Absolut Bio

Erfahren, was wirklich BIO ist
 


Ein Londoner Chor vertont die menschliche DNA. „Allele“ heißt das Stück von Andrew Morley und bringt die Genome zum Singen.

DNA ghutchis ©Flickr

Das Wort ‘Bio-Gregorianik’ setzt sich zusammen aus ‘Biologie’ (Lehre des Lebens) und ‘Gregorianik’ (unbegleiteter, einstimmiger Gesang der römisch-katholischen Kirche). Nun bleibt jedoch die Frage offen, was haben diese beiden Dinge miteinander zu tun?

Bio-Gregorianik – Was steckt dahinter?

Die Biologie ist die Lehre des Lebens und das Leben, also der Mensch, besteht aus DNA. Die Nukleinbasen Adenin, Thymin, Guanin, Cytosin erinnerten den Komponisten Andrew Morley an Notensequenzen und so entstand seine Idee, die Genome zu vertonen und ordnete jeder Base einen Ton zu und ließ diese vom New London Chamber Choir vortragen.

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Was bis vor ein paar Jahren noch als Utopie und Wunschdenken der Spät-68 Generation belächelt wurde, hat sich längst zum Trend entwickelt: Die Nachfrage an biologisch und fair produzierten Waren wird immer größer und gilt auch unter “Normalos” als etabliert. Wie groß das Interesse an grüner Mode bereits ist, das konnte man in der letzten Woche sehr schön auf der Berliner Fashion Week beobachten.

Eco Chic auf der Fashion Week ©Flickr.com/Looking Glass

Grüne Mode: Skandal um gefälschte Bio Baumwolle

Die Nachfrage nach grüner Mode, also umweltbewusster und fair gehandelter Kleidung aus Öko Anbau, steigt von Jahr zu Jahr und hat sich zu einem nicht verachtbaren Faktor in der Modebranche entwickelt. Sehr gut kann man das an den jährlichen Modewochen, erst vor einer Woche (20.-24. Januar 2010) in Berlin, beobachten.

Doch Bio zertifizierte Rohstoffe sind nicht auch immer eine Garantie für grüne Mode, wie ein Skandal zu Beginn der Fashion Week 2010 in Berlin zeigte.
Unter der angeblich aus Bio-Anbau stammenden Baumwolle, die vor allem von großen Modeketten wie H&M, C&A und Tchibo verwendet wurde, fand man immer wieder Proben an genmanipulierten Material aus Indien. Die niederländische Prüfstelle soll bei den Stichproben für die Zertifizierung geschlampt haben - und zwar seit über einem Jahr!


Grüne Mode: Eco Catwalk auf der Fashion Week 2010

Unter eco-friendly Modemachern keine Überraschung. Die Proben geben eben immer nur das momentane Ergebnis wieder. Die Kontrollen müssten regelmäßiger und ganauer durchgeführt werden. weiterlesen »


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Bio Soja ist ein besonders guter pflanzlicher Eiweißlieferant und stellt eine wertvolle Alternative zu Fleisch da. Die in Soja enthaltenen Isoflavine stehen außerdem im Ruf das Risiko für Herz- und Tumorerkrankungen zu senken.

Die Sojabohne wird vor allem als Futterpflanze für die Tiermast angebaut, in jüngster Zeit findet sie aber auch in Form von Tofu, Sojamilch, Miso oder Tempeh Einzug in die menschliche Ernährung. Da die Hülsenfrucht reich an Eiweiß ist, stellt sie eine gute Alternative zu Fleisch da und wird deswegen vor allem in der vegetarischen und veganen Küche verwendet, aber auch für eine cholesterinarme Ernährung, z.B. bei koronaren Herzerkrankungen, ist Soja geeignet.

