Warum ungesättigte Fettsäuren gesund sind | Absolut-Bio.de

Wer auf seine Linie achten oder abnehmen möchte, meidet in erster Linie Fett – denn Fett macht dick, das weiß jeder. Dabei ist Fett nicht gleich Fett. Es gibt gute und schlechte Fette. Besonders gesund sind ungesättigte Fettsäuren. Was sie bringen und worin sie stecken, erfahren Sie hier.

Gesunde Ernährung darf nicht einseitig sein

Eins vorweg: Unser Körper ist auf eine ausgewogene Ernährung angewiesen. Diese besteht aus Proteinen, Kohlenhydraten und, Sie ahnen es sicher schon, gesunden Fettsäuren – dazu unten mehr. Alle drei sind Makronährstoffe, die dem Körper Energie liefern. Zudem wichtig sind Vitamine und Mineralien, sogenannte Mikronährstoffe. Letztgenannte liefern dem Organismus zwar keine Energie, sind aber für den Stoffwechsel und das Immunsystem lebensnotwendig.

Du bist, was du isst. Diesen Spruch sollte sich jeder Mensch zu Herzen nehmen. Dabei gilt: Die Menge macht das Gift! Betrachten Sie das Thema Ernährung nicht zu einseitig und gönnen Sie sich auch mal eine kleine Belohnung. Genießen Sie bewusst und versuchen Sie sich so natürlich wie möglich zu ernähren. Besonders Haushaltszucker, der in Süßigkeiten und Softdrinks steckt, sollten Sie meiden, denn er liefert nur leere Kalorien ohne Nährwert. Besser: frisches, vitaminreiches Obst essen!

Gut zu wissen: Leistungssportler müssen sich anders ernähren als Büroangestellte mit wenig Bewegung. Wer regelmäßig trainiert, hat einen erhöhten Energieverbrauch und muss auf eine ausreichende Nährstoffversorgung achten, um bei Workout und Wettkämpfen volle Leistung zu erbringen. Einen hilfreichen Ernährungsguide für Sportler stellt Sportscheck hier zur Verfügung.

Gutes Fett vom schlechten trennen

Fett ist eine Energiequelle, besteht aus Fettsäuren und hat die höchste Energiedichte der Makronährstoffe. Der Körper braucht Fett, denn ohne könnten die fettlöslichen Vitamine A, D und E nicht aufgespalten werden. Auch der Muskel- und Zellaufbau würde unter dem Fettverzicht leiden. Gute Fette unterstützen sogar das Abnehmen. Aber welche Fette sind nun gut und welche schlecht?

Die ungesunden, gesättigten Fettsäuren, darunter auch Transfettsäuren, gelten als schlecht, (mehrfach) ungesättigte Fettsäuren als gut. Transfette tauchen in frittierten Speisen sowie in Fertigprodukten auf, sie erhöhen die Blutfettwerte und begünstigen Herz-Kreislauf-Erkrankungen.

Die gesunden, mehrfach ungesättigten Fettsäuren Omega 3 und Omega 6 müssen über die Nahrung aufgenommen werden, denn der Körper kann sie nicht selbst herstellen. Sie senken den Cholesterinspiegel und wirken sich positiv auf den Stoffwechsel aus. Gesättigte Fettsäuren stecken hauptsächlich in tierischen Nahrungsmitteln wie Butter und Fleischwaren, (mehrfach) ungesättigte Fettsäuren haben meist pflanzlichen Ursprung.

Faustregel: Fett sollte nicht mehr als 30 Prozent Ihrer Ernährung ausmachen. Essen Sie idealerweise immer mehr ungesättigte (pflanzliche) Fettsäuren als gesättigte (tierische) Fettsäuren.

Lebensmittel mit guten Fetten

Gesunde Fette stecken in:

  • Avocados
  • Chia-Samen
  • Hanfsamen
  • Kürbiskernöl, Leinöl
  • Lachs
  • Nüssen (Haselnuss, Walnuss, Erdnuss)
  • Oliven(öl)
  • Sojabohnen

Bildquelle: Pixabay, mixed, 1938302_1280