Absolut Bio

Erfahren, was wirklich BIO ist
 


Bioenergie aus Biomasse gewinnen

Autor: Carsten
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Die Nutzung von Bioenergie, die durch die Verwertung von Biomasse gewonnen wird, soll bis 2020  in Deutschland verdoppelt werden. Wie wird sie erzeugt und wie kann sie genutzt werden?

In Deutschland deckt Bioenergie 5% des Hauptenergiebedarfs. Im Rahmen des nationalen Biomassenaktionsplans von 2009 soll dieser Wert bis 2020 verdoppelt werden.

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2. Carrotmob in Berlin

Autor: Carsten
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Am 24. Oktober findet der 2. Carrotmob in Berlin statt. Diesmal haben sich die Organisatoren zum weltweiten Klima-Aktionstag, nach der Aktion in einem Spätkauf in Kreuzberg eine Imbissbude in Berlin-Mitte ausgesucht, die durch bewussten Konsum klimafreundlich umgebaut werden soll.

2. Carrotmob in Berlin

Der Aktionsort für den 2. Carrotmob in Berlin steht fest. Am 24. Oktober wird anlässlich des weltweiten Klima-Aktionstags zum bewussten Konsum in der Bio-Imbissbude “Eve&Adam’s” aufgerufen.

2. Carrotmob in Berlin   ©Flickr.com/Charleston’s TheDigitel

Das Prinzip des Carrotmobs ist dabei ganz einfach: Statt Geschäfte und Firmen, die aus umweltschützgründen und ethischen Gesichtspunkten Dreck am Stecken haben zu boykottieren, werden Geschäfte, die bereits sind sich klimafreundlich zu ändern mit positivem Konsum belohnt. 46% der Einnahmen werden dabei in klimafreundliche Renovierungen und Umbaumaßnahmen gesteckt. Die Wahl für den 2. Carrotmob fiel dabei u.a. auf den Imbiss “Eve&Adam’s”, weil er bereits ausschließlich klimafreundlich-biologische und fair gehandelte Zutaten verwendet.

Ergebnisse des 1. Berliner Carrotmobs

Beim 1. Carrotmob in Berlin, der am 13. Juni 2009 in Berlin/Kreuzberg stattfand und dem Spätkauf “Multikulti” innerhalb von 3 Stunden das Dreifache seines normal üblichen Gewinns bescherte, konnten im Anschluss 10 Energiesparlampen, eine Zeitschaltuhr, Wärmefolie zur besseren Isolierung sowie einen Vertrag mit Greenpeace Energy über 5 Jahre Ökostrom finanziert werden. weiterlesen »


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Biokraftwerke

Autor: Carsten
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Biokraftwerke sind nicht nur umweltfreundlich, denn mit mit ihrer Hilfe wird nicht nur Energie erzeugt sondern gleichzeitig ökologische Abfälle sinnvoll entsorgt. Bioabfälle aus Haushalt, Gewerbe und Landwirtschaft werden als organisches Material in Biogas- und Biomassekraftwerken aufbereitet und speisen Form von Strom und Wärmeenergie tausende Haushalte. Dieser Energiekreislauf ist die Zukunft der Energiegewinnung und bereits jetzt arbeiten viele Kraftwerke auf dieser Basis.

Holz als Brennstoff, ©flickr by senfgurkeBiokraftwerke verwenden meist organische Materialien zur Energiegewinnung die aus der direkten Umgebung stammen, so werden aufwendige Transporte quer durch das Land überflüssig und der Kosten-Nutzen-Faktor ist weitaus höher. Frischholzreste aus der Forstwirtschaft, Altholzreste aus der Holz verarbeitenden Industrie, sowie Stroh und Getreide, aber auch Olivenkerne werden zum befeuern der Anlagen genutzt.

Funktionsweise eines Biokraftwerks

Biokraftwerke funktionieren nach dem einfachen Prinzip der Kraftstoffverbrennung. Ein Brennstoff wird in einem Dampfkessel verbrannt und erzeugt ein extrem heißes Rauchgas. Dieses wird durch Kesselzüge geleitet und betreibt die am Ende befindliche Turbine welche den Strom erzeugt oder als Fernwärmequelle fungiert. Die festen Verbrennungsrückstände sind je nach eingesetztem Brennstoff verschieden stark mit Schadstoffen wie zum Beispiel Schwermetallen belastet. Diese werden heraus gefiltert und lagern sich in dafür vorgesehenen Gewerbefiltern ab. So können auf behandelte Holzreste oder ähnliche chemisch verunreinigte Rohstoffe verwendet werden. Holzasche unbelasteter Brennstoffe kann meist als Dünger verwendet werden.