 

Gesunder Eiweißlieferant und Fleisch-Alternative: Bio Soja

Auf dem Biomarkt kommt Soja meist in vegetarischen Fertiggerichten wie Sojabratlingen- und Burgern, Tofuwürsten, Käseersatz, aber auch in süßen Desserts vor. Sojamehl aus dem Bio-Laden oder Reformhaus lässt sich außerdem sehr gut als veganer Ei-Ersatz zum Binden von Kuchenteig oder beim Panieren von Speisen einsetzen.

Tofu, eine eiweißreiche Fleischalternative aus Soja ©Flickr.com/ House of sims

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Bislang ist in Bayern der Versuchsanbau gentechnisch veränderter Pflanzen immer auf freiem Feld erfolgt. Das wird nun bald vorbei sein.

Soja ©glauco umbelino/ Flickr

Denn jahrelange Proteste von Bauern und Umweltschützern haben bewirkt, dass die Versuche auf freiem Feld beendet und stattdessen nun in Treibhäuser verlegt werden sollen.  Ab 2010 soll die Forschung zum einen deutlich eingeschränkt werden und zum anderen ausschließlich auf Gewächshäuser begrenzt sein. Damit soll die Ausbreitung von Pollen gentechnisch veränderter Pflanzen verhindert werden, die mit einer der größten Kritikpunkte war. Die Forschung soll sich außerdem vor allem auf Sicherheitsfragen fokussieren.

Der bayrische Umweltminister Söder bestätigte auch, dass er sich in Zukunft ein gentechnikfreies Bayern wünsche und dass die Versuche an bislang vier Standorten in Bayern beendet werden sollen.

Bei der “Grünen Gentechnik” werden Erbsubstanzen der Pflanzen so verändert, wie sie in der Natur nicht vorkommen. So werden sie beispielsweise widerstandsfähiger gegen Umwelt- und Insektengifte gemacht und der Ertrag erhöht. Das jedoch beunruhigt Umwelt- und Verbraucherschützer, denn diese kritisieren, dass die Folgen der Gentechnik längst noch nicht abzuschätzen sind und Langzeitstudien fehlen. Sie befürchten unkalkulierbare Risiken für die Umwelt und die Gesundheit des Menschen. Ein mittlerweile bekanntes Risiko ist beispielsweise, dass der Genuss bestimmter gentechnisch veränderter Produkte zu Resistenzen gegenüber bestimmten Antibiotika führen kann. Ebenfalls besteht ein erhöhtes Risiko für Allergiker, indem beispielsweise einigen Pflanzen Erbmaterial von Pflanzen mit erhöhtem Allergiepotential beigesteuert wird.


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Der Bund für Lebensmittelrecht und Lebensmittelkunde (BLL) bezeichnet die Kennzeichnung “ohne Gentechnik” als irreführend für Verbraucher.

Das seien die Ergebnisse, die der BLL aus einer groß angelegten Verbrauerstudie gewonnen hat.
Demnach erwarten 74 Prozent der Verbraucher bei Fleischwaren, die mit dem Zusatz “ohne Gentechnik” gekennzeichnet sind, dass die verarbeiteten Tiere ihr Leben lang mit 100 Prozent gentechnikfreiem Futter gefüttert wurden.
Weitere 70 Prozent der Verbraucher gehen bei der Kennzeichnung davon aus, dass der gesamte Produktionsvorgang und sämtliche Zutaten niemals mit gentechnisch verändertem Material in Berührung gekommen sind.

Der Verbraucher erwartet bei dem Label “ohne Gentechnik” also den vollständigen Verzicht von Gentechnik und gentechnisch verändertem Material. Das ist jedoch zum einen grundsätzlich gar nicht zu gewährleisten, zum anderen stehen die Erwartungen in deutlichem Widerspruch zu den gesetzlichen Anforderungen, die an den Zusatz “ohne Gentechnik” gebunden sind. Die gesetzlichen Vorgaben lassen sowohl eine zeitweise Fütterung der Tiere mit gentechnisch veränderten Futtermitteln wie auch den Einsatz gentechnisch veränderter Futtermittelkomponenten zu.

