgreich biologisches Saatgut von Gemüse, Blumen, Kräutern und alten Kulturpflanzen. Mit zwölf Artikeln hat der Verein verdeutlicht, wie die gentechnikfreie Saatgutarbeit in Zukunft aussehen sollte. Diese ist derzeit noch nicht gesetzlich geregelt, sodass sich Verbraucher und Produzenten mit einer Grauzone konfrontiert sehen, die leider immer wieder schon schwarzen Schafen der Branche ausgenutzt wird.
“Diese Auszeichnung stärkt die Zusammenarbeit der ökologisch wirtschaftenden Betriebe über die Ländergrenzen hinweg”, sagte Andreas Steinert als Vorsitzender des Netzwerkes Ökologischer Landbaubetriebe Eichsfeld (NÖB). Ziel sei es, die biologische Züchtung zu fördern.
Der mit 7500 Euro dotierte Preis wurde auf der Grünen Woche von Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner überreicht.
Vom 19.- 22.02.2009 findet in Nürnberg die Messe Biofach statt. Produzenten, Dienstleister und Bio-Fans haben hier die Möglichkeit, sich zu präsentieren und zu informieren.
Etwa 2900 Aussteller werden sich bei der 20. Biofach auf über 100.000 Quadratmetern Fläche verteilen, davon rund 66 Prozent aus dem Ausland. Rund 50.000 Besucher werden, wie in den Vorjahren, erwartet. Vielleicht sogar mehr, denn im Gegensatz zu vielen anderen Branchen trotzt die Bio-Branche der Finanzkrise und ist seit Jahren konstant auf dem aufsteigenden Ast.
Die Qualität der Aussteller und ihrer Produkte ist durch strenge Zulassungskriterien gewährleistet.
Die Messe unterteilt sich in die Bereiche BioFach und Vivaness. Bei der BioFach dreht sich alles um Bio-Lebensmittel, Naturwaren, Naturtextilien, Ökolandbau und Vermarktung, sowie Medien und Dienstleister aus allen Bereichen. Bei der Vivaness geht es um Naturkosmetik, Körperpflege, Drogerieartikel, Wellnessprodukte, Gesundheit, Geschenke und Accessoires, sowie Medien und Dienstleister aus den genannten Bereichen.
Geöffnet ist während der Messetage täglich von 9 bis 18 Uhr, Sonntag von 9 bis 17 Uhr.
Am Freitag ist die BioNacht von 18 bis 21 Uhr (BioFach + Vivaness).
Parallel zu den Fachmessen informieren namhafte Fachleute in mehr als 100 Veranstaltungen über Neuigkeiten und Entwicklungen.
Heute wurde bekannt, dass täglich etwa 30.000 Eier aus Bodenhaltung umdeklariert werden und als Bio-Eier in den Handel gelangen. Aufgedeckt hat das die Tierschutzorganisation PETA.
Konventionell hergestellte Eier der “Landkost” in Spreenhagen und Bestensee (Brandenburg)werden so als Freiland-Eier bei Kaiser’s-Tengelmann (unter der Marke “Freiland-Landkost”) und Edeka (unter der Marke “Freiland-Luisenhof”) vertrieben, berichtet PETA in verschiedenen Tageszeitungen. Laut der Tierschutzorganisation stammt jedes zweite in Berlin verkaufte Ei von diesem Produzenten!
Noch dreister geht es beim Betrug mit Bio-Eiern zu. Hier fungiert ein angesehener und mehrfach für seine vorbildliche Tierhaltung ausgezeichneter Bio-Geflügelhof in Deersheim als Strohmann: Die in Bodenhaltung hergestellten “Landkost”-Eier werden an den Bio-Hof geliefert und von dort als Bio-Ware an Edeka (unter der EDEKA Eigenmarke “Bio Wertkost”), Penny (Eigenmarke “Naturgut”), Coop (Eigenmarke “Bio Coop”) und Rewe (Eigenmarke “Füllhorn”) bundesweit weiterverkauft.
So berichtet heute die BILD-Zeitung und zeigt auch gleich ein Video von PETA.
Angeblich bezieht auch der Babynahrungshersteller Hipp seine Bio-Eier vom genannten Produzenten.
PETA errechnet einen Betrugsschaden in Höhe von mindestens zehn Millionen Euro- alles unter dem Label “Bio”.
Lebensmittel aus Bio-Anbau werden nicht nur in Deutschland, sondern auch in Ägypten immer beliebter.
Dabei hieß es bislang doch immer, nachhaltige Landwirtschaft sei nur etwas für reiche, wohlhabende Länder. Ägypten beweist nun, dass dem nicht so sein muss.
Ägyptische Bio-Produkte sind auf dem internationalen Markt längst gut etabliert (wobei die Nachhaltigkeit angesichts langer Transportwege und damit verbundener Umweltbelastung natürlich fraglich ist, denn wie “bio” ist Bio vom anderen Ende der Welt?)) und auch in der Heimat wächst die Nachfrage zusehends.
Dabei geht es längst nicht mehr nur um die seit über 20 Jahren weltweit beliebte Bio-Baumwolle; vor allem Kartoffeln und anderes lagerungsfähiges Gemüse stehen hoch im Kurs.
Urlaub auf dem Bio-Hof? Schön und gut, aber wo genau? In unserer neuen Serie suchen wir ein paar Höfe raus und stellen die Euch dann vor.
Erstmal hat es uns der Mutterboden eines östlichen Landstrichs angetan, der viel zu oft in Verbindung mit hohen Arbeitslosenzahlen genannt wird: Brandenburg. Brandenburg ist ein wunderschönes Bundesland voller Seen, Wälder und endloser Felder mit dazugehörigen Hügeln, über denen die Sonne untergeht.
Klar, dass hier die Landwirtschaft noch mehr oder weniger stark ist. Klar, dass wir uns hier mal als erstes umgesehen haben, um lohnenswerte Ziele für unseren Bio-Urlaub zu finden. Schließlich ist Brandenburg ein Paradies (Urlaub!) und bewohnt von gewissenhaften Menschen (Bio?)… Soweit die Klischees. Und was finden wir?
Als Allererstes einen Verband. Bioland. “Bei Bioland sind mehr als 4.500 Landwirte, Gärtner, Winzer und Imker zusammengeschlossen, die auf einer Fläche von über 200.000 ha nach den Bioland-Richtlinien wirtschaften.” Bundesweit. Wird gutgeheißen. Wenn ihr also nach einem Bio-Bauernhof sucht, und er dieses Verbandssiegel hat, dann macht ihr schon mal nichts falsch.