Biokraftwerke sind CO2 neutral

Biokraftwerke gelten als CO2 neutrale Anlagen, das bedeutet sie erzeugen durch die Verbrennung von Kraftstoffen nur genau so viel Kohlenstoffdioxid, wie die entsprechenden Pflanzen beim Wachstum aufgenommen haben. Es ist also falsch anzunehmen, dass gar kein CO2 entsteht, es handelt sich nur um eine nach EU-Richtlinien festgelegte neutrale Bilanz nach der die Umwelt rein theoretisch nicht belastet wird. Ein weiterer Facktor den man nicht aus den Augen verlieren sollte ist der CO2 Ausstoß der durch den Transport und die Aufbereitung der Kraftstoffe entsteht. So gesehen ist die Bioenergie also doch nicht 100 %ig CO2 neutral in ihrer Gesamtheit, aber immer noch eine der besten Alternativen zur Kernenergie.RWE-Kraftwerk Neurath und Niederaußem, ©flickr by hAdamsky


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Die Idee eines Bioenergiedorfes ist es, dass die gesamte Energie und die Wärme selbstständig produziert werden und das Dorf damit Energie-Autark ist.

Biogasanlage © Flickr /LarszDies ist ja eigentlich auch nur auf dem Land möglich, denn es benötigt Biogas-Vorkommen, die traditionell aus Fäkalien von Tieren oder dem Verfaulen von Biostoffen gewonnen wird. Die entstehenden Gase und die Überbleibsel werden verbrannt. Eine Wohnung in Berlin, könnte man damit zwar heizen, doch die Distanz zum Land würde diese Energieform zu teuer machen.

Die Wärme- und Energieerzeugunggeschieht meistens per Kraft-Wärme-Kopplung. Diese bieten eine hohe Effizienz, die gerade beim Ökostrom wichtig ist.

Des weiteren ist die Idee, dass die Produktionsanlagen in den Händen der Betreiber verbleiben, damit ist eine Unabhängigkeit gesichert.

Die Verbreitung der Wärme geschieht durch ein Nahwärmenetz mit dem die Häuser – seien es Altbau- oder Fertighaus - verbunden sind. Der Strom hingegen wird in das normale Stromnetz eingespeist.

Bisher gibt es zehn Gemeinden und Dörfer, die sich diesem Konzept angeschlossen haben. Weitere sind in Planung. Das Problem dabei ist, es müssen sich genügend Anwohner finden, die sich diese Energie- und Wärmequelle zu Nutze machen. Darüberhinaus sind die Anschaffungskosten doch enorm.

Die Vorteile einer solchen Energieform liegen aber auf der Hand und die Umwelt freut sich.


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Biogas im Ökolandbau

Autor: Ariane
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Letztes Jahr lag der Ökostrom-Anteil an der Gesamtstromerzeugung in Deutschland bei 14 Prozent. Doch nun mehren sich die Stimmen der Kritiker.

Strom, der aus Biomasse stammt, wird zunehmend kritisiert. Einer der Gründe ist, dass durch ihn Monokultur gefördert und parallel Lebensmittelanbau torpediert würde.
Grundsätzlich ist allerdings zwischen Biogaserzeugung in konventioneller Landwirtschaft und im Ökolandbau zu unterscheiden.
Der aus Ökolandbau nutzt vor allem nachwachsende Rohstoffe und Reststoffe. Beim konventionellen Landbau hingegen wird in der Tat Monokultur gefördert und zahlreiche Ackerflächen für den Anbau des Mais verwendet, aus dem dann das Gas produziert wird.
Weiteres klares Plus für Biogasanlagen auf Biobetrieben ist, dass diese meist in unmittelbare Umgebung liefern und lange Transporte so entfallen- was wiederum eindeutig die Umwelt schont.

Fazit: Man sollte eindeutig darauf achten, um welche Art von Ökostrom es sich handelt, denn auch hier ist nict immer 100 Prozent Öko drin.


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Nachdem bekannt wurde, dass der Hamburger Ökostrom-Anbieter LichtBlick seit 2006 auch immer wieder Strom aus nicht-ökologischen Quellen eingekauft hat, gehen die Mitbewerber auf die Barrikaden.

Greenpeace Energy wehrt sich entschieden gegen die von LichtBlick aufgeworfenen Behauptungen ©Greenpeace Energy

Lichtblick rechtfertigt seine Schummelei damit, dass diese Vorgehensweise normal sei. Wenn es nicht genug Ökostrom gebe, müsse eben eingekauft werden. Dass das den Kunden gegenüber in keiner Weise transparent gemacht wurde, das wird verschwiegen.  Außerdem unterstellt LichtBlick damit indirekt der Konkurrenz, nicht anders zu verfahren und das löst natürlich Wut aus.