Den Landwirten werden ergänzende Angaben auf ihren Produkten empfohlen, so zum Beispiel “keine Fütterung von gentechnisch verändertem Material während der Mast”. Dieser Zusatz  verdeutlicht dem Verbraucher eher, dass “ohne Gentechnik” eben nicht den vollständigen Verzicht auf gentechnisch verändertes Material bedeutet, sondern in der Regel nur für einen bestimmten Zeitraum gilt.

Ob das Label also Sinn macht und die Erwartungen der Verbraucher überhaupt annähernd erfüllen kann, ist mehr als fraglich. Ohnehin haben bislang erst etwa 27 Prozent aller Verbraucher die Kennzeichnung überhaupt wahrgenommen und schon einmal gesehen.


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Wie weit ist die Gentechnik wirklich?

Autor: Ariane
abgelegt in: Video

Gentechnik wird von Wirtschaft und Wissenschaft gerne mal als Segen bezeichnet, von Skeptikern hingegen als Fluch.

Wie weit die Gentechnik tatsächlich fortgeschritten ist, wissen oftmals selbst die Wissenschaftler nicht, denn vieles wird unter dem Siegel der Forschung selbst vor den Kollegen zurück gehalten. Wird schon am Menschen geforscht, gibt es ungeahnte Fortschritte beim Klonen?

Folgendes Video möchte Klarheit schaffen, ist jedoch selbst nicht unumstritten.
Eine gesunde Portion Skepsis sollte sowohl gegenüber der Gentechnik als auch den Gentechnik-Gegner angebracht sein.
Aber bildet euch selbst eine Meinung:


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Die Zeitschrift Ökotest hat rund 24 Sorten Honig genauer unter die Lupe genommen.

Bienen ©botheredbybees/ Flickr

Dabei wurden von Ökotest in gut elf der 24 untersuchten Sorten Spuren von Pollen gentechnisch veränderter Pflanzen entdeckt. Dabei handelt es sich vor allem um die Pollen der Gen-Soja-Sorte “Roundup Ready Soja”, welche vor allem in Mittel- und Südamerika kultiviert werde - von dort stammt ebenfalls ein Großteil der weltweiten Honigerträge.

Am besten haben im Test die drei Sorten Breitsamer Honig aus dem Chiemgau, Immenhof Raps Honig und Wernet Honig Blütenhonig Cremig abgeschnitten. In diesen waren keinerlei Rückstände von gentechnisch bearbeiteten Pflanzen zu finden.

Spuren von gentechnisch veränderten Soja-Pollen wurden hingegen nachgewiesen in Alnatura Vielblütenhonig, Amiel Honig Gold-Klar, Vom Land Sommerblüten-Honig mit Wildblüten (flüssig) vom Netto Marken-Discount, Goldland Bienenhonig Auslese von Aldi Süd, Gut & Günstig Bienenhonig (flüssig) von Edeka, Dr. Krieger´s Bienenhonig, Langnese Sommerblütenhonig Feine Auslese, Marlene Sommer-Blütenhonig Feine Auslese Goldklar von Lidl, Imker-Honig (cremig & streichfest) von Aldi Nord und im Tip Bienenhonig Auslese von Real und Extra.
Spuren von Pollen genmanipulierter Rapspflanzen sind in dem Produkt Bihophar Canadischer Raps-Klee Honig messbar gewesen.

Gentechnikfreier Honig stammt vor allem von deutschen Imkern. In keinem hierzulande hergestellten Honig wurden Spuren gentechnisch veränderten Materials entdeckt, bedauerlicherweise in einigen Produkten jedoch Pestizidrückstände.

Also: Augen auf beim Honigkauf!


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Die Ergebnisse einer Studie des österreichischen Gesundheitsministeriums beweisen: gentechnisch veränderter Mais beeinflusst Organe und Erbgut und kann zu Unfruchtbarkeit führen!

Gentechnisch veränderter Mais

20 Wochen lang wurden Mäuse mit einer gentechnisch veränderten Maissorte gefüttert und dabei akribisch durch Wissenschaftler beobachtet, sogar über mehrere Generationen hinweg. Zum Abgleich gab es eine Kontrollgruppe, die mit herkömmlichem Mais gefüttert wurde.

Ergebnis: Bereits in der dritten Generation kamen eindeutig schwächere Jungtiere zur Welt und die Zahl der Geburten sank. weiterlesen »


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Der Konzern Monsanto, dessen Hauptverwaltung in St. Louis liegt, hat inzwischen weltweite Aufmerksamkeit. Sein Hauptprojekt ist das Sammeln von Gendaten und deren Veränderung.

Bekannt wurde die Firma in Europa auch wegen des Films, “Monsante, mit Gift und Genen”,  der im Juli auf Arte ausgestrahlt wurde. Die Firma verdient Millionen mit der Patentierung von verändertem Gengut und Pflanzenschutzmittel.

Monsanto - Ausstellung in den USA © Flickr /grifray

Die bisher drastischsten Auswüchse sind diejenigen, die sich in Mexiko abspielten. Dort gibt es Verdachtsmomente, dass die Regierung unter Einfluss Gesetze erließ die sich vorteilig für Monsanto darstellten. Darüberhinaus hat der Konzern Saatgut des Mais‘ mit dem Namen Mais MON 810 hergestellt und den mexikanischen Bauern verkauft. Die Idee ist, dass dieses Saatgut weniger anfällig für Schädlinge sein soll und damit letztlich die Erträge steigert. Doch dem ist offensichtlich nicht so.

Die Bauern sind nun an den Vertrag gebunden, obwohl die Ernte nicht die gewünschten Ausmaße hatte. Dennoch müssen die dort ansässigen Bauern nun die Lizenzgebühren bezahlen, was bei Vielen zu einer bedrohlichen Armut anwuchs.
In Deutschland gibt es bereits Einschränkungen für den Gen – Konzern und in Österreich wurde die Einfuhr genverändertem Mais gar ganz verboten.

Nun sind auch Tiere von der Patentierung nicht mehr geschützt. Monsanto will nun den genetischen Code des Schweins als eingetragene Markenware verkaufen. Die Konsequenzen, auch für Europa, liegen auf der Hand.


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Gen-Soja durch die Hintertür

Autor: Ariane
abgelegt in: Allgemein

Die EU-Kommission versucht allen Ernstes, mit einem Trick die Einfuhr von Gen-Soja zu gestatten, welches mit nicht genehmigten und dazu noch gentechnisch veränderten Partikeln kontaminiert ist.

Die Generaldirektion “Gesundheit” will extra dafür eine neue Nachweisgrenze von 0,1 Prozent einführen.
Bisher gab es eine solche Grenze nicht, es galt die “Null-Toleranz”. Mit der 0,1 Prozent-Grenze soll eben das geändert werden.

Soja birgt mehr Gefahren, als dem Verbraucher lieb sein kann ©gadl/Flickr

Der Frankfurter Rundschau liegen Unterlagen vor, aus denen sogar Pläne hervor gehen, die Grenze auf das dreifache anzuheben!   Verantwortlich ist wohl EU-Gesundheitskommissarin Androulla Vassiliou, sie will nun auch geringe Verschmutzungen mit nicht genehmigten Gen-Pflanzen legal machen.

Und wer steckt dahinter?
Nun, man kann nur spekulieren, aber vermutlich sind es neue betriebsinterne Entwicklungen bei den Unternehmen Monsanto, Syngenta und Pioneer - die allesamt Saatgut vertreiben. Mit anderen Worten: wirtschaftliche Gründe überwiegen die gesundheitlichen Bedenken der Kommissarin. weiterlesen »


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