“Sie werfen uns in alle in einen Topf. Das ist ein ungerechter Rundumschlag”, teilte Martin Halm mit, er ist der Geschäftsführer bei den Elektrizitätswerken Schönau (EWS). Und weiter: “Wir haben einen [...] Vertrag mit einem kommunalen Kraft-Wärme-Kopplung-Kraftwerk.” Seiner Meinung nach würde LichtBlick nicht auf Strom aus einem KWK-Vertrag zurückgreifen, weil der Einkauf von Nicht-Ökostrom schlichtweg billiger sei- das erkläre dann auch die günstigen Konditionen, die LichtBlick anbietet.

Einer der wenigen transparenten Öko-Stromanbieter ist Greenpeace Energy. Das Unternehmen hat von Anfang an alle Bezugsquellen auf seiner Internetseite präsentiert. Das liegt eventuell daran, dass Greenpeace Energy eine Genossenschaft ist, das heißt, die Eigentümer sind zugleich Kunden.


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Ökostrom-Anbieter schummeln!

Autor: Ariane
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Nicht alle natürlich. Aber diese Woche wurde zumindest beim Hamburger Anbieter LichtBlick aufgedeckt, dass nicht alles so öko ist, wie es sein sollte.

Bei soviel Schummelei möchte man doch gerne den Stecker ziehen… ©_maddin_/Flickr

Der Hamburger Ökostromanbieter LichtBlick (http://www.lichtblick.de) beliefert seine Kunden entgegen eigener Angaben auch mit Atom- und Kohlestrom. Dies deckte die Financial Times Deutschland in dieser Woche auf. Die Journalisten berufen sich auf Einkäufe des Hamburger Konzerns an der Leipziger Strombörse European Energy Exchange. Dort soll gleich mehrfach Nicht-Ökostrom eingekauft worden sein.

Obwohl LichtBlick auf seiner Website wirbt, “Strom mithilfe klimaschonender Technologien aus regenerativen Quellen zu gewinnen” und diese Energieformen als “die einzige Alternative zu Atomstrom, Kohle und Öl” sieht, dürfte man die klimabewussten Verbraucher an der Nase herum geführt haben. Schließlich wird an der Leipziger Strombörse vorrangig Energie aus Atom- und Kohlekraftwerken gehandelt.
LichtBlicks Grundsatz, “vollständig auf Strom aus Atom-, Kohle- und Ölkraftwerken” zu verzichten, dürfte damit massiv in Frage gestellt werden.

Mittlerweile hat LichtBlick zu den Vorwürfen offiziell Stellung genommen. So rechtfertigt der Konzern die Vorgehensweise insofern, als dass diese Atom- und Kohlestrom-Zukäufe nicht den planbaren Stromeinkauf betreffen, der den Kundenbedarf deckt. Vielmehr nutzte man Atom- und Kohlestrom “zur Kompensation von kurzfristig auftretenden Abweichungen zwischen prognostiziertem und tatsächlichem Verbrauch der Kunden”, so Unternehmenssprecher Gero Lücking auf Nachfrage vonseiten der Presse. Dabei handele es sich laut Lücking um “..Mengen, die weniger als ein Prozent ausmachen”. Zudem sei diese Praxis in der Branche hinlänglich bekannt und Alternativen bislang nicht vorhanden. Trotzdem werten Analysten diese Praxis als großen Imageverlust für die gesamte Branche, der sich in Deutschland mittlerweile auf über 500 Stromversorger auswirken könnte, die Ökostrom anbieten.

Angesichts der größer werdenden Anbieterzahl und der wachsenden Unübersichtlichkeit von Angeboten mehren sich jedoch Stimmen, dass sich vermeintliche Ökostromangebote häufig als “grüne Mogelpackungen” entpuppen könnten. In der Diskussion kritisierte vor allem das Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie http://www.wupperinst.org die Vorgangsweise vieler Anbieter regenerativer Energien. Dem Bericht nach soll LichtBlick im Dezember 2006 und ab Oktober vergangenen Jahres knapp 4.000 Megawattstunden täglich von der European Energy Exchange bezogen haben. Insider beziffern die eingekaufte Menge 2007 hingegen auf 20 Gigawattstunden, also nicht wie von LichtBlick behauptet weniger als ein Prozent, sondern rund zwei Prozent der Strommenge, die die Hamburger an ihre Kunden weitergegeben haben. Weiter so eingekauft haben soll der Konzern Anfang 2008, öffentlich wurde dies aber nicht.

Vom TÜV Nord ließ sich LichtBlick eigenen Angaben nach sogar das Prüfzertifikat bestätigen, “zu 100 Prozent regenerativen Strom” anzubieten. Eigenen Angaben nach bedient die Firma derzeit etwa 400.000 Kunden und erreicht rund 200 Mio. Euro Jahresumsatz.

Da stellt sich unweigerlich die Frage nach Transparenz und Sinn der TÜV-Prüfung für Stromanbieter. Eine Schweinerei und Betrug am Kunden ist es alle mal.


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